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Agrarspekulationen

Schmutzige Geschäfte mit Nahrungsmitteln

hungerndes Kind in Afrika (Bild:  picture-alliance/dpa)
Agrarspekulationen stehen in der Kritik Hungersnöte zu verursachen.
Agrarspekulationen gelten als Mitverursacher von Hungersnöten. Aus diesem Grund beendet jetzt auch die Commerzbank bei eigenen Produkten Wetten auf Grundnahrungsmittel. Die Verbraucherorganisation Foodwatch begrüßte den Schritt.
 

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9.08.2012, 14:00 Uhr
Die zweitgrößte deutsche Großbank bestätigte, dass sie alle Agrarprodukte aus ihrem Rohstoff-Fonds herausgenommen hat und auch keine neuen börsennotierten Anlageprodukte auf Basis von Grundnahrungsmitteln auflegen will. "Wenn sich eine Bank nicht sicher ist, welchen Schaden ihre Rohstoffanlagen anrichten, gibt es nur einen verantwortlichen Schritt: Diese Anlagen aus Vorsorgegründen nicht mehr anzubieten", erklärte Foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Am Handeln der Commerzbank sollten sich andere Häuser ein Beispiel nehmen.

Foodwatch hatte das Thema Agrarspekulationen im Oktober mit einer Studie und einem offenen Brief an den damaligen Chef der Deutschen Bank Josef Ackermann ins Rollen gebracht.
 

Schmutzige Geschäfte mit Nahrungsmitteln - unser Topthema am Donnerstag in hr1.

 
Redaktion: tagr
Bild: © picture-alliance/dpa
Letzte Aktualisierung: 9.08.2012, 14:52 Uhr
 
 

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