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Kategorie: Society & Culture
hr2 Der Tag
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Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.
 
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  • Das Kleben der Anderen ? Politik mit beschränkter Haftung
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 14.09.2016
Beschreibung: Der zweite Anlauf für die Präsidentschaftswahl in Österreich muss verschoben werden - und Schuld ist Deutschland, logisch. Der deutsche Klebstoff ist angeblich die Ursache dafür, dass sich die Briefwahlumschläge nicht vorschriftsgemäß verschließen lassen. Grund genug, den Klebstoff von allen Seiten unter die Lupe zu nehmen: Diesen Stoff, der für Halt sorgt, den manche süchtig beschnüffeln und der unser Wirtschaftswunder stabilisierte. Deutscher Klebstoff hält die Welt zusammen. Eine Milliarde Quadratmeter kämen zustande, wollte man alle Klebefolien nebeneinander ausrollen, die Deutschland im Jahr produziert. Aber nicht nur das. Manchen Politikern werfen wir gerne vor, sie würden an ihrem Amt kleben - mit welchem Klebstoff geht das wohl am besten?
  • Was gibt?s denn da zu lachen? Großbritannien nach Roald Dahl
 
 
Autor: Redaktion Der tag
Datum: 13.09.2016
Beschreibung: Es gibt ein Land, in dem der schwarze Humor an der Spitze der Dinge steht, die den Lebensalltag bestimmen. Und der Brexit ist vielleicht dessen letzter Höhepunkt. Der britische Humor ist allerdings inzwischen so klischeehaft, dass man sich kaum traut, noch etwas darüber zu sagen. Doch zum 100. Geburtstag von Roald Dahl lohnt sich vielleicht ein Blick zurück, auf die Ursprünge dieses hinterhältig bösen Humors, der vor allem dafür sorgt, dass einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Dahl, Kind von norwegischen Einwanderern, hat finstere Katastrophen und Missgeschicke geschildert. Wie würde er den Brexit heute beschreiben? Oder hat er ihn vielleicht sogar vorweggenommen, in seinen bitterbösen Geschichten vom Scheitern kleiner und großer Leute? Eines jedenfalls ist klar, wenn es nach Roals Dahl gegangen wäre, hätten wir heute mehr zu lachen. Mit oder ohne Grund.

  • Nicht Regieren ist auch keine Lösung ? Berlin vor der Wahl
 
 
Autor: Redaktion Der tag
Datum: 12.09.2016
Beschreibung: Aufrecht und mit scharfen Krallen steht der Bär auf dem Wappen der Stadt Berlin. Gutwillige Touristen könnten auf die Idee kommen, das berühmte Wappentier stehe für Mut und Standhaftigkeit der Berliner. Womöglich sogar für die Bereitschaft der obersten Bären , vor Problemen nicht im Gebüsch zu verschwinden. Wer sich aber in der deutschen Hauptstadt umschaut, sieht überall eingezogene Krallen. Im derzeitigen Wahlkampf ist das besonders auffällig. Die Opposition könnte die regierende Große Koalition in äußerste Verlegenheit bringen, zum Beispiel mit scharfen Fragen nach der Verantwortlichkeit für marode Schulbauten. Das tut sie aber nicht. Im Käfig der Stadtpolitik lassen sich die Bären in Ruhe. Das nützt vor allem der AfD, der auch in Berlin große Stimmengewinne vorausgesagt werden. Glaubt aber jemand ernsthaft, dass die Protestpartei aufrecht und mit scharfen Krallen Probleme der Stadtentwicklung angeht? Die gibt es in Berlin massenhaft. So wie in anderen europäischen Hauptstädten, wo amtiert, aber nicht regiert wird.

