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Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.
 
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  • Der Mann mit der Maus. Woran Disney heute scheitern würde
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 15.12.2016
Beschreibung: Am 15. Dezember 1966 starb Walt Disney, und damit der erfolgreichste Unterhaltungsmanager bis heute. Und wahrscheinlich auch aller Zeiten, denn eine Karriere wie sie Walt Disney machte, ist in unserer Zeit, Bill Gates und Steve Jobs zum Trotz, nicht mehr möglich. Disney schuf die Micky Maus und mit ihr ein expandierendes Imperium, das zahlreiche Filmproduktionsstudios, Fernsehsender, Musik-Labels und Funparks betreibt. Dabei war es nicht immer leicht, in der vielfach zum Aufbruch bereiten Medienlandschaft der USA zu überleben. 1950 stand Disney kurz vor der Pleite und wurde durch "Cinderella? märchenhaft gerettet. Heute, in einer Welt der technischen Innovationen, hätte eine Geschäftsidee, die sich allein auf Unterhaltung konzentriert, kaum eine Chance, derart groß zu werden. Woran genau aber würde Disney heute scheitern?
  • Ochs und Esel ? Das Krippenspiel des Donald Trump
 
 
Autor: Der Tag
Datum: 14.12.2016
Beschreibung: Warum sind Ochs und Esel an der Krippe? Sie kennen ihren Herrn, sie haben ihm treu gedient, sind Arbeitstiere und werden ihn nie vergessen. Also dürfen sie weiter für ihn arbeiten. Jetzt als Minister. Donald Trump präsentiert sein Kabinett mit Showeffekt, anders als sonst, wo die Kabinettsbildung heimlich, still und leise geschah. Was man von den künftigen Ministern weiß, lässt feststellen: es wird das konservativste und reichste US-Kabinett aller Zeiten, ein Kabinett der Millionäre und Generäle. Ochs und Esel gelten als Tiere des Friedens. Ob das auch für die Arbeitstiere von Donald Trump gilt?
  • Hacker, Bots und böse Russen. Feind wählt mit?
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 13.12.2016
Beschreibung: Werden wir wissen, was wir tun - nächstes Jahr bei der Bundestagswahl? Oder werden wir am Ende Entscheidungen treffen, die jeder Grundlage entbehren? Weil wir uns auf falsche Informationen stützen, die uns "von außen" untergeschoben wurden? Immer mehr Geheimdienste und immer mehr Politiker scheinen genau das zu befürchten. Sie sprechen von "gezielter Infiltration", von Hacker-Angriffen auf Fraktionen und Parteizentralen und vom jüngsten US-Präsidentschaftswahlkampf, der direkt von Moskau aus beeinflusst worden sei. Was an diesen Meldungen wirklich dran ist, wissen wir nicht. Mit Händen zu greifen ist dagegen die Angst unseres Führungspersonals. Dabei ist doch in Wahlkämpfen immer schon gelogen und desinformiert worden, ohne dass die spätere Wahl deshalb als "manipuliert" anfechtbar gewesen wäre. Ist Desinformation heutzutage wirkungsvoller, weil immer mehr Leute im Internet hängen, und zwar auch solche, die um Informationsstände und Fernsehduelle einen weiten Bogen machen Können also Wahlkämpfe im digitalen Zeitalter stärker manipuliert werden, als es unsere Demokratie verträgt?
  • Schule mit Touch. Die Zukunft auf dem Schirm
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 12.12.2016
Beschreibung: Smartphones und Tablets unter der Schulbank, WhatsApp und Twitter im Unterricht. Das sind die digitalen Störfaktoren des modernen Schulalltags. Was aber kann man dagegen tun? Radikale Verbote führen nur bedingt weiter - und sind vielleicht sogar der falsche Weg. Denn das Werkzeug ist da, und richtig angewandt kann es sehr nützlich sein, für den Unterricht. So mag die Kultusministerkonferenz gedacht haben, als sie beschloss, die digitale Bildung voran zu bringen und Lerninhalte multimedial aufzubereiten. Doch der Abschied von der Kreidezeit ist nicht automatisch reiner Fortschritt. Denn wird durch die Digitalisierung der Lehrmittel nicht Großkonzernen Tür und Tor geöffnet, die ihr Geld mit den Userdaten unserer Kinder verdienen? Und: Sind die sozialen Netzwerke tatsächlich so sozial, dass wir uns bedenkenlos hineinstürzen und trotz Cybermobbings alles teilen, was privat ist? Fluch oder Segen - das digitale Klassenzimmer ist längst Wirklichkeit geworden. Die Frage ist nun, was wir daraus machen.
