hr-online Informationen aus Hessen
ARD.de Hilfe Feedback
 
Alles Wissen
Seite: 1/6
Fleisch Verschiedene Brotsorten (Bild:  colourbox.com) Weintrauben (Bild:  hr) Kartoffeln (Bild:  Jupiterimages) Kräuter für die Grüne Soße (Bild:  hr)

Reportage

Die größten Ernährungsirrtümer der Hessen

Essen nach 18 Uhr macht dick, rotes Fleisch ist immer frisch und abgelaufener Joghurt ist ungenießbar. Besonders im Lebensmittelbereich halten sich hartnäckig zahlreiche Mythen und Halbwahrheiten.
 

Thema in

Sendungslogo
11.07.2012, 21:45 Uhr
Video: Die größten Ernährungsirrtümer der Hessen 43:48 Min
(© hr | alles wissen, 11.07.2012)
Die Sendung räumt damit auf und zeigt, was man über gesunde Ernährung wissen sollte. Eine vierköpfige Jury entscheidet, welche Mythen die größten sind, und kommentiert die Auswahl.

Wir alle kennen diese Weisheiten: Essen am Abend macht dick! Vegetarier leben länger und bei der Kartoffel sitzen die Vitamine unter der Schale.

Aber, glauben Sie das auch? Aber stimmt das und was sind die größten Ernährungsirrtümer? Wir stellen 20 vor.
 

Platz 20: Die beste Grüne Soße kommt aus Frankfurt - oder ist das ein Irrtum?

Was ist denn überhaupt der Unterschied zwischen Nord und Südhessen? Und welche Kräuter gehören rein? Jeder Hesse weiß natürlich, dass es SIEBEN sind: Kerbel, Sauerampfer, Borretsch, Pimpinelle, Schnittlauch, Kresse, Petersilie. Und da herrscht auch noch Einigkeit zwischen Nord und Süd. Aber dann: in Kassel wird grob gehackt, in Frankfurt fein gewiegt. Im Norden kommt Sauerrahm oder Schmand hinzu, in Frankfurt Sahne oder gar Öl. Außerdem gibt's im Norden mehr Ei.

Aber mal ehrlich: Was die Grüne Soße angeht sind wir in ganz Hessen doch unschlagbar: Frankfurt und Kassel eben beide Gewinner! Denn über Geschmack lässt sich schließlich auch nicht streiten.
 

Platz 19: Lebensmittel aus Übersee haben eine schlechte Klimabilanz

Äpfel aus Neuseeland sehen ja toll aus, aber guten Gewissens kann man sie nicht kaufen. Denn: Lebensmittel aus Übersee haben eine schlechte Klimabilanz. Ist das aber in jedem Fall so?
Tatsächlich gibt es große Unterschiede, was die Klimabilanz betrifft. Ein Kilo heimische Äpfel verursacht durchschnittlich 500 Gramm CO2, Werden sie außerhalb der Saison lange im Kühlhaus gelagert, sind es schon 1000 Gramm. Da schneiden frische, nicht gelagerte Apfel aus Übersee mit 700 Gramm CO2 besser ab.

Wer aber wirklich aufs Klima achten will, isst wenig Fleisch, kauft regional, saisonal und wenn möglich "Bio" Waren ein.
 
Seite:   [1]    2    3    4    5    6    >>   
Redaktion: maho / andi
Letzte Aktualisierung: 12.07.2012, 18:03 Uhr
 
 

hr-fernsehen live


 

Sendezeit

Mittwoch, 21:00 Uhr
 

So geht's

Gewinnspiel

Thomas Ranft stellt in der Sendung eine Frage und nennt Ihnen verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Schicken Sie die richtige Lösung und ihre Anschrift per SMS an: 0160/4720116 (SMS-Preis Ihres Anbieters) oder per E-Mail an: wissen@hr.de

Am Ende der Sendung wird der Gewinner bekannt gegeben.
 

Programmtipp

Für alle, die mehr wissen wollen

Das Angebot des hr zu Wissens- und Bildungsthemen. [mehr]
 

Newsletter

Immer auf dem Laufenden mit dem Newsletter des hr-fernsehens.
 
hr-online enthält Links zu anderen Internetangeboten. Wir übernehmen keine Verantwortung für Inhalte fremder Webseiten.