Was so ein iPhone nicht alles kann: Filmen, Fotografieren, man hat einen mobilen Internetzugang. Und noch mehr: Einige Geräte speichern Infos über Aufenthaltsorte. Computerexperte Sebastian Schreiber erklärt, was man unternehmen kann.
Was so ein iPhone nicht alles kann: Filmen, Fotografieren, man hat einen mobilen Internetzugang. Und noch mehr: Einige Geräte speichern Infos über Aufenthaltsorte. Computerexperte Sebastian Schreiber erklärt, was man unternehmen kann.
Joschka H., 25 Jahre er ist einer von vielen Tausend iPhone-Nutzern. Und wie alle wusste auch er bislang nicht, dass sein Apple-Handy ein Jahr lang Daten unverschlüsselt gespeichert hat. Sensible Bewegungs-Daten! Jedes Mal, wenn Joschka sein Handy nutzt oder im Internet surft, legt sein iPhone eine Datenspur. Das Gerät nimmt dann Kontakt zum nächstgelegenen Funkmast auf und über dessen Position lässt sich Joschkas Position ziemlich genau bestimmen. Auch die Daten von WLAN-Anschlüssen in der Umgebung, in die sich das iPhone eingeloggt hat, hat Apple gespeichert.
Übertragen auf einen Stadtplan könnte das so aussehen ein Programm macht aus den auf dem iPhone gespeicherten Daten Bewegungsprofile. Darf Apple das? Das Speichern an sich muss noch nicht illegal sein: Dem hat jeder Nutzer zugestimmt, mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Trotzdem fordern Datenschützer jetzt Konsequenzen gegen Apple. So wie Peter Schaar, der Bundesbeauftragte für Datenschutz. Erst Google, jetzt Apple: Schon wieder speichert ein Unternehmen Daten, von denen wir Nutzer nicht wissen, was damit geschieht.
Computerexperte Sebastian Schreiber erklärt im beigefügten Videobeitrag, warum sammeln Apple und Google diese sensiblen Daten von uns sammeln und was sie damit machen.