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Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.
 
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  • Der Tag auf Weltreise: Brüssel
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 18.07.2017
Beschreibung: Brüssel hat viele Identitäten. Hier leben Flamen und Wallonen. Hier prägen Afrikaner ein Stadtviertel namens "Matongé", wo Gerüche und Geschäfte an den Kongo erinnern. Ebenfalls Teil von Brüssel ist das überwiegend von muslimischen Migranten bewohnte Molenbeek. Es genießt seit den jüngsten Terroranschlägen einen schlechten Ruf. Wer sich für die Architektur des Jugendstils begeistert, kommt in Brüssel auch auf seine Kosten. Diesen Stil nennt man hier Art Nouveau. Er prägt ganze Straßenzüge der belgischen Metropole. Und dann natürlich das Brüssel der Europäischen Union und der Nato. Die Hauptquartiere dieser Institutionen sind ästhetisch zwar nicht besonders ansprechend. Sie stehen aber für Macht und Einfluss. Gehören zum Selbstbewusstsein der Stadt und ihrer Bewohner. Ein Besuch dort ist also unverzichtbar.
  • Der Tag auf Weltreise: Madrid
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 17.07.2017
Beschreibung: Wohin gehen die Anhänger von Real Madrid? Wenn ihre "Königlichen" siegen, dann feiern sie am Cibeles Brunnen. In diesem Jahr müsste dort Champagner statt Wasser aus dem Brunnen fließen. Denn Real Madrid ist wieder einmal der Spitzenclub des europäischen Fußballs, galaktisch in jeder Hinsicht. Erneuter Gewinner der Champions League. Das hebt die Laune der Hauptstädter ungemein, man spürt es in diesem Sommer an jeder Ecke in Madrid. Die Anhänger des zweiten großen Clubs der Stadt, von Atlético Madrid, feiern nach Siegen ihrer Mannschaft auch an einem Brunnen, am Fuente de Neptuno. Beide liegen im Zentrum. Dort wo die Nächte zum Tag werden. Und Madrid vibriert. Wie keine andere Hauptstadt in Europa.
  • Friede, Freude, LSD ? Der Mythos vom Summer of Love
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 14.07.2017
Beschreibung: Lange Haare, bunte Kleider, so grenzten sich die Hippies in den sechziger Jahren schon allein durch ihre Kleidung von einer repressiven und autoritären Gesellschaft ab, für die der offene Umgang mit Drogen und Sex eine ständige Provokation war. In San Francisco trafen sie sich auf mehrtägigen Partys und Festivals und protestierten gegen das Verbot von LSD und den Vietnamkrieg. Sie hörten die Musik von Janis Joplin, Jefferson Airplane, Jimi Hendrix und anderen Bands aus dieser Zeit, von denen viele 1967auf dem legendären Monterey-Popfestival auftraten. Dieses erste große Rockfestival überhaupt, war aber auch schon der Anfang vom Ende der Bewegung. Zwar gab es noch weitere Konzerte, zwar wurden noch in anderen europäischen Ländern Kommunen mit ähnlichen Idealen gegründet, aber die US-amerikanische Hippie-Bewegung verlor sich in privaten oder pseudoreligiösen Rückzugsräumen. Heute wirkt die Zeit für viele wie ein Sehnsuchtsort - Sind das nur noch die Reste psychedelischer Wahnvorstellung oder gibt es da Bezüge zur Wirklichkeit?
  • Auferstanden aus Morphinen ? die Tour de France
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 13.07.2017
Beschreibung: Heute geht es in den Pyrenäen vielleicht schon um den Gesamtsieg. Und wenn Fabio Aru oder wer auch immer dem favorisierten Christopher Froome so richtig zu Leibe rückt auf Rampen über 10 Prozent, dann finden die einen das faszinierend und großartig. Die anderen, so weit sie zusehen, rümpfen die Nase über die mit Medikamenten vollgestopften Athleten und den aufgeblasenen Zirkus um die Tour. Und nicht wenige tun beides - denn auch ein gedopter Sieger ist ein Ausnahmesportler, und ein kommerzielles Spektakel war die Tour de France von Anfang an. Dennoch oder vielleicht deswegen liefert sie immer wieder große Sportgeschichten von Verrätern und besten Freunden, Helden und Betrügern - jede Etappe ein Epos. Und nachher montieren sich die Fans Schaltungen der Profis auf ihr Citybike, bestellen sich verbotene leistungssteigernde Mittel im Internet und fahren auf dem Weg zur Arbeit die entscheidenden Attacken nach. Die Tour de France ist wahrscheinlich nicht geläutert, aber sicher auch nicht tot.
