Was macht man aus dem Gelände einer ehemaligen Baumschule am besten? Für Petra und Wolf-Dieter Hirsch war die Antwort sofort klar: Ein Haus draufsetzen mit einem zauberhaften Garten drum herum.
Das besondere an diesem Garten, er ist insbesondere im Herbst eine wahre Augenweide. Dies ist zum Einen Wolf-Dieter Hirsch zu verdanken, der als Baumexperte ein wahres kleines Arboretum anpflanzte, das mit einer schier unersättlichen Herbstfärbung besticht, zum Anderen weiß auch Petra Hirsch als Landschaftsplanerin, dass man sich auch im herbstlichen Garten auf üppige Blütenpracht freuen kann, wenn man die richtigen Pflanzen auswählt.
Kommt man auf das Grundstück der Familie Hirsch fällt gleich die kleine Catalpa-"Allee" auf, die die Einfahrt säumt.
Schattenspielereien
Eine Buchshecke trennt die Einfahrt zum Vorgarten. Die Hecke ist auf ungewöhnliche Art irgendwie unregelmäßig "mit Beulen" geschnitten, weil so die Licht- und Schattenwirkung besonders gut zur Geltung kommt.
In Freundschaft
Dahinter der Vorgarten mit einem besonders interessanten Beet, dem so genannten "Freundschaftsbeet". Dort stehen englische Austin-Rosen, die sich Petra Hirsch zu ihrem 50. Geburtstag von Freunden gewünscht hat.
Mein Name ist Britten!
Besonders auffallend die kräftig wachsende und sehr gesunde "Benjamin Britten", die "Heritage" und "Graham Thomas", eine der besten und gesündesten Sorten, meint Petra Hirsch.
Katzenminze
Umgeben sind die Rosen von Katzenminze, die immer noch üppig blüht. Petra Hirsch schneidet sie nach jeder Blüte dort zurück, wo sich neue Seitenverzweigungen bilden. Je weiter der Sommer vorangeschritten ist, desto weiter oben wird abgeschnitten und dann blüht sie immer wieder.