  • Den Braten riech ich wohl... Die Weihnachtsbotschaft
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 09.12.2016
Beschreibung: Das Fest der Liebe ist einer der Höhepunkt familiärer Gewalt im Jahreslauf. Sagt die Statistik. Lassen wir sie reden, solche Botschaften wollen wir in diesen Zeiten nicht hören. Es steht schlimm genug um die Welt, da soll es wenigstens bei uns an Weihnachten heimelig sein. Wir wollen es schön haben, wir wollen zusammen kommen und uns wohl fühlen. Einmal im Jahr vergewissern wir uns, dass alles in Ordnung ist. Auch wenn das alles nur Deko ist. Wir haben dafür gesorgt, dass es duftet, dass der Tisch bereitet ist, sich zu biegen. Wir feiern den Tag, an dem in einem unbeheizten Stall im Nahen Osten ein mittelloses Flüchtlingskind geboren wurde. Wir feiern diesen Tag mit dem üppigsten Fest des Jahres. Und dabei wollen wir uns weder schlechte Nachrichten noch schlechte Zutaten gefallen lassen. Kann das gelingen?
  • Türkei total ? Die Gewalt des Präsidenten
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 08.12.2016
Beschreibung: Oppositionspolitiker werden verfolgt, kritische Medien ausgeschaltet, Schulen und Universitäten geschlossen, missliebige Staatsbedienstete entlassen, Unternehmer enteignet. Ist die Türkei auf dem Weg in die Diktatur oder ist sie schon eine? Eine Frage des Standpunkts, der Abwägung, eine Frage der Einschätzung. Die optimistische Version wäre: Das geht vorüber mit dem Ausnahmezustand, und am Ende bleibt noch etwas Greifbares übrig von dem, was es einmal an Demokratie gab in der Türkei. Die pessimistische Version: Es geht geradewegs weiter so. Aus dem Ausnahme- wird der Normalzustand und aus dem Präsidenten dauerhaft der Diktator. Das könnte dann auch bedeuten, dass das Ganze schon lange so geplant war, dass der Putschversuch nicht der Anfang dieser Machtergreifung war, sondern eine Inszenierung, die sie rechtfertigen sollte. Darf man so weit gehen, darf man das denken - oder muss man das sogar, um die Dimension dessen zu begreifen, was da am Bosporus gerade geschieht?
  • Wir hier unten ? Elite sind immer die Anderen
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 07.12.2016
Beschreibung: Die Wähler des nächsten US-Präsidenten wollten dem Establishment der USA einen Denkzettel verpassen - und haben deshalb einen Multimilliardär ins Weiße Haus geschickt. Donald Trump hat sich erfolgreich als der vermarktet, der dagegen ist. In Italien haben die Wähler dem politischen Establishment einen Denkzettel verpasst, indem sie die Reformunfähigkeit ihres Staates zementierten. In Deutschland ruft die neue Rechte "Wir sind das Volk", was allen anderen sagt: Ihr seid es nicht. Auch hier geht es gerne gegen das Establishment und vor allem gegen die Eliten. Wer die sind, bestimmen jeweils die, die sich von ihnen absetzen wollen. Die mit dem Begriff Elite gleichzeitig das Gefühl vermitteln, dass es da eine Kaste von Auserlesenen gäbe, die ohne Rechtfertigung Macht ausübt, die die Geschicke aller lenkt, ohne nach deren Bedürfnissen zu fragen. Eliten sind abgehoben, Eliten sind selbstgefällig, Eliten sind elitär, Eliten sind einfach alles, was all denen gerade nicht passt, die gerade nicht an der Macht sind. Und was sind Eliten wirklich? Und wie wäre es ganz ohne sie?

