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Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.
 
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  • Kein Tag ohne Verhaftungen. Journalisten in der Türkei
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 18.05.2017
Beschreibung: Wer in der Türkei kritisch recherchiert, lebt gefährlich und in ständiger Angst. Das gilt für türkische Journalisten wie für ausländische. Vor kurzem geriet Mesale Tolu ins Fadenkreuz der türkischen Behörden. Sie ist Übersetzerin und Mitarbeiterin der türkischen Nachrichtenagentur Etha. Und sie hat nur den deutschen Pass. Tolu wurde im Morgengrauen in ihrer Wohnung in Istanbul verhaftet und in ein Gefängnis gebracht. Unklar ist, warum. Bislang durfte die Deutsche Botschaft keinen Kontakt mit ihr aufnehmen. Das ist auch im Fall des seit über drei Monaten im Gefängnis sitzenden Korrespondenten der "Welt" Deniz Yücel schwierig. Erst zwei Mal durfte ihn der Generalkonsul in Istanbul seit seiner Festnahme besuchen. Die deutsche Kampagne "Free Deniz" ist zwar aller Ehren wert, bislang aber fruchtlos. Seit dem gescheiterten Putsch im vergangenen Juli sind Journalisten in der Türkei Opfer einer beispiellosen Repressionswelle. Und der Furor der Verfolger nimmt kein Ende. Das hat System. Und katapultiert die Türkei aus dem Kreis demokratischer Staaten. Und allemal aus Beitrittsverhandlungen mit der EU.
  • Kaa Wassä da? Neuigkeiten aus der gemäßigten Zone
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 17.05.2017
Beschreibung: Die Temperaturen steigen, dem Gemüt tut´s gut. Endlich sommerlich! Derweil ächzen Wälder, Felder und Gärten. Der trockene Sommer des letzten Jahres hat seine Spuren hinterlassen und im Frühjahr dieses Jahres ging es gerade so weiter. Seit zehn Monaten liegen die Niederschläge nun unter dem Durchschnitt und das macht sich bemerkbar. Klar, das ist Wetter. Wenn man das Klima noch dazu nimmt, wird es besorgniserregend: schon in wenigen Monaten dürfen wir vielleicht unsere Felder und Gärten nicht mehr wässern, und wann wird das Trinkwasser knapp? Ein Grund mehr, sich Gedanken zu machen: Was pflanzen wir heute und morgen in unseren Wäldern, auf unseren Feldern und in unseren Gärten, damit wir auch in trockeneren Zeiten noch gut versorgt sind? Und wie schützen wir das Wasser, das wir noch haben in Flüssen und Seen?
  • Hackers Welt: Die Trojaner sind unter uns
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 16.05.2017
