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Die Rhätische Bahn bei der Montebello-Kurve nahe der Station Morteratsch am Bernina Pass vor dem berühmten Hintergrund mit dem Morteratsch-Gletscher, dem Piz Palü und dem Piz Bernina. Das Schloss Tarasp im Unterengadin, Kanton Graubünden, stammt aus dem 11. Jahrhundert. Heute ist es in Privatbesitz und kann bei Führungen besucht und besichtigt werden. (Bild: hr/swiss-image.ch/Roland Gerth)
Die Rhätische Bahn bei der Montebello-Kurve nahe der Station Morteratsch am Bernina Pass vor dem berühmten Hintergrund mit dem Morteratsch-Gletscher, dem Piz Palü und dem Piz Bernina.

Reportage

Engadin - Im Garten des Inn

Montag, 19. Juni 2017, 22:30 Uhr
Engadin - wie das klingt. Das liegt nicht allein am legendären St. Moritz, dem glamourösen Tummelplatz des Jetset. Im Sommer ist ohnehin kaum Prominenz in St. Moritz. Bustouristen und Reisegruppen teilen sich dann das Terrain und die berühmte Engadiner Nusstorte.
 
Das Engadin besticht vielmehr durch fantastische Weitblicke auf die Bernina-Gruppe und eine atemberaubend reine Luft. Man spricht nicht von ungefähr vom "Champagnerklima" auf 1.800 Metern Höhe. Wanderer aller Fitness-Grade finden hier die entsprechenden Routen. Der Name Engadin ist rätoromanisch und bedeutet "im Garten des Inn".

Der Fluss, der später zum "König der Alpenflüsse" anschwellen wird, beginnt hier als bescheidener Bach. Ihm folgt die Reiseroute von St. Moritz und Pontresina im Oberengadin nach Guarda, Ftan und Tschlin im Unterengadin. Nicht zu vergessen Schloss Tarasp, mit dem sich ein Leipziger Fabrikant einen Traum erfüllte und ihn dann - Ironie des Schicksals - doch nicht leben konnte.

In dieser grandiosen Bergwelt hat auch ein Frankfurter Sternekoch seine neue Heimat gefunden. Martin Göschel, früher Koch im "Tigerpalast" in Frankfurt, zaubert jetzt höchst ungewöhnliche Menüs in einem Fünf-Sterne-Hotel in Ftan - und das heißt bezeichnenderweise "Paradies".

Ein Film von Angela Joschko.
 
Redaktion: maho / casc
Letzte Aktualisierung: 16.06.2017, 16:38 Uhr
 
 

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