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9.01.2017

Online-Wetterthema des Tages

Neuschnee aus Westen

Nach einem ruhigen Wochenstart zieht in der Nacht auf Dienstag eine neue Wetterfront aus Nordwesten auf.
 
Diese gehört zu dem Tief Caius, das von Island nördlich von Schottland nach Norwegen zieht. Seine ausgedehnte Kaltfront überstreicht dabei einen Bereich, der sich von Skandinavien über die Westhälfte Deutschlands bis nach Südfrankreich erstreckt. In dieser Zone muss mit Niederschlägen gerechnet werden, die hierzulande im Nordwesten als Regen, weiter nach Südosten jedoch zunehmend als Schnee den Erdboden erreichen.

Bereits am Montagabend beginnt es von Ostfriesland über das Münsterland bis zum Niederrhein zu regnen. Bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt steht dort jedoch keine so brisante Wetterlage mit Glatteis, wie am vergangenen Wochenende zu befürchten. Jedoch geht der Regen in der Nacht dann im Sauerland, im Hunsrück und in der Eifel in Schnee über und es muss dort erneut mit winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden.

Am Dienstagmorgen kann es dann vom südlichen NRW über Rheinland-Pfalz und Hessen bis ins südliche Niedersachsen zu Behinderungen durch Schneefall kommen. In den Niederungen ist es mitunter auch Schneeregen. Im Tagesverlauf kommt dieses Schneefallgebiet weiter nach Südwesten voran, so dass es auch in Baden-Württemberg sowie im Westen Bayerns und Thüringens bis in tiefe Lagen schneit.

Die höchsten Neuschneemengen von bis zu 15 cm sind dabei in den westlichen Mittelgebirgen wie Westerwald, Pfälzer Wald und Schwarzwald zu erwarten. Aber auch in den Niederungen kann sich vorübergehend eine geschlossene Schneedecke ausbilden und für entsprechende Behinderungen im Straßenverkehr sorgen.

In den Folgetagen bleibt es wechselhaft, wobei es lediglich in Lagen oberhalb von 1000 Metern ausschließlich Schnee fällt. Darunter gehen die Niederschläge vor allem am Mittwoch und Donnerstag zeitweise in Regen über, bevor am Freitag landesweist Kaltluft einfließt und die Schneefallgrenze verbreitet bis in die Niederungen absinkt. Danach deutet sich zwar erneut eine Milderung an, die aber wohl auch nicht von großer Dauer sein wird. Wir befinden uns halt mitten im Winter.

Montag, 9. Januar 2017

Tim Staeger
 

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Redaktion: tist
Letzte Aktualisierung: 9.01.2017, 14:00 Uhr
 
 

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