  • Immer voll im Bild. Von Selfies und anderen Schockphotos.
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 12.07.2017
Beschreibung: Das Photoalbum mit Höhepunkten des eigenen Lebens ist längst Geschichte. Heute dokumentieren Selfies jeden Augenblick der eigenen Biographie. Und es herrscht scharfer Wettbewerb unter denjenigen, die da ihre Bilder posten. Ein Selfie vor brennenden Autos und geplünderten Geschäften ist für manche offenbar eine Art Statussymbol. Beim G20 Gipfel in Hamburg war ein solches Posieren vor Chaos-Kulisse jedenfalls sehr beliebt. Viele Beobachter fanden das abstoßend, vor allem aber die vom Vandalismus betroffenen Bewohner des Hamburger Schanzenviertels. Aber auch Photos von Anderen polarisieren: darf man sie zur Fahndung verwenden? Sind Handyaufnahmen von Demos ein Mittel, die Wahrheit unzensiert an die Öffentlichkeit zu bringen? Wie mobilisieren die Bilder im Internet den politischen Protest? Ob auf Gipfeltreffen oder in aktuellen Kriegen: Es kommt auf den Kontext an. Und der ist selten einfach zu entschlüsseln.
  • Wer muss das bezahlen? Randale, Rowdies, Rettungsschirme
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 11.07.2017
Beschreibung: Ein einfacher Grundsatz der Gerechtigkeit lautet: wer einen Schaden angerichtet hat, muss auch dafür aufkommen. Schwierig wird es, wenn die Person nicht zu ermitteln ist, zum Beispiel weil sie vermummt war und aus einer Gruppe heraus Feuer gelegt oder Steine geworfen hat. Die "Rote Flora? zahlt da bestimmt nicht, hoffentlich wenigstens die Versicherung. Und am Ende natürlich der Steuerzahler. Aber warum eigentlich? Der kann doch für linksradikale Gewalttaten genausowenig wie für die ungebremste Spekulationslust der Banken und die blinde Wut von Fußball-Hooligans. Und zahlt in allen drei Fällen trotzdem. Weil da jeweils politisch und juristisch zu seinen Ungunsten abgewogen wird: die Bankenrettung muss sein, weil sonst das System zusammenbricht. Die Gewalt beim Fußball hat nichts mit den Vereinen zu tun, sondern ist ein "gesellschaftliches Problem?, für das alle aufkommen müssen. Und das Recht, sich zu versammeln und seine Meinung frei zu äußern wäre am Ende, wenn Demoveranstalter gigantische Kosten befürchten müssten. Wer einen Schaden angerichtet hat, muss also nur dafür aufkommen, wenn nicht jemand anderes dafür aufkommen muss. Wir alle.
  • Denk ich an Deutschland? Ein Blick in die Seele der Nation
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 10.07.2017
Beschreibung: Wenn uns die Gegenwart als ungenügend erscheint, richten wir die Gedanken in die Zukunft und entkommen dabei einem "früher war alles besser.? Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte der Deutschen hat die Soziologin Jutta Allmendinger gesammelt und in einer Studio veröffentlich. Dabei ist sie zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Die Deutschen jammern nicht, und der Grad der allgemeinen Zufriedenheit ist hoch. Arbeit, Gemeinschaft und Kinder sind nach wie vor zentrale Werte, eine individualisierte Ellenbogengesellschaft lehnen die meisten ab. Und das obwohl sich viele von dem "Wir schaffen das? der Bundeskanzlerin überfordert fühlten. Was ist das für ein Land, in dem wir leben wollen? Die Zukunftsvisionen sind weit weniger einer technisierten Roboterwelt verpflichtet als man meint. Konservativ ruht der Blick auf der guten alten Handarbeit. Morgen wird also alles so gut wie gestern?
