Der Kriminalbiologe Mark Benecke ist unser nächster Gast im hr1-Talk.
Der Kriminalbiologe Mark Benecke fängt mit seiner Arbeit dort an, wo es selbst hartgesottene Krimifans meist gar nicht mehr so ganz genau wissen wollen. Und wenn er einmal ins Erzählen kommt, ist er kaum zu bremsen.
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10.06.2012, 10:00 Uhr
Information
Aus der Dunkelkammer des Bösen: Neue Berichte vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt
von Marc Benecke
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Auflage: 5 (19. März 2012)
ISBN-10: 3785760469
Preis: 14,99 Euro
Im Alltag von Kriminalbiologe Mark Benecke geht es um "Liegezeiten" von Toten und um die Entwicklungsstadien von Insekten, die sich auf eben diesem toten Körper tummeln. Sowas ist enorm wichtig, um die genaue Tatzeit zu bestimmen und damit den Täter möglicherweise in Alibi-Schwierigkeiten zu bringen.
Ein dröger Wissenschaftler also? Mitnichten. Eine schillerndere Persönlichkeit als Mark Benecke lässt sich kaum denken. Er beschäftigt sich in seinen Büchern mit spektakulären Kriminalfällen durch die Jahrhunderte, mit Serienmördern und deren Psyche und mit dem perfekten Verbrechen.
Er tritt gern in den Medien auf und begeistert auf Vortragsreisen auch Menschen, die sich für Biologie nie interessiert haben.
Er ist Ausbilder auf den Philippinen und hat sich selbst den letzten Schliff beim amerikanischen FBI geholt. Darüber hinaus ist er bekennender Donaldist und Vampirist, hat Theater gespielt und eine Platte aufgenommen, engagiert sich für den Tierschutz und für Tätowierer und ist Politiker bei der PARTEI, dem spaßig-satirischen Flügel der Zeitschrift Titanic. Und wenn er einmal ins Erzählen kommt, ist er kaum zu bremsen.
Dagmar Fulle traf den Mann, der gern schwarz gekleidet auftritt, im hr1-TALK und fragte ihn, der vor keiner Leichenuntersuchung zurückschreckt: Und wovor ekeln Sie sich?
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