Wo steckt es drin?
Vor allem in Kern- und Steinobst steckt viel Sorbit: besonders in frischen Birnen und Pflaumen, etwas weniger in Äpfeln und Weintrauben, noch konzentrierter in Trockenfrüchten, vor allem in Backpflaumen, Rosinen und Aprikosen - aber auch in allen Lebensmitteln, die diese Früchte enthalten, wie der entsprechende Obstsaft, die Marmelade und das Müsli.
Sorbit wird auch künstlich hergestellt und vielen industriellen Produkten zugesetzt. Als Zusatzstoff "E 420" ist es in der EU ohne Höchstmengenbeschränkung zugelassen, z.B. :
als Süßungsmittel in Diabetiker-Produkten. Die Vorteile: für seinen Abbau im Körper wird kein Insulin benötigt und es hat nur halb soviel Kalorien wie Zucker.
So landet Sorbit auch in "zuckerfreien" Bonbons und Kaugummis. Es süßt, löst aber keine Karies aus! Für die Industrie ein Vorteil: Sorbit zieht Wasser an und ist daher ein ideales Feuchthaltemittel für Dauerbackwaren.