  • Deutschland bleibt Blaukraut. Eine Frage der Identität
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 09.09.2016
Beschreibung: "Deutschland wird Deutschland bleiben, mit allem, was uns daran lieb und teuer ist?, sagte die Kanzlerin in der Generaldebatte. Und beschrieb auch, was sie meinte: Den gesellschaftlichen Zusammenhalt in einer starken sozialen Marktwirtschaft. Die Politikerin aus Mecklenburg-Vorpom­mern beschwor die alte Bundesrepublik und ihren Sozialstaat, der vielen vielleicht lieb war, aber der politischen Mehrheit dann doch zu teuer. Soll es jetzt also wieder so werden wie früher? Wollen wir Deutschland wirklich so bleiben oder wieder so werden lassen? Nein, das weiß auch die Kanzlerin, dass nichts so bleiben kann, wie es war, dass die Veränderung die einzige Konstante ist. Aber wohin soll sich Deutschland dann verändern, was soll bewahrt werden, was muss sich ändern? Was ist uns lieb und teuer? Gibt es dieses einheitliche Deutschland überhaupt noch, falls es das so einheitlich je gegeben hat. Und was unterscheidet uns am Ende von den anderen, die nicht Deutschland bleiben wollen und können?
  • Heute schon gehasst? Aggression im Netz
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 08.09.2016
Beschreibung: Er war in Nizza im Urlaub, als dort das Lastwagenattentat passierte. Er war in München zu Hause, als dort der Amoklauf geschah. Beide Male war der Reporter vor Ort und berichtete live vom Geschehen. Seitdem sieht er sich Verdächtigungen und Hassangriffen im Internet ausgesetzt, weil irgendwer das Gerücht losgetreten hat, dass das kein Zufall sein kann. Der Reporter sei kein Journalist, sondern Agent des israelischen Geheimdienstes Mossad. Was den Schluss nahelegt, dass es sich in Nizza nicht um ein islamistisches Attentat und in München nicht um einen Amoklauf gehandelt haben soll. Absurder geht?s nimmer - aber für Hassangriffe reicht?s immer. Die Anlässe können nichtig sein, die Angriffe sind es nicht. Sie haben Auswirkungen auf das Leben der Opfer im analogen Alltag. Es ist schon zu Lynchversuchen gekommen, zu Selbstmorden. Der Hass im Internet kann Leben zerstören, Biografien vernichten. Andererseits ist vieles von dem, was dort geschrieben wird, auch von der Meinungsfreiheit gedeckt. Es ist nicht verboten, an Verschwörungstheorien zu glauben. So lange daraus keine persönlichen Angriffe werden. Es ist nicht verboten, gegen die Aufnahme von Flüchtlingen zu sein. So lange daraus kein Rassismus wird. Nur - wo die Grenzen des Hasses und der Angriffe sind, das muss dringend geklärt werden. Und woher der ganze Hass kommt, das wüssten wir auch ganz gerne.
  • Zahlen bitte! Was der Haushalt hergibt
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 06.09.2016
Beschreibung: Was ist eigentlich eine schwarze Null? Antwort: Die schwarze Null ist keine Zahl, sondern Politik. Und kann man Nullen addieren? Antwort: Man kann, es hat nur keinen Sinn, weil das Ergebnis immer Null ist. Aber schwarze Nullen, die kann man addieren. Das Ergebnis ist der Bundeshaushalt, der wachsen kann, obwohl im vierten Jahr in Folge unter dem berühmten Strich immer die schwarze Null steht. Diese Null ist des Finanzministers ganzer Stolz. Deshalb muss sie unbedingt dort stehen bleiben. Nur was über dem Strich steht, ist verhandelbar. Und wenn da mehr steht als in früheren Haushalten, dann weckt das Begehrlichkeiten - zumal in dem Jahr vor der Bundestagswahl. Das wäre doch die Zeit für Geschenke. Anpassung der Renten im Osten zum Beispiel, Abschaffung der kalten Progression, also Steuersenkung, mehr Investition in die Infrastruktur, schnelles Internet auch fürs Land, mehr Investition in Bildung, also klügere Köpfe für das Land. Wünsche gibt es viele. Bei Erfüllung würden manche sogar etwas verändern. Aber diese Wünsche haben einen entscheidenden Nachteil: ihre Erfüllung ist teuer. Und würde die schwarze Null gefährden. Die aber - siehe oben - muss da unten stehen bleiben. Ob es Sinn hat, schwarze Nullen zu addieren? Das ist eine andere Frage.
  • Smart gelenkt: Die neue Unmündigkeit?
