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21.02.2017/hr-fernsehen

„Es ist schlichtweg falsch, was er sagt“

Ole Bischof kontert Hambüchen-Kritik zu Spitzensportreform

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Ole Bischof, Vizepräsident Leistungssport des DOSB

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Die geplante Spitzensportreform des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Innenministeriums sorgt weiter für Diskussionen. Nachdem Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen Kritik zu den Plänen geäußert und die Zentralisierung als „größten Scheiß“ bezeichnet hatte, wehrte sich der Vizepräsident Leistungssport des DOSB, Ole Bischof, am Montagabend im Sporttalk „Heimspiel!“ im hr-fernsehen: „Fabian Hambüchen ist einer der besten Sportler, die wir haben. Aber es ist schlichtweg falsch, was er sagt.“ Bei der geplanten Reform gehe es nicht um den einen Stützpunkt für die Spitzenathleten.

Ole Bischof, Judo-Olympiasieger von 2008, erklärte im hr-fernsehen. „Wir wollen mehrere Stützpunkte, aber nicht mehr so verstreut übers ganze Land.“ Hambüchen schrieb zuvor auf Facebook. „Jeder Sportler ist ein Individuum und hat das Recht, für sich persönlich die besten Bedingungen zu haben! Zum Glück haben wir in Hessen die volle Unterstützung durch den Landessportbund Hessen e.V. und den Olympiastützpunkt Hessen - denn ohne diese Menschen hätte ich niemals meine Träume verwirklichen können."

Bischof erwiderte, dass es darum gehe, die begrenzten finanziellen Fördermittel effizienter einzusetzen. „Motzen kann man immer. Alternativen hat Fabian Hambüchen nicht hereingebracht.“

Zitate frei bei Nennung der Quelle „Heimspiel! im hr-fernsehen“. Mehr Sport und Informationen unter hessenschau.de/sport/.

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