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28.03.2007

Ausgezeichnet

Kurt-Magnus-Preis 2007

Gruppenbild Jury und Preisträger 2007 (Bild: HR/Benjamin Knabe)
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Jury und Preisträger 2007
Jährlich haben qualifizierte Nachwuchskräfte des deutschen Hörfunks die Chance auf die begehrte Auszeichnung. Für den Kurt-Magnus-Preis wurden in diesem Jahr vier der insgesamt acht Kandidatinnen und Kandidaten mit einem Preis ausgezeichnet.
 
Zwei fünfte Preise, dotiert mit jeweils € 3.000.-, erhielten Silke Becker (WDR) und Leon Stebe (rbb), der dritte Preis mit € 5.000.- ging an Lena Bodewein (NDR), und der zweite Preis in Höhe von € 6.000.- wurde an Nadine Rüttinger (BR) vergeben. Ein erster und vierter Preis wurden in diesem Jahr nicht vergeben.
 
Die Jury setzte sich aus den Hörfunkdirektoren Frank Johannsen (SR und Vorsitzender der ARD-Hörfunkkommission), Christian Gramsch (DW) und Dr. Heinz Sommer (hr und Vorsitz der Jury) zusammen.
 

Die Preisträgerinnen und Preisträger in der Reihenfolge von zwei bis fünf:

 

Zweiter Preis

Porträt Nadine Rüttinger (BR) (Bild: HR/Benjamin Knabe)
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Nadine Rüttinger
Nadine Rüttinger arbeitet vor allem für die Redaktion ZÜNDFUNK des BR. Sie wurde am 8. Oktober 1976 in Würzburg geboren. Sie studierte in Augsburg Germanistik und Geschichte und schloss ihr Studium der Neueren Deutschen Literatur, der Neueren und Neuesten Geschichte und der Mittelalterlichen Geschichte an der Universität in München ab. Während ihrer Studienzeit absolvierte sie verschiedene journalistische Praktika, u.a. bei Radio Vatikan in Rom. Nadine Rüttinger überzeugte die Jurymitglieder durch kenntnisreichen, kompetenten und vielseitigen Journalismus, der das Medium Hörfunk für neue Formen öffnet. Nadine Rüttinger kümmert sich vorbildlich auch um Hörer, die nicht mehr nur lineares Audio sondern Inhalte multimedial - auf Abruf - konsumieren. So zeichnet sich die Arbeit von Nadine Rüttinger durch formale Kreativität und Zielgruppenorientierung aus. Sie beherrscht das Spektrum radiophoner Formen – von der großen Reportage über das Feature, die moderierte Live-Sondersendung mit Gesprächspartnern und zahlreichen Beiträgen bis hin zur Moderation von Diskussionen zu aktuellen Debatten. Ausgezeichnet wurde Nadine Rüttinger vor allem für Ihre Sendereihe "MoshPits", einem einstündigen, an Hörspiele erinnernden Radio-Format für eine junge Zielgruppe. In einer neuen Art des Infotainments behandelt sie immer wieder für die Zielgruppe relevante Themen und verbindet diese Inhalte mit Comedy-Elementen.
 

Dritter Preis

Lena Bodewein (NDR). Mut, Sinnlichkeit und Humor kennzeichnen die Beiträge von Lena Bodewein, die sich damit vom Standard-Schema der üblichen Berichterstattung abheben. Sie hat einen eigenen Ton des radiophonen Feuilletons entwickelt und beschreibt Alltagsphänomene auf leichte, transparente Art, ohne oberflächlich zu sein. Sie verwendet alle akustischen Elemente und versteht es, durch originelle Einstiege Interesse zu entwickeln. Somit regen ihre Beiträge an, klären auf und sind im besten Sinne unterhaltsam. Neben der Recherche und Produktion von aufwendigen kurzen Stücken schreibt sie Glossen und Portraits. Ihr überdurchschnittliches Können zeigt Lena Bodewein vor allem in Features. Dabei hat sie den Blick für das Große im Kleinen, für das Bedeutende im Alltäglichen. Sie schafft Hörerlebnisse, die durch Originalität und Sprachwitz überzeugen. Lena Bodewein ist Redakteurin bei NDR Info. Sie wurde am 7. Juni 1974 in Jülich geboren und kam nach der Kölner Journalistenschule und einem Germanistik- und Anglistikstudium zum NDR.
 

Zwei fünfte Preise

Porträt Leon Stebe (rbb) (Bild: HR/Benjamin Knabe)
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Leon Stebe
Leon Stebe (rbb), am 21. Januar 1977 in Stuttgart geboren, arbeitet beim rbb als Moderator, Reporter und Berichterstatter. Er studierte in Leipzig und Berlin Politikwissenschaften und war nach Abschluss seines Studiums u.a. Juniorkorrespondent im Büro Washington (hr). Seine Beiträge zeichnen sich durch präzise und umfassende Recherche aus und überzeugten damit die Jury. Er bringt bundespolitische Themen genauso auf den Punkt wie regionale. Als leidenschaftlicher Radiomacher setzt Leon Stebe alles ein, was dem Radio Klang und Farbe gibt: O-Töne, Geräusche, Musik. Besondere Stärken zeigt er als Autor und Producer von Kurzfeatures und Reportagen. Auch als Juniorkorrespondent in Washington hat sich Leon Stebe als außergewöhnlicher Reporter und vielseitiger Journalist erwiesen. Besondere Beachtung fanden seine Reportagen aus New Orleans, das er wenige Stunden nach dem Hurrikan „Katrina“ aufsuchte.
 
Porträt Silke Becker (WDR) (Bild: HR/Benjamin Knabe)
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Silke Becker
Silke Becker (WDR), verkörpert laut Jury den zeitgemäßen Typ der Hörfunkjournalistin. Denn sie arbeitet umsichtig und mit großen Verständnis für crossmediale Verknüpfungen. Für WDR Eins Live hat Silke Becker 2006 das Großprojekt“Schulduell“ weiterentwickelt. Unter ihrer Regie haben an einem Wissens-Wettbewerb 336 Schulen aus NRW teilgenommen. Darüber hinaus hat Silke Becker als sogenannte Grün-Reporterin des Hörfunk-WM-Teams der ARD aus dem Ruhrgebiet berichtet. Sie bewies, dass sie die verschiedenen Programmformate in der ARD mit originellen Zugängen, einer klaren Sprache und einer charmanten persönlichen Note bedienen konnte. Silke Becker wurde am 25. Februar 1976 in Datteln geboren und studierte an der Universität Dortmund Germanistik und Kunst.
 

Die ARD verleiht jährlich den Kurt-Magnus-Preis

Zu diesem Zweck hat die ARD 1962 die Dr. Kurt-Magnus-Stiftung gegründet. Zweck der Stiftung ist es, qualifizierte Nachwuchskräfte des deutschen Hörfunks zu fördern. Die Federführung für die Preisverleihung liegt beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main, bei dem Dr. Kurt Magnus bis zu seinem Tode 1962 Vorsitzender des Verwaltungsrats war.
 
Redaktion: magr
Bilder: © HR/Benjamin Knabe (4)
Letzte Aktualisierung: 29.06.2010, 14:10 Uhr
 
 

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