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  • Im Lenin-Zug ? wie man Revolutionen importiert
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 06.04.2017
Beschreibung: Ostermontag des Jahres 1917 in Zürich: Der exilierte russische Revolutionär mit dem Kampfnamen Lenin besteigt mit einigen Kampfgenossen den Zug in seine Heimat. Dort soll er den Zaren stürzen. Strippenzieher dieser Umsturzpläne ist die Oberste Heeresleitung des Deutschen Kaiserreichs. Es befindet sich 1917 im Krieg mit Russland und wäre den Zaren gerne los. Der Coup gelingt, Lenin steigt nach acht Tagen Fahrt aus dem Zug und verändert die Weltgeschichte. Ausgerechnet mit deutschem Geld und deutscher Bahn-Logistik wird also die Revolution nach Russland importiert. Das ist hundert Jahre her. Aber seither ist die Furcht vor importierten Umstürzen in Europa nicht verschwunden. Autokraten fürchten allerdings weniger den einen Revolutionär, der im Zug kommt, als die vielen Prediger der Demokratie - finanziert von finsteren ausländischen Mächten und Millionären. Lebt Lenin weiter - und wenn ja, wo?
  • Welche Geschichte hätten S? denn gern? Wenn Straßen umbenannt werden
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 05.04.2017
Beschreibung: Zuerst heben wir sie auf den Schild, weil sie sich einen Namen gemacht haben. Und dann heben wir sie auf das Schild - auf das Straßenschild -, weil wir ihren Namen verewigen wollen. Aber wen frühere Zeitgenossen ehren wollten oder mussten, der kann nach der nächsten politischen Umwälzung schnell zur zweifelhaften Figur, ja zur öffentlichen Schande werden. Manchmal auch nicht so schnell, weil nicht jeder Zeitgenosse die vollständige Vita jedes Straßennamensgebers präsent hat und: weil sich in so manchem Namensgeber das Ehrwürdige und das Schändliche vermischen. Über Straßennamen und ihren Wechsel lässt sich immer wieder heftig streiten. Es sei denn, wir benennen Straßen nach Vögeln oder Blumen, Plätze nach Bauwerken oder Universitäten nach ihrer jeweiligen Stadt. Aber wer will sich die Chance entgehen lassen, das eigene Geschichtsbild ins Stadtbild zu zeichnen?
  • Geld haben kostet! Die Finanzbranche langt zu
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 04.04.2017
Beschreibung: "Haste mal nen Euro?" - Diese Worte werden wir vielleicht demnächst auf dem Display unseres Geldautomaten lesen. Und das obwohl wir doch eigentlich genau das Gegenteil vorhatten, nämlich Geld abzuheben. Aber Cash gibt es bei manchen Banken ab sofort nur noch gegen Cash. Gegen eine Gebühr, die auch die eigenen Kunden bezahlen müssen. Das ist die neueste Idee, die (ebenso wie die Gebühr) auf das Konto der Banken geht, damit die in Zeiten niedriger Zinsen auch selbst etwas anzusparen haben. Über Gebühr kundenfreundlich kommen sie auf diese Weise nicht gerade daher, die Banken. Wenn sie denn überhaupt noch daherkommen. Denn in immer mehr Orten schließen nicht nur die Filialen, sondern es werden auch gleich die Geldautomaten abgebaut. Und so läuft die Bank hinter meinem Geld und ich der nächsten Bank hinterher. Soll das der neue Geldkreislauf sein?
  • Vorsicht Landminen! Das Grauen geht weiter
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 03.04.2017
Beschreibung: Sie bleiben eine tödliche Gefahr: Landminen. Auch nach einem Krieg. Die vielen Toten und grausam verstümmelt Überlebenden veranlassten die internationale Staatengemeinschaft zu einem Abkommen. Es verbietet den Einsatz, die Lagerung, die Herstellung und die Weitergabe von Antipersonenminen. Außerdem müssen Lagerbestände vernichtet, minenverseuchte Gebiete geräumt und Minenopfer finanziell unterstützt werden. Über 160 Staaten haben das Abkommen unterzeichnet, aber die Bedrohung durch Landminen existiert nach wie vor. Und das liegt nicht nur daran, dass sich Rebellen nicht an Staatsverträge halten.
  • Erst in den Baumarkt, dann ins Museum - Leitfaden für den Kunsträuber
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 31.03.2017
Beschreibung: Mit einer Leiter und schwerem Gerät, so hieß es, haben Räuber in der Nacht zum Montag eine 100 kg schwere Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum gestohlen. Ihr Wert: 3,7 Millionen Euro. Dazu mussten sie die Panzerglasvitrine öffnen und die 53cm große Münze aus dem Haus schaffen, wo sie sie dann mit einer Schubkarre abtransportierten. Was aber werden sie damit machen? Auf dem Markt scheint sie schlicht unverkäuflich. Und wie konnte ein solches Exponat überhaupt aus dem Museum verschwinden? Zum Sicherheitskonzept des Museums möchte sich niemand gerne äußern, was man durchaus verstehen kann. Den spektakulären Kunstrauben der vergangenen Jahrzehnte zufolge scheinen Museen weltweit immer mehr Probleme mit ihrer Sicherheit zu haben. Vielleicht werden auch aus diesem Grund so viele Kunstdiebstähle in Auftrag gegeben. Die Attraktivität lässt jedenfalls nicht nach. Und dabei stellt sich stets die Frage: Was ist schwieriger, die Kunstwerke in seinen Besitz zu bringen, oder sie für einen guten Preis wieder loszuwerden?