  • Panda, Weißkopfseeadler und Co. ? eine politische Tierkunde
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 07.07.2017
Beschreibung: "Träumchen? und "Schätzchen? heißen die beiden Pandas, die Chinas Präsident Xi den Berlinern mitgebracht hat. Niedlich, harmlos und ein bisschen träge sind sie, also genau das Gegenteil von dem, was wir mit der asiatischen Weltmacht üblicherweise verbinden. Wird Donald Trump jetzt mit einem Weißkopfseeadler kontern? Bringt Macron einen Hahn mit? Die National- und Wappentiere sind seit alten Zeiten viel beschäftigt in der Politik: sie sollen dem Rest der Welt klar machen, wie man als Familie und als Volk so ist - stolz wie ein Adler, schlau wie ein Fuchs und friedfertig wie ein Panda. Und ebenso lang sind die Tiere gefragt als Aushilfsdiplomaten. Schon vor zwölfhundert Jahren schenkte Kalif Harun-ar-Raschid Karl dem Großen einen Elefanten. Was für ganz akzeptable Beziehungen zwischen Abend- und Morgenland sorgte, jedenfalls bis zum Ersten Kreuzzug. "Lasst Tiere sprechen? ist seither eine politische Option, aber wie bei der Sprache der Blumen gibt es da symbolische und inhaltliche Feinheiten, in denen man sich verirren kann.
  • Willkommen in der Hölle. Gewalt von links
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 06.07.2017
Beschreibung: Sie sind viele. Und sie wollen es den Mächtigen in Hamburg beim G 20 Gipfel mal so richtig zeigen. Autonome, Anarchisten, interventionistische Linke, Antiimperialisten, Schwarzer Block: Im "Who is who? der Gegner des globalen Kapitalismus stehen verwirrend viele Gruppen. Was sie politisch unterscheidet, verstehen möglicherweise die Spezialisten beim Verfassungsschutz. Normalbürger aber gewiss nicht. Und die in Hamburg aufgebotenen 20 000 Polizisten auch nicht. Jeder aber versteht das Motto der Demonstranten: Willkommen in der Hölle. In der Hölle? Dort stinkt es bekanntlich nach Schwefel, dort brennen die Sünder. Und Linksextreme Gruppen nehmen das offenbar wörtlich. Ihre Gewaltbereitschaft ist laut Verfassungsschutz gestiegen. Und zwar so sehr, dass der rote Berliner Innensenator linksextreme Aktivisten als "brutale Gangster? bezeichnet. Stimmt das?
  • Alles Terroristen - Erdogans neues Reich
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 05.07.2017
Beschreibung: Der eine Gipfelgast prügelt in Scherz-Videos selbst auf seine Widersacher ein, der Präsident der USA. Der andere lässt auf kurdische Demonstranten bei einer Demonstration in Washington einschlagen. Es handelt sich um den türkischen Präsidenten Erdogan, dessen prügelnde Leibwächter zwar nicht mit zum G 20 Gipfel nach Hamburg reisen dürfen, dafür kommen andere: 60 Sicherheitsleute, fünf Minister, insgesamt eine 250 köpfige Delegation. Erdogan mag es gerne groß. Nach dem Putschversuch vom 15. auf den 16. Juli 2016, bei dem 300 Menschen ums Leben kamen, ist die Türkei kaum wiederzuerkennen. Erdogan festigte seine Macht, indem er ein Präsidialsystem einführte, 130.000 Menschen aus dem Staatsdienst entließ und 50.000 ins Gefängnis sperrte. Den bevorstehenden G20 Gipfel in Hamburg dürfte er dazu nutzen, um internationale Solidarität zu fordern im Kampf gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK und die Gülen-Bewegung. Und sonst? Es ist zu befürchten, dass er Ärger mitbringt, nicht nur in Gestalt seiner Bodyguards.
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