Zweimal gab es Gasalarm in Oestrich-Winkel. Zweimal trat giftiges Isocyanat aus einer Schaumstofffabrik aus. Der Bürgermeister von Oestrich-Winkel Paul Weimann gab nach einer Lagebesprechung mit der Einsatzleitung der Feuerwehr am Dienstagnachmittag Entwarnung: "Es gibt keine Gefährdung mehr für die Öffentlichkeit". Jetzt würden nur noch Abwicklungsarbeiten vorgenommen und eine Analyse dessen, was eigentlich passiert sei.
Die Feuerwehr kühlte den Gas-Tank in Oestrich-Winkel. Die Feuerwehrmänner nahmen in Schutzanzügen und mit Sauerstoffgeräten regelmäßig Messungen vor. Es waren aber keine auffälligen Werte mehr festgestellt worden.
Außerdem waren Experten aus Leverkusen als Verstärkung eingetroffen. Die Mitarbeiter der Werksfeuerwehr von Chempark, der ehemaligen Bayer AG, haben beim weiteren Vorgehen geholfen. Denn dort im Werk wird der chemische Stoff hergestellt, der in Oestrich-Winkel Probleme bereitete.
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