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Streik-Schild in einem Frankfurter Bus-Depot (Bild:  picture-alliance/dpa)
21.01.2017

Busfahrer streiken noch bis Montag

Alternativen zum Bus

Der Streik der Busfahrer in Hessen geht weiter, auch wenn sich die Beteiligten des Tarifkonflikts auf eine Schlichtung verständigt haben. Wer betroffen ist und welche Alternativen es zum Bus gibt, haben wir hier für Sie zusammengetragen.
 
Die vereinbarte Schlichtung beginnt am Montagmorgen. Ab diesem Zeitpunkt gilt die Friedenspflicht, d.h. die Fahrer dürfen dann nicht mehr streiken, die Busse fahren am Montagmorgen wieder. Die vereinbarte Schlichtungsdauer, während der nicht gestreikt werden darf, beträgt zwei Wochen.

Bis Montagmorgen dauert der Streik der Busfahrer noch an. Vom Streikaufruf betroffen sind rund 80 Prozent der hessischen Busfahrer in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet, Darmstadt, Marburg, Hanau, Fulda, Gießen, Maintal, Offenbach sowie im Main-Kinzig-Kreis.

Genauere Informationen und Hintergründe dazu gibt es hier auf hessenschau.de
 

Alternativen zum Bus

  • Das eigene Auto: Für viele ist das eigene Auto die erste Alternative. Aber Vorsicht: Wegen Schulanfang und Streik werden die Straßen sehr voll sein, außerdem beeinträchtigen das eiskalte Wetter und viele Baustellen derzeit das Pendeln mit dem Auto.

  • Privat mitfahren: Erkunden Sie doch stattdessen, ob Freunde, Verwandte oder Kollegen Sie mitnehmen können. Sie könnten zum Beispiel bei Facebook posten, dass Sie eine Mitfahrgelegenheit suchen.

  • Das Fahrrad: Es ist zwar eisig kalt, mit der richtigen Kleidung könnte aber auch das Fahrrad eine geeignete Alternative zum Bus sein. Falls Sie kein winterfestes Fahrrad zur Verfügung haben, gibt es Fahrrad-Mietservices, zum Beispiel von der Deutschen Bahn.

  • Mitfahrzentralen nutzen: Im Internet gibt es verschiedene Angebote, die Mitfahrten vermitteln, zum Beispiel fahrgemeinschaft.de oder blablacar.de. Bei solchen Anbietern zahlen Sie einen Anteil der Fahrtkosten und manchmal auch eine Vermittlungsgebühr.

  • Umstieg auf andere Verkehrsmittel: Wenn Sie in der Stadt wohnen, können Sie Ihr Ziel eventuell auch mit anderen Verkehrsmitteln wie S-Bahnen, Straßen- und U-Bahnen erreichen. Gegebenfalls müssen Sie dafür längere Fußwege einplanen. Diese lassen sich in den meisten Online-Auskünften der Verkehrsverbände übrigens auch einstellen.

  • Das Taxi: Wenn der Weg nicht zu weit ist, kann auch das Taxi eine bezahlbare Alternative sein. Reservieren Sie rechtzeitig eines und heben Sie die Quittung für die Steuer auf.

  • Der Mietwagen: Einen Mietwagen zu nehmen, ist recht teuer. Wenn Sie mit mehreren Personen fahren und die Strecke zu lang für ein Taxi ist, kann sich das unter Umständen trotzdem lohnen. Billiger dran sind Sie bei einem Carsharing-Angebot, allerdings geht die Anmeldung nicht immer von jetzt auf gleich.

  • Home-Office: Falls Sie gar keine Möglichkeit sehen, um ins Büro zu kommen, können Sie je nach Beruf bei Ihrem Chef fragen, ob Sie auch von zu Hause aus arbeiten können. Hier gilt aber: Sie haben keinerlei Anspruch auf das Home Office, die Entscheidung liegt allein im Ermessen des Chefs.
 

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Redaktion: tiha / ruwa
Letzte Aktualisierung: 20.01.2017, 16:13 Uhr
 
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