Bei seinem Rundgang durch die Bischofsstadt lüftet Dieter Voss Geheimnisse im Klostergarten, lässt Holz klingen und wirft einen ungewöhnlichen Blick in den Dom.
Fulda ist vor allem die Barock- und Domstadt. Das Panorama ist geprägt von Kirchtürmen, das Stadtbild von barocker Kunst, Klostermauern und kleinen Fachwerkgassen. Doch der Blick hinter die bekannten Fassaden offenbart Ungewöhnliches und weitgehend noch Unbekanntes.
Die geheime Mechanik unter dem Domdach. Unbemerkt und nicht zu sehen steht sie über den Köpfen der Besucher dieses Bauwerkes, das um das Grab des Bonifatius herum gebaut wurde und das verdächtig viel Ähnlichkeit mit dem Petersdom in Rom aufweist.
Neue Geheimnisse aus dem Klostergarten. Seit fast vierzig Jahren befasst sich die Benediktinerin Schwester Christa mit dem biologischen Anbau von Kräutern, Gemüse und Blumen und geht ungewöhnliche wie auch unkonventionelle Wege.
Zwei Leben für ein Schloss. Der große Seng und der kleine Seng werden die beiden Brüder genannt, die 78- und 76-jährig derzeit dafür sorgen, dass wieder einmal das barocke Stadtschloss von Fulda an vielen Stellen restauriert wird. Bei allen Restaurierungsvorhaben der letzten sechzig Jahre waren sie dabei. Schon 1947 reparierte der eine der beiden als Lehrling ein Stückchen Stuckdecke im Marmorsaal.