  • Ein Gesetz für die Tonne ? Das Pokern um den Müll
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 30.03.2017
Beschreibung: Na, heute schon den Müll getrennt? Seit über zwanzig Jahren sortieren wir nun brav Bio-, Rest- und Verpackungsmüll und hören dann: rund die Hälfte des Verpackungsmülls wird schlichtweg verbrannt. Schluss damit, mehr Müll soll wiederverwertet werden - das ist Ziel des neuen Verpackungsgesetzes. Klingt gut, aber was, wenn wir einfach weniger Müll produzieren? Wir Deutschen sind nämlich Müll-Weltmeister, über 200 Kilo Verpackungsmüll pro Kopf im Jahr. Daran wird sich mit diesem Gesetz nichts ändern. Denn seitdem es auf dem Tisch liegt, wird es ständig verändert. Handel und Industrie stehen im Weg, Kommunen fürchten um ihre Müll-Selbstbestimmung. So wie es jetzt dem Bundestag vorliegt, ist es selbst nicht mehr als eine leere Hülle. Verwertbarkeit gleich Null.
  • Neue Grenzen, alter Hass - Nordirland und der Brexit
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 29.03.2017
Beschreibung: Irland ist neben Zypern das letzte geteilte Land Europas. Vereint aber war es bislang durch das Bündnis der britischen Inseln von Irland und Großbritannien und natürlich durch Europa. Die internationale Politik half, den inneren Konflikt um Zugehörigkeit in einen Friedensprozess zu überführen, der die grüne Insel bis heute bestimmt. Doch mit dem Brexit wird mitten durch Irland eine europäische Außengrenze laufen, und das, so fürchten viele, könnte den Konflikt im Norden wieder aufflammen lassen. Denn noch ist die da, die IRA, auch wenn sie viele ihrer Waffen abgegeben hat.
  • Früher war mehr Grün - Eine Partei und ihr Profil
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 28.03.2017
Beschreibung: Ihr Stern sinkt, im Saarland sind die Grünen jetzt aus dem Landtag geflogen. Dabei sind ihre Inhalte von Atomausstieg über erneuerbare Energien bis gesunde Ernährung so drängend wie eh und je. Allerdings sind diese Themen längst bei den noch etablierteren Parteien angekommen, Nachhaltigkeit können jetzt alle. Scheinbar ist Ihr Erfolg auch ihr Problem - werden die Grünen überflüssig? Vielleicht ist Elektromobilität eben doch nicht die überzeugendste Antwort auf Trump, Brexit, Migration und AfD? Die Wahlen in NRW, Schleswig-Holstein und im Bund stehen an - wo ist das grüne Profil?
  • "Unsere Gedanken sind bei den Opfern" - Wie lange?
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 27.03.2017
Beschreibung: Wer war der Täter? Nach Anschlägen wie dem in London ist das die Frage, die in den Tagen danach Ermittler und Öffentlichkeit beschäftigt. Die "Opfer? dagegen verschwinden hinter Zahlen: Wie viele Tote, wie viele Verletzte? Ist diese Bilanz gezogen, verliert sich das Interesse. Überlebende und Hinterbliebene werden in Ruhe gelassen. Aus Respekt, aus Rücksichtnahme? Oder auch aus mangelnder Anteilnahme? Was Menschen erleiden, die bei solchen Anschlägen verletzt wurden, was die Angehörigen der Toten durchmachen- der Schock, das Leid, die Bürokratie, das Weiter-Leben danach - all das bleibt weitgehend im Verborgenen. Bis zum nächsten Gedenktag in Brüssel, in Berlin, in London.
  • Die Seele aus dem Leib ? der griechische Sparmarathon
 
 
Autor: Redktion Der Tag
Datum: 24.03.2017
Beschreibung: Noch nicht im Hades, aber immer noch weit weg vom Olymp - so taumelt der griechische Staat nach wie vor durch seine Schuldenkrise. Was zwar viele in der übrigen Welt vergessen haben mögen, nicht aber Griechenland selbst und auch nicht seine Geldgeber in Brüssel und Washington. Die haben dem griechischen Schuldner einen Rucksack umgehängt - mit viel Geld als Proviant, aber auch mit zentnerschweren Reformauflagen. Kann Griechenland mit einer solchen Last auf dem Buckel jemals über den Schuldenberg kommen? "Nein!", sagen die einen. "Nur so!", sagen die anderen - vor allem die Gläubiger, die regelmäßig an der Strecke Posten beziehen und immer wieder Fortschritte messen wollen. Aber das Ziel ist weit - und die Kräfte, die sind endlich.
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