Die Länder sollen verpflichtet werden, in allen Krankenhäusern Krebsregister einzurichten
Das Kabinett hat heute die Einrichtung eines Krebsregisters beschlossen. Das hat zumindestens Gesundheitsminister Daniel Bahr angekündigt. Das Register soll die Qualität der Behandlung verbessern.
Mit den bundeseinheitlichen Daten, die auf Länderebene gesammelt werden, können im besten Fall neue Erkenntnisse zur Krebsbekämpfung genutzt und das Leben der Patienten verbessert werden. Vor allem geht es dabei um die Erfassung der Daten zur Behandlung der Krebskranken. Kurz gesagt soll das Register zeigen, wer wo wie lange und mit welcher Behandlung überlebt. Was Sinn und Zweck des Krebsregisters ist, erläutert unser Haupstadtkorrespondent Christoph Käppeler.
Brustkrebs, eine Krankheit, die schwer genug ist. Umso mehr sollten Frauen mit dieser Krankheit sich umfassend aufgehoben fühlen. Das versuchen die sogenannten zertifizierten Brustzentren: Das sind meist Frauenkliniken von Krankenhäusern, die eine bestimmte Anzahl von Brustkrebs OPs im Jahr überschreiten und auch sonst interdisziplinär zusammenarbeiten. Gaby Beck hat das Brustzentrum der Asklepios-Paulinen-Klinik in Wiesbaden besucht.