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 06.09.2016
Beschreibung: Kennen Sie die Situation? Sie laufen auf ihre Luxusklasselimousine zu, und es passiert - nichts. Die automatische Türöffnung streikt. Sie suchen den Schlüssel, den es ja glücklicherweise noch gibt, und drücken aufs Knöpfchen - immer noch nichts. Jetzt hätten sie den Schlüssel ins Schlüsselloch stecken und mechanisch öffnen können - früher, als es noch Schlüssellöcher gab. Heute können Sie in dieser Situation nur noch den Service anrufen - und dort mit dem Automaten flirten, damit Ihnen geholfen wird. Das heißt, sie könnten, wenn Sie das Smartphone nicht im Auto liegengelassen hätten. Nun ist guter Rat teuer. Ja, stimmt, ab jetzt kostet es. Aber auch vorher hat es schon gekostet, das ganze neue smarte Leben. Ihre Freiheit nämlich und Ihre Selbstbestimmung.
Ach, Sie haben gar keine Luxuslimousine, und Sie haben auch gar kein Smartphone? Na dann dürfen Sie auch nicht mehr mitspielen bei ganz anderen alltäglichen Dingen. Sie werden irgendwann nicht mal mehr Bus fahren können oder einkaufen, wenn Sie nicht mitmachen bei der Selbstdigitalisierung. Glauben Sie nicht? Macht nichts - glauben oder nicht glauben ist hier nicht die Frage.
  • Meckpomm-Migräne: Die Parteien am Deutschen Kopfschmerztag
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 05.09.2016
Beschreibung: Ist es ein Kater? Ist es die Großwetterlage? Oder liegen die Ursachen tiefer und müssen gründlicher durchleuchtet werden? Das sind wichtige Fragen für alle, die seit der letzten Nacht über Kopfschmerzen klagen und händeringend nach Antworten suchen. Auf die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern folgt heute der Deutsche Kopfschmerztag. Aber die Deutsche Schmerzhilfe als Veranstalterin des Kopfschmerztages kann mehr für Patienten als für Parteien tun. Und so müssen die Politiker von Schwerin bis Berlin wohl oder übel zur Selbstmedikation greifen. Denn ob es nun Phantom- oder echte Schmerzen sind, es gilt die Ursachen und nicht die Symptome zu bekämpfen.
  • Rechts oben ? Spurensuche in Mecklenburg-Vorpommern
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 02.09.2016
Beschreibung: Die Bürger von Mecklenburg-Vorpommern haben die Wahl. Glaubt man den Umfragen, wird jeder fünfte Wähler sein Kreuz bei der AfD machen. Damit könnte die Partei möglicherweise die einstmalig "große" CDU überholen. Und warum wählen die Menschen die AfD? Nicht, weil sie die besseren Antworten auf landespolitische Fragen hätte, Landespolitik interessiert kaum. Im Mittelpunkt des Wahlkampfes steht vielmehr die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin. In einem Land, in dem die "grünen Wiesen leuchten weit und breit", wie im Mecklenburg-Lied besungen, die Wirtschaft wächst, der Tourismus blüht und in dem kaum Flüchtlinge leben, fürchtet man sich vor der "Migrationskrise". Was lässt diese Angst ausgerechnet in Mecklenburg-Vorpommern gedeihen? Und warum greifen die populistischen Parolen von rechts außen auch rechts oben, im äußersten Norden der Republik und vielleicht bald auch in Berlin?
  • Solange der Vorrat reicht: Ein Speisekammer-Blues
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 01.09.2016
Beschreibung: Wann waren Sie in letzter Zeit in Ihrer Speisekammer? Vorige Woche, als die Bundesregierung uns empfohlen hat, für den Katastrophenfall ein paar Vorräte anzulegen? Oder gar nicht, weil Sie überhaupt keine Speisekammer haben? Damit wären Sie wahrscheinlich nicht allein. Denn Vorräte anlegen scheint doch ziemlich aus der Mode gekommen zu sein - in einer Gesellschaft, in der wir lieber wegwerfen als aufbewahren, in der an fast jeder nächsten Ecke ein Supermarkt liegt und in der die Unternehmen nichts mehr auf Lager haben, sondern sich nur noch just-in-time beliefern lassen. Aber genau damit wäre VW kürzlich beinahe auf die Nase gefallen. Denn wer von der Hand in den Mund lebt, hat ein Problem, sobald der Nachschub ausbleibt. Sollten wir also doch wieder eine Vorratshaltung einnehmen. Auch wenn guter Vorrat teuer ist?
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