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"Bad Girl" Patti Smith (Bild:  picture-alliance/dpa)
"Bad Girl" Patti Smith

Summer of Rebels

"Böse Mädchen" der Popmusik

Im Rampenlicht haben sie große Erfolge gefeiert, aber auch immer wieder für Skandale gesorgt. Wir haben am Freitagabend einige "Bad Girls" der Popmusik vorgestellt, unter anderen Patti Smith und Dusty Springfield.
 

Patti Smith

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3.08.2012, 20:00 Uhr
1975 gibt Patti Smith dem Rock’n’Roll ein neues Gesicht. Ihr erstes Album "Horses" wird ein Klassiker und öffnet den Rock hin zum Punk. Sie will den Rock & Roll genau dorthin bringen wo er herkommt, zu den einfachen Menschen, den Garagenbands und Straßenkids.

1978 landet sie mit "Because The Night" ihren größten Charthit - ihr Image als Punkrock-Ikone lebt sie aus. Zugang zu Drogen findet sie über die Literatur des 19. Jahrhunderts, die sie schon als Teenager verschlingt. Für Patti Smith sind Drogen etwas Heiliges gewesen.
 

Bad Girls 

 
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Dusty Springfield

Dusty Springfield (Bild:  picture-alliance/dpa)
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Dusty Springfield
Bis heute ist sie die "Weiße Queen des Soul", obwohl sie mit "You Don’t Have To Say You Love Me" 1966 nur einen einzigen Nummer-1-Hit landet. Zwei Jahre später nimmt sie in Memphis eines ihrer besten Alben auf: "Dusty in Memphis" enthält unter anderem den Klassiker "Son of a Preacher Man", der auf beiden Seiten des Atlantiks die Charts stürmt.

Ein unschuldiges Mädchen ist die blonde Sängerin nicht. Immer wieder sorgt sie für Ärger und Skandale: sie prügelt sie sich öffentlich mit dem Jazz-Schlagzeuger Buddy Rich, ist zeitweise alkohol- und kokainabhängig und unternimmt einen Selbstmordversuch. Ende der 70er wird es ruhig um sie. Erst 1987 gelingt ihr mit den Pet Shop Boys und dem Titel "What Have I Done to Deserve This" das Comeback. Am 2. März 1999 soll sie von der Queen für ihr Lebenswerk geehrt werden - doch an diesem Tag, stirbt Dusty Springfield an Brustkrebs.
 

ZAZ

ZAZ im Mai 2012 in Frankfurt (Bild: hr1)
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ZAZ im Mai 2012 in Frankfurt
Die französische Sängerin Isabelle Gefroy alias ZAZ ist hierzulande durch ihren Hit "Je Veux" bekannt geworden. Ihre musikalische Erziehung hat schon im zarten Kindesalter begonnen, ihre Haupteinflüsse waren anfangs Klassik und Jazz. In der Schule ist sie ein hyperaktives Kind, das sich auch schon mal mit den Lehrern anlegt.

Obwohl sie ein Musikstudium absolviert hat, zieht es die Französin auf die Straße. Dort lernt sie, wie man das Publikum unterhält - mit Erfolg! 2010 erscheint ihr selbstbetiteltes Debütalbum: ein Mix aus Pop, Folk und Jazz, der in mehreren europäischen Ländern die Charts stürmt.
 

Dieser Sommer wird rebellisch

Dieser Sommer wird heiß und rebellisch, zumindest bei ARTE und hr1. Am 2. Juli sind wir in hr1 in den "Summer of Rebels" mit der hr1-LOUNGE in Concert zum "Summer of Love" gestartet. Im Juli und August werden dann immer montags die hr1-LOUNGE in Concert und immer freitags eine hr1-LOUNGE Spezial unter dem Motto "Rebels" stehen: musikalische Rebellen in allen Formen und Schattierungen.
 
Vorgestellt von hr1-Musikredakteur Mike Fischer

"Böse Mädchen" der Popmusik in der hr1-LOUNGE am 3. August
 
Redaktion: nago
Letzte Aktualisierung: 3.08.2012, 15:52 Uhr
 
 

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