Die Bilanz des deutschen Teams bei Olympia in London ist durchwachsen: Vom Untergang der Beckenschwimmer um Britta Steffen und Paul Biedermann über den bravourösen Olympiasieg des deutschen Ruder-Achters bis zur ersten Goldmedaille für deutsche Leichtathleten seit zwölf Jahren durch Diskus-Ass Robert Harting.
England hingegen erlebt einen wahren Goldrausch - wie ist die Medaillen-Flut der Gastgeber zu erklären?
Wie sieht die sportliche Bilanz der Spiele bis hierhin aus? Am Samstag und Sonntag werden noch Medaillen vergeben - in vielen Mannschaftssportarten und im Marathon der Männer. Trotzdem kann schon ein erstes Fazit der Spiele gezogen werden.
Das Gastgeber-Team hat in London kräftig abgeräumt. Das starke Ergebnis von Peking 2008 mit 47 Medaillen (19 x Gold) sollte getoppt werden - das hat locker geklappt. Die Briten erlebten ihr Sommermärchen.
ARD-Olympia-Reporter Martin Roschitz war bei den Spielen dabei. Wie erklärt er die Medaillen-Flut der Engländer aus sportlicher Sicht? Wird im Gastgeberland mehr und härter trainiert? Insgesamt gab es ja wenig spektakuläre Dopingfälle. Wie sauber waren die Spiele?