Der Trink-Experte plädiert daher vor allem für das Frühstück mit Getränken, besonders für Schulkinder. Auch Studenten sollten am besten vor der Vorlesung oder währenddessen trinken, wenn es irgendwie geht: Eine andere Studie, die Wagner an der Universität Erlangen durchführte, ergab, dass Studenten, die während der Vorlesung trinken durften, mehr behielten und aufmerksamer und konzentrierter waren. Getrunken wurde bei den Versuchen übrigens immer nur Wasser - Powerdrinks sind gar nicht nötig.
Aber drei Faustregeln sollte man beachten:
- Menge: 1,5 bis etwa 2,5 Liter am Tag sollten es ungefähr sein, so lautet auch die offizielle Empfehlung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung).
- Zeitpunkt: Kontinuierlich trinken, immer wieder in kleinen Mengen, nicht nur frühmorgens und dann erst wieder abends. Daher am besten das Wasser immer in Reichweite stehen haben. Vor geistigen Anstrengungen sollte man trinken, und möglichst auch währenddessen, damit das Gehirn immer optimal versorgt ist.
- Wasser reicht: Ernährungsforscher Günter Wagner rät zu Mineralwasser mit Kalium und Natrium, das es dem Körper möglich macht, das Wasser zu binden. Einfaches Leitungswasser geht aber auch - schließlich ist es in Deutschland das am besten kontrollierte Lebensmittel überhaupt.
Autorin: Johanna Bayer