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  • Gerechtigkeit! Was wäre das?
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 23.06.2017
Beschreibung: Gerechtigkeit! hat Martin Schulz gefordert. Gerechtigkeit soll das Thema des SPD-Wahlkampfs sein. Gerechte Rente, gerechte Arbeit, gerechte Verteilung. Nur was ist das? Was ist am Ende gerecht und für wen? Geht es um Chancen, geht es um Leistung, oder geht es hauptsächlich ums Soziale? Geht es am Ende, an dem es bekanntlich immer ums Geld geht, nur um die Schere zwischen Arm und Reich, die man wieder etwas mehr schließen sollte? Oder geht es auch um Teilhabe - an Bildung oder zum Beispiel auch am kulturellen Leben? Die Französische Revolution kam ohne Gerechtigkeit aus, ihr reichten "Liberté, Egalité, Fraternité?. Wobei schon bei der Brüderlichkeit die Sprache ungerecht entgleist ist, zumindest aus heutiger Sicht. Offenbar verändern sich die Empfindungen dessen, was Gerechtigkeit ist mit dem Standort und der Zeit.
  • Die letzte Frau ? Herrin über das Vermächtnis?
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 22.06.2017
Beschreibung: Wenn der Mann stirbt, drücken wir seiner Witwe unser Beileid aus. Normalerweise. Wenn aber die Witwe deutlich jünger und nicht die erste Frau ist, und der Mann außerdem ein Prominenter, dann fallen die Reaktionen bei vielen kühler aus. Und es kommt eine Art kollektiver Furcht auf, enterbt zu werden: Wirft sie sich zur Herrin seines Vermächtnisses auf? Nimmt sie uns den berühmten Verstorbenen weg? Das erlebt Maike Richter nach Helmut Kohls Tod - und sie ist nicht die erste. Brigitte Seebacher-Brandt, Ulla Berkéwicz sind nur zwei Beispiele aus der jüngeren Geschichte: die letzte Frau des berühmten Mannes wird mit Eifersucht betrachtet, als böse Stiefmutter und tyrannische Nachlassverwalterin verdächtigt. Dabei bei war es vielleicht einfach nur Liebe, die ein ungleiches Paar zusammengeführt hat?
  • Braune Sonne über Hessen: Wo Rechte feiern
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 21.06.2017
Beschreibung: Mittsommernacht, die Sommersonnenwende, der längste Tag des Jahres: das war in den Kulturen des Nordens schon immer ein Festtag. Aufgeladen mit Sagen und Geschichten und diversen Kulten. Die Nationalsozialisten, die sich gerne mit germanischen Runen schmückten, haben sich auch dieses Festes bemächtigt und es mit braunen Riten befüllt. Das tun ihre Nachfolger, die Neonazis bis heute. Besonders in Nordhessen, wo sie im Knüllwald ein eigenes Bildungszentrum aufgebaut haben, einen Treffpunkt der rechtsradikalen Szene. Von dort wird die rechte Ideologie verbreitet, dort werden die politischen Pläne der Rechten ausgearbeitet - und dort treffen sich die rechten Runenritter zu ihrer Sonnwendfeier.
  • Der abgeschobene Krieg. Alltag in Afghanistan
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 20.06.2017
Beschreibung: In Afghanistan herrscht Krieg, immer noch. Seit 2001. Sechzehn Jahre nach dem Sturz des Taliban-Regimes durch die USA und ihre internationale Militärkoalition, zu der auch Deutschland zählt, hat sich die Sicherheitslage nicht stabilisiert. Im Gegenteil. Fast täglich sterben Menschen, erst kürzlich in der Nähe der Deutschen Botschaft in Kabul. Immer noch sind 1000 deutsche Soldaten in Afghanistan stationiert, das Pentagon berät über eine Aufstockung amerikanischer Truppen. Und dennoch ist dieser Krieg ein seltsam blinder Fleck in der politischen Debatte. Gestritten wird hierzulande heftig über Abschiebungen abgelehnter afghanischer Asylbewerber in "sichere Zonen". Gibt es die in Afghanistan? Im Moment bekämpfen sich die radikalislamischen Taliban und der IS, der schwer zu bekämpfen zu sein scheint und vor allem in der Hauptstadt Kabul hinter einer Serie blutiger Anschläge steckt. Der Krieg erreicht jetzt auch den allerletzten Winkel eines vermeintlich sicheren Landes.
  • "Bravo, Chef!" Auf der Schleimspur zum Erfolg
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 19.06.2017
Beschreibung: "Brown Nosing" nennt man im Englischen den Versuch, jemanden hinten hineinzukriechen, sozusagen vom Ergebnis her gedacht. Ein ebenso gelungenes wie abschreckendes Anwendungsbeispiel lieferte die Kabinettsrunde von Donald Trump: jeder Minister lobte den Chef vor laufender Kamera in so hohen Tönen, dass ein Kim Jong-Un neidisch werden könnte. Aber andererseits: was gibt es da zu lästern? Ist das nicht auch bei uns die beste Methode, unter einem selbstverliebten Chef voranzukommen? Fortschrittliche Führungsexperten rümpfen da natürlich die Nase und fordern den Mitarbeiter mit Ecken und Kanten. Aber was ist, wenn der Chef oder die Chefin solche Typen gefressen hat? Theorie und Praxis dürften hier einigermaßen weit auseinander liegen. Auch in der deutschen Politik sind die Figuren des Kofferträgers und Abnickers tendenziell häufiger als der mutige Quertreiber. Schmeicheln, Jasagen und Liebedienerei sind eben alte und bewährte soziale Techniken - ohne die wir es zu nichts bringen.
