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15.03.2013/hr

„Emil und die Detektive“

Ein Film von Billy Wilder

Szene aus dem deutschen Spielfilm "Emil und die Detektive" aus dem Jahr 1931 nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner unter der Regie von Gerhard Lamprecht mit Rolf Wenkhaus als Emil (rechts) und Fritz Rasp als Herr Grundeis (Mitte). Download
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Szene aus dem deutschen Spielfilm "Emil und die Detektive" aus dem Jahr 1931 nach dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner unter der Regie von Gerhard Lamprecht mit Rolf Wenkhaus als Emil (rechts) und Fritz Rasp als Herr Grundeis (Mitte).

Foto: hr/DIF

Abdruck: honorarfrei
 
Ein Kinderfilmklassiker steht am Mittwoch, 20. März, um 16 Uhr im Kino Cinema (Wolfhagen, Schützebergerstr. 37) auf dem Programm: „Emil und die Detektive“ nach dem Roman von Erich Kästner in der ersten Verfilmung aus dem Jahr 1931. Der Eintritt beträgt 3 Euro.

Der 1929 erschienene Kinderkrimi wurde schnell ein großer Erfolg und hat seit-her nichts an Popularität verloren, ist er doch in unzähligen Neuauflagen erschienen: Emil Tischbein, Mustersohn und Musterschüler, fährt mit dem Zug allein zu Verwandten nach Berlin. Im Abteil begegnet ihm Herr Grundeis. Er fragt Emil aus, betäubt ihn mit präparierten Bonbons und stiehlt ihm die 140 Mark, die Emils Mutter für die in Berlin lebende Großmutter mühsam erarbeitet und gespart hat. Emil nimmt die Verfolgung auf. In Gustav mit der Hupe und seinen Freunden findet er Verbündete.

Das Drehbuch zur ersten (ebenfalls enorm erfolgreichen) Verfilmung des Romans schrieb ein gewisser Samuel Wilder. Nach dem Reichstagsbrand gehörte er zu den vielen Künstlern, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland flohen. Anders als vielen anderen gelang ihm in den USA eine glänzende Karriere: Unter dem Namen Billy Wilder und mit Filmen wie „Zeugin der Anklage“ und „Manche mögen’s heiß“ wurde er weltberühmt.

Die Veranstaltung des Regionalmuseums Wolfhager Land mit dem Cinema Wolfhagen findet statt im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Legalisierter Raub“, die der Hessische Rundfunk und das Fritz Bauer Institut bis zum Sonntag, 7. April, im Regionalmuseum Wolfhager Land (Ritterstraße 1, 34466 Wolfhagen) zeigen. Die Ausstellung ist von Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 13 sowie 14 und 17 Uhr geöffnet, außerdem am Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Für Schulklassen und Jugendgruppen öffnet sie auch außerhalb der
Öffnungszeiten.

Gefördert wird die Ausstellung vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Die regionale Präsentation wird unterstützt von der Sparkassenstiftung Landkreis Kassel - Kultur, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, der vhs Region Kassel, der Ernst Ludwig Chambré Stiftung zu Lich, der Stadt Wolfhagen, dem Arbeitskreis Rückblende – Gegen das Vergessen e. V., Volkmarsen, von Gegen Vergessen - Für Demokratie (Reg. Arbeitsgruppe Nordhessen), dem Internationalen Suchdienst (ITS) Bad Arolsen, dem Evangelischen Kirchenkreis Wolfhagen, der Katholischen Kirchengemeinde Wolfhagen, der Region Kassel-Land e. V. (Ecomuseum), der Wilhelm Filchner Schule Wolfhagen, dem Cinema Wolfhagen und der Gedenkstätte Breitenau.

Kontakt:
Hessischer Rundfunk
Kommunikation / Ausstellungen
Dr. Bettina Leder-Hindemith
Tel.: 069 / 155-4038
Handy: 0173 / 6557351
Mail: bettina.leder-hindemith@hr.de



Beate Bickel M. A.
Hauptamtliche Museumsleiterin
Regionalmuseum Wolfhager Land
Ritterstraße 1
34466 Wolfhagen
Tel.: 05692-992431
mail: info@regionalmuseum-wolfhager-land.de

Weitere Informationen:
www.fritz-bauer-institut.de/
www.hr-online.de/
www.regionalmuseum-wolfhager-land.de/
 

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Pressesprecher

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Tobias Häuser

(069) 155-3500
- hr-pressestelle@hr.de

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Bertramstraße 8
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