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Daten und Fakten

Der Kurt-Magnus-Preis

Die Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschlands (ARD) verleiht jährlich den Kurt-Magnus-Preis. Zu diesem Zwecke hat die ARD 1962 die Dr. Kurt-Magnus-Stiftung gegründet, aus deren Mitteln qualifizierte Nachwuchskräfte des deutschen Hörfunks gefördert werden sollen.
 
Die Arbeitsgemeinschaft stellt der Stiftung dafür jährlich einen festen Betrag von 25.000 € zur Verfügung.

Die Federführung für die Preisverleihung liegt beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main, bei welchem Dr. Kurt Magnus bis zu seinem Tode 1962 Vorsitzender des Verwaltungsrates war.

Jede der in der ARD zusammengeschlossenen Anstalten kann pro Jahr eine im Sinne der Stiftung geeignet erscheinende Nachwuchskraft benennen. Diese sollte überdurchschnittlich befähigt sein. Das Höchstalter für die zu nominierenden Kandidatinnen und Kandidaten beträgt 35 Jahre (vollendetes Lebensjahr im Vergabejahr). Die Einreichung sollte Lebenslauf (mit Privatanschrift) und Begründung sowie Hörproben (CD) und Manuskripte - alles in dreifacher Ausführung - umfassen. Die Frist für den Kurt-Magnus-Preis 2015 endet am 31. Dezember 2014.

Eine Kommission aus drei Mitgliedern entscheidet anhand von Arbeitsproben der gemeldeten Bewerber über die Preisvergabe. Der Jury gehören ein Vertreter der in der ARD jeweils geschäftsführenden Anstalt, eine von der Hörfunkkommission zu benennende Person sowie ein Vertreter des Hessischen Rundfunks an. Das Votum der Jury wird jeweils um den 28. März (Geb. von Dr. Kurt Magnus) eines Jahres herum verkündet.

Die zu bewertenden Arbeiten der Bewerber können sowohl thematisch als auch in formaler Hinsicht die gesamte Bandbreite des Hörfunkschaffens umfassen. Die Proben sollten Leistungen repräsentieren, die über den normalen Standard hinausreichen.

Erstmals wurde der Kurt Magnus Preis 1963 verliehen. In den letzten Jahren haben jeweils 10 bis 12 junge Journalisten oder Journalistinnen an dem Wettbewerb teilgenommen.

Zu den Preisträgern der letzten Jahrzehnte gehören Marion von Haaren, Dr. Udo Reiter, Prof. Dr. Klaus Berg, Nina Grunenberg, Thomas Gottschalk oder Günther Jauch.
 
Redaktion: magr
Letzte Aktualisierung: 20.11.2014, 9:46 Uhr
 
 

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