Digitales Fernsehen in Standardauflösung ist schon sehr gut, HDTV ist einfach noch eine andere Liga. "High Definition Television", kurz HDTV, steht für hochauflösendes Fernsehen. Es bietet im Vergleich zum herkömmlichen digitalen Fernsehen in SD (Standard Definition) eine deutlich bessere Bildqualität. Durch die hohe Auflösung wirken die Fernsehbilder plastischer, die Farben sind strahlender, die Konturen schärfer und kleinste Details sind nun sichtbar. Es ist wohl die größte Verbesserung seit der Verabschiedung vom Schwarz-Weiß-Fernsehen. Komplettiert wird das TV-Vergnügen, wenn Mehrkanalton dazu kommt - denn dann ist es fast wie im Kino.
Die HD-Versionen der Programme laufen parallel zu den Fernsehprogrammen in Standardauflösung. Die öffentlich-rechtlichen HD-Programme sind selbstverständlich nicht verschlüsselt, zusätzliche Kosten fallen somit nicht an.
Natürlich lebt ein Programm immer auch von liebgewordenen Fernsehklassikern. Diese Sendungen werden "senderseitig" auf HD hochgerechnet. Von echtem, nativem HD wird gesprochen, wenn von der Kamera bis zur Sendeabwicklung alle Produktionsschritte in HD erfolgen. Dieser Anteil nimmt stetig zu.
Immer mehr HD-Programme
Den Auftakt machten im Frühjahr 2010 die Hauptprogramme von ARD und ZDF mit der High-Definition-Regelausstrahlung von Das Erste HD und ZDF HD. Arte HD ging bereits im Sommer 2008 an den Start und ist seit Anfang 2009 im Regelbetrieb.
Am 30. April 2012 kommen weitere öffentlich-rechtliche HD-Programme hinzu. Die Dritten Programme von BR, NDR, SWR und WDR mit ihrem jeweiligen Regionalangebot und die Gemeinschaftsprogramme Phoenix, 3sat und KIKA von ARD und ZDF sowie die ZDF-Digitalkanäle werden in HD ausgestrahlt.