  • Risotto alla Renzi ? Wohin geht die italienische Reise?
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 06.12.2016
Beschreibung: Konsequent sei der Rücktritt gewesen, heißt es, doch damit hinterlässt Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi nicht nur eine Lücke, sondern auch viel Ungewissheit. Schlägt jetzt die Stunde für Ex-Komiker Beppe Grillo und seine Fünf- Sterne-Bewegung? Folgt auf die Ablehnung der geplanten Verfassungsreform eine Absage an die EU? Zumindest hat es den Anschein, dass ein neuer Regierungschef, will er weitere Wahlen gewinnen, sich gegen Europa aussprechen muss. Dabei hat Italien ganz andere Probleme zu bewältigen. Die Wirtschaft stagniert, das Nord-Süd-Gefälle wird immer drastischer und die Flüchtlinge, die in Lampedusa landen, bleiben eine Herausforderung für Italien, auch wenn sie dort gar nicht bleiben wollen. Renzis Versuch, Italien handlungsfähiger zu machen, ist beim Referendum gescheitert und durch seinen Rücktritt ins Gegenteil umgeschlagen. Und wo die klare Linie fehlt, da treten Populisten mit ihren "einfachen" Lösungen auf den Plan. Sind Renzi und seine Verfassungsreform also die ersten Dominosteine gewesen, die am Ende noch mehr zu Fall bringen könnten?
  • Das Prinzip der Leere - Wofür steht die CDU?
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 05.12.2016
Beschreibung: Ausgerechnet in Essen, in der Herzkammer der SPD, wird die CDU ihren Parteitag abhalten. Dass er anders sein wird als die 28 Parteitage zuvor, darf nicht erwartet werden. Nicht zuletzt weil Angela Merkel angekündigt hat, bis 2021 Kanzlerin bleiben zu wollen. Bewegung sieht anders aus. Stattdessen "asymmetrische Demobilisierung?, ein Wortungetüm, das Politikwissenschaftler gerne verwenden, um Merkels Politikstil zu beschreiben. Und der geht so: ein strittiges Thema totschweigen, um zu erreichen, dass die Wähler des politischen Gegners nicht zur Wahl gehen, d.h. nicht mobilisiert werden, was letztlich dem Machterhalt derer dient, die gerade regieren. "Neue Ideen" hat Merkel für ihre erhoffte vierte Amtszeit angekündigt - aber bislang mit keinem Wort verraten, welche das sein sollen. Ein Leitantrag des Parteitages lautet: "Orientierung in schwierigen Zeiten? - was soll das sein? Eine Verheißung, vor allem für die Christdemokraten?
  • Grenzerfahrungen - Europas rechte Herausforderung
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 02.12.2016
Beschreibung: In Italien wird an diesem Wochenende über die Verfassung abgestimmt, in Österreich der Bundespräsident gewählt. Das sind nationale Wahlen. Trotzdem könnten sie schicksalhaft für Europa werden, wenn die Italiener den Europagegnern folgen, Ministerpräsident Renzi abwählen und es Neuwahlen gibt. Und wenn sich in Österreich der Bundespräsidentschaftskandidat der FPÖ Norbert Hofer durchsetzt, ein Vorbild der europäischen Rechten. Was eint sie? Warum verfangen ihre Ideologien, ihre Rhetorik? Auch in Frankreich stellt sich die Frage, ob der konservative Präsidentschaftskandidat François Fillon die Ikone des Rechtsextremismus, Marine Le Pen, im Mai wird schlagen können. Werden Rechtspopulisten wie Geert Wilders und Frauke Petry noch mehr punkten? Europa droht Gefahr von rechts wie nie zuvor. Was setzen wir dagegen?
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