Beschreibung: Heute schon 150 Länder. Und morgen die ganze Welt? Hacken geht global, und jeder kann Opfer werden: Regierungen, Gesundheitssysteme, große und kleine Firmen. Unabhängig von ihrer politischen und wirtschaftlichen Form. Seit dem jüngsten weltweiten Hackerangriff ist klar, dass es nicht mehr nur um Lösegeldforderungen für geklaute Daten geht, sondern um Menschenleben, wenn Krankenhäuser und Infrastruktur angegriffen werden. Das bringt uns alle in existenzielle Bedrängnis. Ist der Ausstieg aus dem Internet eine Lösung? Natürlich nicht. Was aber dann? Vielleicht eine weltweite Cyberpolizei? Die funktioniert aber nur, wenn Geheimdienste ihre Erkenntnisse über Sicherheitslücken teilen. Noch tun sie das nicht. Aber wenn Hacker die Welt angreifen, muss sich die Welt gemeinsam wehren. Viel Zeit bleibt nicht.
  • Im Westen wat Neues? NRW hat gewählt
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 15.05.2017
Beschreibung: "Mit denen nicht!" so lautete der Schlachtruf aller Parteien in Nordrhein-Westfalen, von gemäßigt links bis moderat rechts. Dabei ging es vor allem darum, sowohl die AfD als auch die Linke an den Rändern stehen zu lassen. Jetzt haben die Wähler ihre Sympathien verteilt, und nun muss zusammenwachsen, was rechnerisch passt und was politisch passend gemacht werden kann. Wie es dann weitergeht, werden die Wähler schon sehen - in Nordrhein-Westfalen. Aber was die Bundestagswahl angeht, kann jede Partei weiterhin ihre eigene Lesart verbreiten. Das Spektrum reicht von "lokalem Gewitter" bis "Rückenwind für Berlin". Und wer herausfinden will, ob die NRW-Wahl tatsächlich der Schatten ist, den die Bundestagwahl voraus wirft, muss schon sehr genau hinschauen.
  • Dümmer als das FBI erlaubt? Trump und sein Watergate
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 12.05.2017
Beschreibung: Donald Trump feuert seinen FBI Chef James Comey mit der Begründung, der habe vor dem Untersuchungsausschuss die Zahl der privat versendeten E-Mails der ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton weitaus übertrieben. Geht?s noch? Das, was wie ein Witz klingt, schlägt in Washington hohe Wellen. Der Präsident muss sich große Sorgen machen, dass jetzt gegen ihn ermittelt wird, wegen des Verdachts auf Regierungskriminalität. Denn schließlich hatte der FBI Chef ebenfalls öffentlich davon gesprochen, dass Trumps Verbindungen nach Russland unamerikanisch sein könnten. Trumps Entscheidung schädigt die Glaubwürdigkeit des FBI - einer Behörde, die jahrzehntelang einen Staat im Staat bildet. Ihr Gründungsdirektor J. Edgar Hoover blieb 37 Jahre lang. Er hatte sich mit und durch das FBI sein eigenes Reich geschaffen. Noch gibt es keinen neuen FBI Direktor, aber wenn der künftige die Russland Connection von Trumps Team aufdeckt, ob der neue Präsident dann Mike Pence heißen wird?
  • Dem Vergänglichen verfallen ? Schönheit ist ein Biest
 
