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Collage "Hessens schönste Landschaften" (Bild: Collage hr-online)
 

Waldecker Land und Edersee - Ferienregion für Wasserratten und Wellnessliebhaber

Blick auf den Edersee
Der Edersee ist ein Wassersportparadies in Nordhessen.

Gedacht war der nun bald 100 Jahre alte Ederstausee in erster Linie als Wasserrückhaltebecken, um einen dauerhaften Schiffverkehr auf der Weser zu ermöglichen. Gleichzeitig diente er von Anfang an auch der Stromerzeugung und natürlich der Fischerei.
Heute haben sich das Waldecker Land und der See zu einer Ferienregion ersten Ranges entwickelt, die besonders Gäste aus Westfalen und den Niederlanden zu schätzen wissen. Die ganze Region um Waldeck, Bad Arolsen und Korbach profitiert von der magischen Anziehungskraft des Stausees auf Taucher, Freizeitkapitäne und sonstige Wasserratten, jedenfalls solange genug Wasser im Edersee bleibt und nicht der Schifffahrt in Niedersachsen geopfert werden muss.
 

Impressionen aus dem Waldecker Land und vom Edersee 

Blick von der Hermannshöhe am Urwaldsteig auf den Edersee Richtung Hammerberg/Scheid.
Blick von Schloss Waldeck.
Ederseebahn-Radweg über das ehemalige Eisenbahnviadukt bei Waldeck-Selbach.
 
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Waldecker Upland - Hessens Ski-Zirkus Nummer 1

Skifahrer auf der Piste in Willingen
Willingen ist das Wintersport-Mekka im Upland.

Hier steppt im Winter der Bär, denn das Upland, was so viel wie "Oberland" oder auch "Auf dem Land" heißt, gehört zu den beliebtesten Wintersportregionen Hessens. Doch nicht nur die Hessen wissen die Landschaft rund um Willingen mit seinen weißen Gipfeln und dichten Wäldern zu schätzen, auch Wintersportfreunde aus dem benachbarten Sauerland oder gar aus Holland reisen an um die weiße Pracht zu genießen. Über die Grenzen hinaus ist das Upland wegen seiner Mühlenkopfschanze weltweit bekannt. Beim alljährlichen Skispringen steht die Region Kopf und wird zu Hessens größtem Skizirkus. Im Frühling, Sommer und Herbst geht es hier eher beschaulich zu. Es ist die Zeit der Wanderlust! Der Uplandsteig bietet dem anspruchsvollen Wanderer mit seinen meist naturbelassenen Wegen eine 64 Kilometer lange Route durch Wälder, Feldflure, blühende Wiesen, Sumpflandschaften und Hochheiden.
 

Werratal - salzige Grenzgeschichten

Blick auf den Monte Kali bei Heringen
Der Monte Kali, der weiße Berg bei Heringen.

Die Werra ist mal Grenzfluss, mal pendelt sie hin und her zwischen Hessen im Westen und Thüringen im Osten. Unfreiwillig gerät sie heute jedoch nicht mehr als Grenzgänger zwischen zwei Staaten in die Schlagzeilen, sondern als "Salzfluss", denn die uralten Salzlagerstätten, die von beiden Ländern seit langem ausgebeutet werden, muten der Werra seither eine hohe Salzfracht zu, um dies zu unterbinden wird aber jetzt nach Lösungen gesucht.
Das Salz prägt hier aber auch ganze Städte, so Bad Sooden-Allendorf, die alte Salzsiederstadt, die durch das weiße Gold einst reich wurde. Weiß ist auch vorherrschende Farbe in der Gegend um Witzenhausen, wenn Anfang Mai die Kirschen blühen, ein Ereignis, das viele Touristen anlockt.
 

Wesertal - wo einst die Hugenotten siedelten

Luftaufnahme von Bad Karlshafen
In Bad Karlshafen wurde das Wesertal für viele Hugenotten zur neuen Heimat.

Nur kurz begleitet die Weser das Hessenland. Im südniedersächsischen Hann. Münden entsteht erst "durch einen Kuss" von Fulda und Werra "der Weserfluss", und gleich hinter Hessens nördlichster Stadt Bad Karlshafen verlässt er unser Bundesland gen Norden. Meist ist er Grenzfluss, im Westen erheben sich die Höhen des Reinhardswaldes, im Osten liegt der Bramwald in Niedersachsen.
Wald prägt die Region, daher ist es kein Wunder, dass der Fluss genutzt wurde, um das Holz auch in holzarme Regionen zu verfrachten: die Flößerei hatte hier Tradition. Noch heute lässt man das alte Handwerk immer wieder einmal aufleben, das hr-Fernsehen war dabei. Als Wasserstraße hat die Weser ansonsten noch große Bedeutung für Ausflugsdampfer & Co.
 

Impressionen aus dem Wesertal 

Der Campingplatz an der Weser bei Oedelsheim.
Blick von Weißehütte ins grüne Wesertal. Im Hintergrund Oedelsheim und der Bramwald.
Das Wesertal bei Gieselwerder.
 
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Westerwald - dort pfeift der Wind so kalt

Segler auf der Krombachtalsperre
Da der Wind auf dem Westerwald so gut pfeift, haben die Segler auf der Krombachtalsperre ideale Bedingungen.

Der hessische Teil des Westerwaldes ist ein "Außenposten" des Mittelgebirges, das sich über drei Bundesländer erstreckt - ein rauer Landstrich, dessen Bewohner als stur und wortkarg gelten. Im Volksmund werden sie deshalb als "Wäller" oder auch als "Basaltköpp" bezeichnet - und man erkennt sie am "rollenden r".
In großen Teilen ist der hessische Westerwald raues, karges Land. Nicht umsonst heißt es im Westerwaldlied: "Ja, da pfeift der Wind so kalt." Seine Landschaft ist geprägt von Hügeln, den so genannten "Knoten" und von bewaldeten Basaltkuppen. Eine große Route durch die Natur ist der Westerwald-Steig. Sein östlichster Punkt liegt in Herborn. Die Altstadt Herborns ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen Deutschlands. Und noch etwas Außergewöhnliches hat diese Region zu bieten: die nassauische Residenzstadt Dillenburg, eine erste Adresse des europäischen Adels und bekannt für ihre Tradition der Pferdezucht.
 

Impressionen vom Westerwald 

Oberhalb der Erdbacher Schlucht, Blick auf Erdbach.
Eine Pony-Stute säugt ein Fohlen und eine Ziege schaut zu.
 
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Wetterau - die Kornkammer Hessens

Blick auf Burg Münzenberg
Burg Münzenberg ist eine der bedeutendsten Burganlagen des Hochmittelalters.

Das "Tintenfass", die Burg Münzenberg ist Wahrzeichen der Wetterau. Weithin ist ihre charakteristische Silhouette von allen Seiten her sichtbar und somit ein guter Orientierungspunkt.
Die Wetterau gilt als die Kornkammer Hessens, fruchtbare Böden ermöglichen reiche Ernten nicht nur beim Getreide, sondern auch bei Zuckerrüben und anderen Feldfrüchten. Aber nicht nur Nahrungsmittel werden hier angebaut, bekannt sind auch die Rosen aus der Region.
Mit Bad Nauheim im Westen verfügt die Wetterau auch über ein bekanntes Heilbad, das die Menschen anzieht. Seit einigen Jahren gibt es mit dem Keltenfürsten vom Glauberg einen weiteren Besuchermagneten.
 

Übersicht

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Redaktion: maho
Letzte Aktualisierung: 13.08.2014, 12:31 Uhr
 
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