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Roger Waters - The Wall Live

Open Air

Wann:
Freitag, 09.08.2013 
Wo:
Commerzbank Arena
Mörfelder Landstraße 362
60528 Frankfurt
Eintrittsmodus:
Eintrittskarte 
Karten bei:
alle bekannten Ticket-Vorverkaufsstellen

hr-Ticketcenter
Bertramstr.8
60320 Frankfurt
Tel: 069/155-2000
Fax: 069/59 79 46 23
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Eintrittspreise:
1.Kat.Sitzplatz 236,30 EUR, 2.Kat.Sitzplatz 144,30 EUR, 3.Kat.Sitzplatz 121,30 EUR, 4.Kat.Sitzplatz 104,05 EUR 5.Kat.Sitzplatz 92,55 EUR, 6.Kat.Sitzplatz 81,05 EUR, Business Seats 161,30 EUR, Stehplatz - Innenraum 92,55 EUR
"The Wall" - das legendäre Album einer legendären Band: Pink Floyd. Nach "Wish you were here" und "Animals" markiert dieses Konzeptalbum eine musikalische Neuorientierung der Band und entwickelt sich über die Jahre zu einem Album der Superlative: 30 Millionen verkaufte Stückzahlen machen aus im das weltweit meistverkaufte Doppelalbum, für einige Jahre sogar das meistverkaufte Album überhaupt, bevor es von Michael Jacksons "Thriller" überrundet wird. The Wall erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der sich vor emotionalen Verletzungen schützen möchte und eine imaginäre Mauer um sich herum aufbaut. Pink, ein junger erfolgreichen Musiker, versucht die Tiefschläge seines Lebens zu überwinden: Die unschöne Kindheit mit einer übergriffigen Mutter und den grausamen Lehrern, der im Krieg gefallene Vater, der ihn nicht schützen kann, brüchige Liebesaffairen und eine untreue Ehefrau, all das läßt die Mauer um ihn wachsen und mit jedem Lied kommt ein neuer Stein hinzu, füllt sich eine weitere Lücke in der Mauer bis sie geschlossen und die Abschirmung von emotionalen Einflüssen perfekt funktioniert. Doch anstatt der erwarteten Erlösung tritt Verzweiflung an ihre Stelle. Hilflos zu agieren, und die Mauer einzureißen tritt Pink noch einen weitern Rückzug an. Apathie wechselt sich ab mit deliriösem Drogenrausch. Als er für einen Auftritt von einem Arzt behandelt wird nehmen seine Drogenfantasien überhand: In seinen Vorstellungen wird er zu einem rassistischen Agitator, der gegen die Welt wütet. Am Ende seines Wahns bröckelt seine Erstarrung und er ist nicht mehr weiter in der Lage alle seine Emotionen wie bisher zu unterdrücken. Voller Verzweiflung klagt er sich selbst vor einem imaginären Gericht an. Sein Vergehen: er ist unfähig Gefühle zu zeigen bis hin zur Gefühllosigkeit. Das Gericht nimmt die Zeugenaussagen von Lehrern, Ex-Frau und Mutter entgegen und verurteilt den Angeklagten. Als Strafe wird die Mauer eingerissen. Der verletzliche Pink ist freigegeben und ein neues Leben außerhalb der Mauer wird möglich. The Wall ist inhaltlich und musikalisch sehr stark von Roger Waters geprägt, der nach dem Weggang von Syd Barrett 1968 den frei gewordenen Posten als Bandleader bei Pink Floy übernommen hat. Er steuert einen Großteil der Kompositionen des Konzeptalbums bei. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass der junge Musiker Pink stark autobiographische Züge von Waters trägt, der ebenfalls seinen Vater im Zweiten Weltkrieg verloren hat. Waters selbst sagt heute, es sei auch die Geschichte seiner eigenen Ängste. Er ist damals 36 Jahre als er an The Wall arbeitet. "Es hat lange gedauert bis ich meine Ängste überwunden habe. In den vergangenen Jahren hatte ich die Idee, dass die Geschichte meiner Ängste eine Allegory sein könnte für breitgestecktere Phänomene: Nationalismus, Rassismus, Sexismus, Religion, was auch immer. All diese Probleme und -Ismen werden von der gleichen Ängsten angetrieben, die auch mein junges Leben beherrscht haben. Diese neue Produktion von The Wall ist ein Versuch, Parallelen zu ziehen, ein Schlaglicht auf unser aktuelles Dilemma zu werfen." Heute, als ein Mann, der von sich sagt, dass er seine Ängste überwunden hat, fühlt er sich in der Verantwortung als Mensch und Künstler andere zu motivieren: " Ich glaube, dass wir wenigstens die Chance haben nach etwas Besserem zu streben als die Jeder-kämpft-gegen-jeden-Mentalität dieser Ellenbogengesellschaft, die unsere aktuelle Antwort auf die institutionalisierte Angst vor einander ist", sagt Waters. "Ich möchte meinen, wenn auch vorsichtigen, Optimismus ausdrücken und andere ermutigen, das gleiche zu tun. Um einen großartigen Mann zu zitieren: You may say I'm a dreamer, but I'm not the only one" (Zitat aus "Imagine" von John Lennon). Die Uraufführung von "The Wall" fand am 7. Februar 1980 in Los Angeles statt. Bedingt durch die aufwändige und teure Bühnenkonstruktion gab es Aufführungen in den Jahren 1980 und 1981 lediglich in New York, Los Angeles, London und Dortmund. Nach dem Fall der Berliner Mauer im Jahre 1989 wurde "The Wall“ am 21. Juli 1990 unter der Leitung von Roger Waters am Potsdamer Platz aufgeführt. Das Konzept der Bühnenshow, sowie der Film zu The Wall sind ebenfalls maßgeblich von Waters beeinflusst. In 2013 kommt nun Roger Waters mit seiner neuen Produktion von "The Wall" nach Deutschland. Eines der größten Rockspektakel der Geschichte: The Wall live , das Original mit allen Songs des legendären Pink Floyd-Albums.
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