Die Schwedin Loreen will mit ihrem mystischen Popsong "Euphoria" punkten.
Nach dem zweiten Halbfinale stehen nun die 26 Kandidaten für die Finalshow in Baku fest. Die Frauen sind den Männern zahlenmäßig überlegen. Zwölf Solosängerinnen, darunter auch die Topfavoritin aus Schweden: Loreen, konnten sich durchsetzen.
Die russischen Trachten-Omis Buranowskije Babuschki die bereits das erste Halbfinale für sich entscheiden konnten, haben Verstärkung bekommen. Auch bei den Musikgruppen geht der Trend zu den Frauen. In drei der fünf Gruppen und Duos, die beim Finale des Eurovision Songcontests am 26. Mai um den Sieg kämpfen, geben Frauen den Ton an. Neben der mystisch-düsteren Loreen konnten sich auch die mazedonische Diva Kaliopi und die Ukrainerin Haitana mit ihrer Fußballhymne die begehrten Plätze für die große Samstagabendshow sichern.
Unter den neun Solosängern versucht sich der deutsche Kandidat Roman Lob auf Startplatz 20 zu behaupten. Immerhin wird der Wettbewerb von zwei Herren eingerahmt. Der britische Schnulzenkönig Engelbert Humperdinck eröffnet den Contest und Pasha Parfeney aus Moldau bildet das Schlusslicht.
Von den 42 teilnehmenden Ländern sind die Geldgeber der Eurovision: Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien und Frankreich sowie das Gastgeberland: Aserbaidschan traditionell gesetzt. Aus den 36 verbleibenden Ländern traten am 22. und 24. Mai je 18 Kandidaten gegeneinander an, von diesen je 10 Finalisten gewählt wurden. Beim zweiten Halbfinale hatte auch Lena Meyer-Landrut, die Gewinnerin des ECS in Oslo 2010, einen Gastauftritt und präsentierte ihren Hit "Satellite".