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29.12.2016

Online-Wetterthema des Tages

Welches Wetter bringt die Silvesternacht?

Die letzen Tage des Jahres 2016 sind angebrochen und es stellt sich die Frage: Wie wird das Wetter zum Jahreswechsel? Schal, Mütze, Handschuhe oder doch ’nen Regenschirm?
 
Hochdruckeinfluss ist in den letzten Tagen des Jahres 2016 das Maß aller Dinge. Hoch Yörn mit Kern über dem Alpenraum bleibt bis hinein ins neue Jahr wetterbestimmend und lässt den Tiefdruckgebieten keine Chance. Stattdessen sorgen Hochnebel und Nebel für teilweise trübe Stimmung.

Am Silvestertag liegt der Norden Deutschlands, speziell die Gebiete Richtung Nord- und Ostsee, auf der trüben Seite. Hochnebel und Nebel lassen keinen Sonnenschein zu. Es gibt hin und wieder sogar etwas Sprühregen. Sonst kann man sich abseits einiger zäher Nebelregionen auf einen letzten sonnigen Tag im Jahr 2016 freuen. Im Laufe der Silvesternacht machen die Wolken aus dem Norden dann noch etwas an Boden gut in Richtung Süden. Etwa nördlich des Mittellandkanals, also von Bad Bentheim über Osnabrück und Hannover nach Magdeburg und weiter nach Berlin, muss man seine Raketen in einen bedeckten Himmel starten lassen. Etwas Glück ist aber doch dabei, denn es bleibt weitgehend trocken, und das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Wer in Schleswig-Holstein oder im Norden von Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern wohnt, der könnte aber sogar nass werden. Sprühregen zieht bei leichten Plusgraden von West nach Ost über’s Land.

In den meisten anderen Gebieten funkeln die Sterne und es wird…. frostig. Bis zu -11°C kalt wird es in einigen Alpentälern. Oftmals geht es dann aber doch nicht so weiter runter: -3°C bis -8°C ist der Temperaturbereich, auf den man sich einstellen muss. Das heißt aber, dass eine dicke Jacke, Schal, Mütze und auch Taschenwärmer eine gute Wahl sind. Handschuhe dürften nur für all jene geeignet sein, die nicht Böller, Batteriefeuerwerke oder Raketen anzünden möchten. Am Oberrhein, im Moseltal sowie an Donau, Lahn und Naab dürfte man regional aber auch im Dunst bleiben, denn dort könnten sich die Nebelfelder am Silvestertag nicht lichten. Wenigstens bleibt es dann aber trocken.

Ein richtiger Wetterwechsel steht dann im neuen Jahr an. Zunächst erfasst am Neujahrstag den Nordwesten und Norden eine Kaltfront. Sie bringt Regen und, je weiter man im Landesinneren wohnt, auch Schneeregen und Schnee. Am 2. und 3 Januar überquert sie die Mitte und erreicht dann den Süden. Da von Nordwesten immer kältere Luft nach Deutschland gelangt und es am Boden vorher auch schon maximal niedrige einstellige Höchstwerte, zum Teil sogar Dauerfrost gegeben hat, schneit es teilweise bis in die tiefen Lagen und Niederungen. Wie viel Schnee dabei tatsächlich herunterkommt, und ob der auch liegen, ist noch nicht klar. Für eine Schneedecke in den Niederungen dürfte es nur regional reichen. In Lagen oberhalb 300 bis 400 Metern jedoch kehrt so allmählich der Winter ein. Wird ja auch Zeit, wir haben dann schließlich Januar und Hochwinter. Die Wintersportgebiete jedenfalls wird’s freuen.


29. Dezember 2016 Dipl.-Met. Michael Köckritz hr-Wetterredaktion
 

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Redaktion: miko
Letzte Aktualisierung: 29.12.2016, 16:20 Uhr
 
 

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