  • Abgehoben. Leben im Hochhaus
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 16.06.2017
Beschreibung: Die Menschheit zieht es in die Städte. Dort sind die Jobs. Dort fehlt aber Wohnraum. Auch deshalb wachsen Städte in die Höhe. In den Türmen mischen sich neuerdings Wohnen und Arbeiten. Für Architekten ist das eine Herausforderung. Wie schafft man Lebensqualität im siebzigsten Stock? Geht da noch ein Balkon dran? Und was macht man, wenn der Strom ausfällt oder Feuer ausbricht? So wie gerade in London. Viele neue Hochhäuser sind ästhetisch reizvoll, ob in Singapur oder Frankfurt. Aber irgendwie unheimlich ist die Vorstellung schon, in großer Höhe zu leben. Wenn man nachts Hilfe braucht, ist nämlich keiner im Büro nebenan. Das neue Wohnen in Türmen - cool und einsam?
  • Die Kunst, den Kampf zu beenden - Superheldinnen 2.0
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 14.06.2017
Beschreibung: "Wonder Woman" ist die erste große Comic-Verfilmung mit einer Superheldin in der Hauptrolle. Der Film begeistert die englischsprachige Welt. Nun kommt der von einer Frau inszenierte Film in die deutschen Kinos und sorgt für eine Debatte über Feminismus und Sexismus. Die Heldin, eine Halbgöttin, die sich im Ersten Weltkrieg wieder findet, metzelt reihenweise Männer nieder - im Namen des Guten. Aber die entscheidende Wende kommt erst, als sie es mit Mitgefühl versucht. Kann diese "Wonder Woman? Frauen als Identifikationsfigur dienen? Zeit, einen Blick auf reale Kriegerinnen dieser Welt zu werfen: Zum Beispiel im Nahen Osten oder auf dem afrikanischen Kontinent.
  • Der Weg zurück - Abschiebungen zwischen Anspruch und Wirklichkeit
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 13.06.2017
Beschreibung: Abschiebung. Eine staatliche Zwangsmaßnahme, bei der die Polizei einen Flüchtling oder Menschen ohne Aufenthaltsstatus außer Landes bringt - im äußersten Fall mit Gewalt. Ein konsequenteres Durchgreifen dieser Art fordern Politiker besonders dann, wenn es um straffällige Asylbewerber oder so genannte Gefährder geht. Die Bayern-CSU ist vorne dran und ruft nach Abschiebungen in den Irak. Für Afghanistan gilt im Moment noch immer der Abschiebstopp. Die Zahl der neu beantragten Asylanträge ist in diesem Jahr gesunken, die Zahl der Ablehnungen gestiegen. Doch wie praktikabel sind Abschiebungen in der Praxis? Wie umgehen mit den Härtefällen, die an unsere Menschlichkeit appellieren?
  • Kein Gott, nirgends. Die Freiheit der Ungläubigen
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 12.06.2017
Beschreibung: Woran glaubst Du? In den meisten islamischen Ländern ist die falsche Antwort auf diese Frage gefährlich, oft sogar lebensgefährlich. In westlichen Ländern nicht. Wir können an Gott glauben. An den wissenschaftlichen Fortschritt. An uns selbst als einzigen Maßstab. Oder daran, dass Religionen Gemeinschaften spalten und politische Konflikte verschärfen- wie derzeit im Nahen Osten zu sehen. Wäre aber die Welt einfacher zu regieren ohne Glaubensvorstellungen? Sind etwa Wissenschaftler ohne ethische Bindungen die besseren Forscher? In europäischen Gesellschaften sind wir frei, auszuwählen, was und woran wir glauben. Wofür wir uns aber auch entscheiden: Immer hat es mit der Suche nach Halt und Identität zu tun. Nach Zugehörigkeit zu einer größeren Gemeinschaft. Was haben Atheisten diesen Suchenden anzubieten? Und warum lassen sich Politiker so gerne auf Kirchentagen sehen?
  • Mayday - Das Drama im gespaltenen Königreich
 
 
Autor: Der Tag
Datum: 09.06.2017
Beschreibung: Großbritannien hat gewählt. Doch das Ergebnis dieser Wahl stand schon lange vorher fest. Mit dem Votum für den Brexit hat sich das Vereinte Königreich entschieden, sich von Europa und der kontinentalen Wirtschaftspolitik zu trennen. Und mit der Trennung kam die Spaltung. Im Norden, in Schottland, ist die Stimmung für den Verbleib in der EU spürbar, ebenso in Nordirland. Und was England und Wales ausrichten können, um den Rest des Landes zu überzeugen, steht in den Sternen. So hat die britische Regierung zwar die Zügel in der Hand, doch der Karren steckt tief im Dreck. Zu einem extrem schwachen Binnenmarkt kommen jetzt fehlende EU-Subventionen und eine steigende terroristische Gefahr. Wie kann es enden, das Drama im gespaltenen Königreich?
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