Wer beobachtet, dass einer anderen Person schwindelig wird, oder diese sogar ohnmächtig wird, sollte helfen:
- Stützen, ggf. zu einer Sitzgelegenheit führen
- Beruhigend sprechen, zu ruhigem Atmen auffordern
- Den Puls tasten (am Handgelenk, notfalls an einer Halsseite, nie mit dem Daumen, denn der hat einen Eigenpuls!) und die Schläge zählen (60 -100 pro Minute sind normal)
- Ist der Herzschlag regelmäßig?
- Wenn ein Blutdruckmessgerät zur Hand ist, Blutdruck messen (roter Kopf und ggf. Nasenbluten weisen beispielsweise auf zu hohen Blutdruck hin)
- ggf. einengende Kleidung lockern
- Bei jüngeren Menschen Beine hochlagern, bei Älteren, vor allem wenn sie herzkrank sind, kann die Beinhochlagerung zu Atemnot und Herzbeschwerden führen. Hier lieber flach oder mit leicht erhöhte Oberkörper hinlegen
- In stickigen Räumen Fenster öffnen
- Bei Übelkeit Eimer oder Schüssel in Reichweite stellen
- Dauert die Schwindelattacke länger als 2-3 Minuten, oder war der Betroffene ohnmächtig, über den Notruf 112 Hilfe anfordern (achten Sie darauf, die richtige Adresse zu nennen und die Symptome so gut wie möglich zu schildern. So kommt es nicht zu Zeitverzögerungen, bis Rettungsdienst und Notarzt eintreffen!)