So hat die Landung des Mars-Rovers "Curiosity" wahrscheinlich auf dem roten Planeten ausgesehen.
Es ist eine der teuersten und technisch ausgefeiltesten Missionen aller Zeiten. Montagfrüh ist das Roboter-Fahrzeug "Curiosity" auf dem Mars gelandet. Unterstützt wurde das Projekt von Hessen aus - vom Satelliten-Kontrollzentrum in Darmstadt.
Jubel und Erleichterung bei allen beteiligten Wissenschaftlern weltweit: Nach sieben spannenden Minuten landete die "Curiosity" sauber auf dem Mars. Die größte Hürde der 2,5 Milliarden Dollar teuren Mission ist geglückt.
Das 900 Kilogramm schwere Gefährt hat eine eine NASA-Sonde geladen, die Daten über Klima und Geologie des Planeten sammeln soll. Dafür ist das Roboter-Fahrzeug über dem Gale-Krater gelandet, dort, wo es vielleicht einmal Wasser gegeben hat. Seit dem 26. November 2011 war die "Curiosity" schon im Weltraum unterwegs.
Unterstützung aus Südhessen
Information
Jesco von Puttkamer: "Projekt Mars"
288 Seiten
Herbig Verlag
ISBN-10: 3776626852
Erschienen: 9. März 2012
24,99 Euro
Die Raum-Sonde "Mars Express" hat die erfolgreiche Landung des NASA-Rovers "Curiositiy" von oben beobachtet. Die Sonde wird von Südhessen aus, vom Satelliten-Kontrollzentrum in Darmstadt, gesteuert. "Mars Express" erforscht schon seit Dezember 2003 intensiv unseren Nachbarplaneten.
Das Europäischen Satelliten-Kontrollzentrum ESOC unterstützt die meisten Weltraumprojekte der Europäischen Weltraumorganisation ESA und jetzt auch die NASA-Mission "Curiosity".
Führende Mars-Wissenschaftler und Experten verfolgten am Montag am ESOC in Darmstadt die NASA-Mission und hr1-Reporter Stephan Willert war auch live dabei. Und wir sprachen mit Jesco von Puttkamer. Der deutsch-amerikanische Wissenschaftler ist der dienstälteste Mitarbeiter der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA.
Die Mars-Mission soll klären, ob sich einst Leben auf dem Mars befunden hat oder sogar noch immer existiert. Die Faszination Weltraum lässt die Menscheit nicht los. In hr1-MERIDIAN sprechen wir mit Ulf Merbold. Der ehemalige Astronaut und Physiker war dreimal im All und weiß, wie es dort aussieht. Und er sagt uns aber auch, warum das Unbekannte so anziehend auf uns Menschen wirkt.