hr-online Informationen aus Hessen
 
 

Legalisierter Raub

Versteigerung von enteignetem Hausrat deportierter Juden in der Gegend von Hanau, ca. 1942. Der Fotograf Franz Weber war von 1935 bis 1966 Leiter der Hanauer Bildstelle.  (Bild: Stadt Hanau-Medienzentrum/Bildarchiv)

Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933-1945

"Da mein Sohn außerordentlich begabt ist, wie auch sein Lehrer bestätigt, bitte ich Sie, mir das Klavier des evakuierten Juden zu überlassen", schrieb 1942 ein Offenbacher Bürger an sein Finanzamt. Zu dieser Zeit waren die Finanzämter mit der sogenannten Verwertung des Eigentums der Deportierten befasst. [mehr]
 
 

10. März bis 10. Mai 2016

Felix Ganz mit seinem Enkel Peter (Bild: HR/Adam Ganz)

Ausstellung in Mainz

Für die Präsentation Mainz wurde die Ausstellung wie an jedem ihrer bisherigen Standorte mit einem neuen Schwerpunkt versehen. Er beschäftigt sich mit der Ausplünderung der jüdischen Bevölkerung in der Region und erzählt unter anderem von der Familie Ganz aus Mainz. [mehr]
 
 

Mainz

Hedwig Reiling mit ihrer Tochter Netty (Anna Seghers) (Bild: hr/Anne Radvanyi)

Begleitprogramm

An jeder Station der Wanderausstellung informieren Lesungen, Spaziergänge und Berichte von Zeitzeugen über Fälle von legalisiertem Raub in der Region. [mehr]
 
 

Allgemeine Information

Blick in die Eröffnunsgausstellung 2002 im Hessischen Rundfunk Frankfurt (Bild:  hr)

Eine Ausstellung, die wächst

Die Ausstellung wandert seit ihrer Eröffnung in Frankfurt 2002 sehr erfolgreich durch Hessen. Das Ausstellungsteam erarbeitet für jede Ausstellungsstation neue regionale Vitrinen, die sich mit der Geschichte des legalisierten Raubes vor Ort beschäftigen. [mehr]
 
 

Für Information und Unterricht

Ausschnitt Buchcover (Bild: Verlag)

Materialien zur Ausstellung

Zur Ausstellung sind Arbeitsmaterialien, der Katalog und eine Studie erhältlich. Als DVD liegt eine Dokumentation des Hessischen Rundfunks zum Thema vor. [mehr]
 
 
 

Information

Legalisierter Raub

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts und des Hessischen Rundfunks. Mit Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und des Hessischen Ministe- riums für Wissenschaft und Kunst.
 

Link im WWW

 
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