 
Autor: Der Tag
Datum: 11.05.2017
Beschreibung: "Schönheit liegt im Auge des Betrachters." Umso schlimmer! Denn schön sein wollen und zugleich den Blicken und dem Urteil derer ausgesetzt zu sein, die uns betrachten, das empfinden viel zu viele Menschen als einen Spießrutenlauf. Und die schmerzhaftesten Nadelstiche versetzen wir uns selbst, wenn wir allzu unbarmherzig in den Spiegel und an uns herunter schauen. Wenn wir zuerst an unserem Anblick leiden und dann bei dem verzweifelten Versuch, diesen Anblick kosmetisch oder chirurgisch zu verbessern. Leiden, um schön zu sein - dieser zweifelhaften "Passion" geben sich (mehr denn je) zahllose Frauen und inzwischen auch immer mehr Männer hin. Aber es kann nicht gut sein, wenn das Schöne so zum einzig Wahren wird. Weil es nicht nötig ist und sich trotzdem viele von uns dazu gezwungen fühlen - und so sei es nur, weil sie ihren Körper als das einzige sehen, das sie noch frei gestalten können. Aber wie sollen wir diesem Wahn entfliehen, wenn wir die Schönheit doch so schön finden?
  • Libyen ? Da müssen wir durch
 
 
Autor: Der Tag
Datum: 10.05.2017
Beschreibung: Jetzt fahren sie wieder über das Mittelmeer in kaum seetüchtigen Booten. Über tausend Flüchtlinge sind in diesem Jahr bereits ertrunken. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher sein. Die meisten von ihnen wählen die Route über Libyen, weil sie als sicher gilt und landen in einem unsicheren Land. Seit 2011, nach dem Sturz des Diktators al-Gaddafi, tobt in Libyen ein Bürgerkrieg, in dem sich nicht nur unzählige Milizen bekämpfen, sondern in dem auch drei Regierungen um die politische Macht kämpfen. Wer dem Chaos entkommen ist, es über das Meer lebend nach Italien geschafft hat, dem steht meist kein Asylrecht oder Schutz zu. Viele tauchen unter, ohne Ausweispapiere, ohne Identität. Italien ist überfordert, die EU ratlos. Und in Berlin hofft man, dass die Flüchtlinge nicht nach Deutschland weiterziehen. Denn nichts kann Angela Merkel im Wahljahr weniger gebrauchen als eine Neuauflage der Flüchtlingskrise. Was heißt das für die deutsche Libyen-Politik? Und gibt es die überhaupt?


  • Hauptsache farblos - Deutschland wählt jeden
 
 
Autor: Der Tag
Datum: 09.05.2017
Beschreibung: Kaum einer kannte ihn, kaum einer hat ernsthaft mit ihm gerechnet und viele taten sich schon schwer, Vor- und Nachnamen in die richtige Reihenfolge zu bringen. Und dann setzt sich Herr Daniel Günther von der CDU plötzlich an die Spitze der Wählergunst und lässt die SPD Kiel oben treiben. Gegen Amtsinhaber-Bonus, Schulz-Effekt und alle Erwartungen. Dass man nichts von ihm erwartete, vielleicht war gerade das sein Kapital. Vielleicht müssen erfolgreiche Spitzenkandidaten vor allem unverbraucht sein. Weil sie nur so die Chance haben, sich vorübergehend abzuheben von den Aktenfressern, Schaumschlägern oder Populisten der Gegenseite, bis sie irgendwann selbst in einer dieser Ecken landen. Oder was sollen die bedauernswerten Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer der nächsten Tage, Wochen und Monate sonst für Schlussfolgerungen ziehen - aus den Wahlzetteln und Denkzetteln, die wir in die Urnen werfen?

  • Je suis la France - Liebesgrüße aus Deutschland
 
 
Autor: Der Tag
Datum: 08.05.2017
Beschreibung: Die Liebe ist eine Meisterin aus Frankreich. Und wir auf der anderen Rheinseite sind ihre Schüler. Immer wieder haben wir von unseren französischen Nachbarn lieben gelernt. Und wir haben Frankreich selbst lieben gelernt. Diese Liebe, unsere Liebe, braucht sie mehr denn je, die Grande Nation, nachdem nun die große Schlacht geschlagen ist, aber das Ringen um Frankreichs Zukunft trotzdem weitergeht. Denn je frontaler der Kampf, desto weniger kann auf einen Sieg der Frieden folgen. Unsere Nachbarn haben gewählt, und wir konnten nur zuschauen. Aber jetzt muss es weitergehen zwischen uns und Frankreich. Weil wir einander brauchen - in guten und in schlechten Tagen.
  • Kiel holen. Der Urnengang der Nordlichter
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 05.05.2017
Beschreibung: Wo sonst soll das Superwahljahr Fahrt aufnehmen, wenn nicht dort, wo eine steife Brise weht - in Schleswig-Holstein? Schließlich hat jede der beiden großen Volksparteien schon an der Waterkant ihr Waterloo erlebt - als Opfer der Barschel-Affäre oder des "Heide-Mörders". Das flache Land im hohen Norden war immer auch Startrampe oder Rückzugsort für Bundespolitiker, und auch deshalb dürfen wir es nicht unterschätzen. Die glücklichsten Menschen Deutschlands leben angeblich in Schleswig-Holstein. Das klingt ermutigend für die rot-grüne Landesregierung. Aber jede Hoffnung, die sie darauf setzt, könnte auf Küstensand gebaut sein und schnell im Watt versinken. Denn Schleswig-Holsteiner tendieren zur Knappheit, nicht nur in der Konversation, sondern auch bei Wahlergebnissen. Und das ist nicht das einzige Nordlicht, das uns aufgehen könnte, wenn wir vor der Wahl zum deutschen Nordpol schauen.
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