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Kategorie: Society & Culture
hr2 Der Tag
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Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.
 
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  • Das Leben des Brexit. Neues aus Downing Street
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 14.07.2016
Beschreibung: Theresa May ist eingezogen in Downing Street Nummer 10 - als Premierministerin und als Auszugsbeauftragte. Denn auf ihren Einzug soll nun der Auszug ihres Landes aus dem "Haus Europa" folgen. Zwei Jahre soll der Brexit dauern, aber er wird langwierig, mühselig und unberechenbar - wie jeder Umzug. Schränke und Schubladen leeren, Besitztümer sichten und aussortieren, ständig hin und her überlegen, welche dieser Besitztümer überhaupt in die neue Wohnung passen?
Und dabei weiß man nicht, wie komfortabel die neue Wohnung tatsächlich sein wird. Zwei Jahre mindestens wird Großbritannien nun aus dem Koffer leben. Eine Situation, die für die britische Wirtschaft schon jetzt ungemütlich ist und in der die britische Regierung nicht auf Nachbarschaftshilfe bauen kann.
  • Immer schön die Hand geben: Knigge für Zuwanderer
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 13.07.2016
Beschreibung: Wen wir willkommen heißen, dem reichen wir die Hand. Aber bei muslimischen Flüchtlingen müssen wir damit rechnen, dass sie diese Geste verweigern, muslimische Frauen gegenüber Männern, muslimische Männer gegenüber Frauen. Sie berufen sich auf ihre Religion. Zwei Schüler aus Syrien z.B. an einer Schule in der Schweiz haben sich bislang nicht dazu bewegen lassen, ihrer Lehrerin die Hand zu reichen, obwohl das in der Schweiz obligatorisch und von Amts wegen vorgeschrieben ist. Was sich an diesem Fall entzündet, ist mehr als ein Streit über Umgangsformen. Es geht um die Frage, wie sehr religiöse Vorschriften, Symbole und Kleiderordnungen die Kultur eines Landes umkrempeln dürfen. Denn auf jedem Territorium gelten Regeln, und zwar für jeden, der sich auf diesem Territorium aufhält. Auf dem Fußballplatz keine Frage, in der Gesellschaft offenbar schon.
  • Mein Freund, mein Feind.Wenn die Polizei zur Zielscheibe wird
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 12.07.2016
Beschreibung: Als unser "Freund und Helfer" Tag für Tag im Einsatz zu sein, das kann buchstäblich ins Auge gehen. Für Polizeibeamte ist das Alltag, und es ist zunächst mal ihr Berufsrisiko. Aber für uns alle wird es riskant, wenn die, die uns schützen sollen, sich selbst immer schlechter schützen können. Wie sollen Polizeibeamte das staatliche Gewaltmonopol ausüben, wenn sie selbst anscheinend immer häufiger zu Opfern von Gewalt werden? Und zwar nicht nur weit entfernt in den USA, sondern mitten in unserem eigenen Land? 123 Polizisten sind am vergangenen Wochenende in Berlin verletzt worden - im Einsatz gegen linke Randalierer, die aber keineswegs das Monopol haben, wenn es um Gewalt gegen Polizeibeamte geht. Wird diese Art von Gewalt im wahrsten Sinne des Wortes immer hemmungs-loser? Wenn ja, woran liegt das? Und vor allem: Welche Antwort sollen wir darauf geben?
  • Umstritten und unaufhaltsam:Die EU Erweiterung
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 11.07.2016
Beschreibung: England geht. Serbien und Montenegro sollen kommen. Mit beiden Balkan-Ländern führt die EU Beitrittsverhandlungen. Mazedonien wurde sogar schon 2005 als Beitrittskandidat anerkannt, doch verhindert Griechenland den Beginn von Aufnahmeverhandlungen, da es den Staatsnamen seines nördlichen Nachbarn nicht akzeptiert. Auch Albanien steht in der Warteschlange. Und kommt die Türkei tatsächlich in die EU? Warum sich die Union immer weiter ausdehnen soll, ist vielen nicht mehr einsichtig. Politisch erklärt wird es schon lange nicht mehr. Dabei gibt es gerade für die Balkan-Staaten gute Gründe. Ohne Beitritt könnten die alten Konflikte wieder aufbrechen, die vor 25 Jahren zum Krieg geführt hatten. Andererseits ist die EU spätestens seit dem Brexit vor allem mit sich selbst beschäftigt. Mehr Europa oder weniger? Das ist umstritten und die Debatte wird die Club-Mitglieder weiter auseinander treiben. Eine Atempause gibt es nicht. Aber ein Weiter so wohl auch nicht.
  • Oh wie schön ist Portugal...
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 08.07.2016
Beschreibung: Es ist ein kleines Land am Rande Europas - und es war eine der größten Mächte der Welt. Die Schiffe der Entdecker überragten die Gebäude der Hafenstädte, aus denen sie starteten, um die Welt zu erobern. Sie hinterließen ihre Spuren rund um den Erdball. Bis heute wird Portugiesisch gesprochen in Südamerika, Afrika und Südostasien. Aber Portugal ist wieder so klein und so randständig wie vor der großen Geschichte. Wer am Cabo da Roca steht, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlandes, und hinaus auf den Atlantik schaut, kann wohl nachempfinden, was die Seefahrer gen Horizont trieb. So wenig schmales Land hinter sich und so viel Weite vor sich. Wer da nicht hinaus fährt, muss wehmütig werden. Erst recht, wer von da draußen zurück kommt in die enge Heimat. Das Klagen des Fado ist die notwendige Begleitmusik zu dieser exponierten Lage. Und zur vergangenen Größe - die manchmal noch aufblitzt, wenn die Nationalhymne erklingt: "Erhebt sich heute wieder / die Pracht Portugals / aus den Nebeln der Erinnerung? ?

  • Nenn mich Schweini! Die Kunst des Vorspiels
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 07.07.2016
Beschreibung: "Die Wahrheit liegt auf dem Platz?, hat schon Otto Rehagel gesagt. Und der ist mit einer Mannschaft Europameister geworden, die niemand auf dem Tippzettel hatte - mit Griechenland. Das war vor vielen Jahren. Seit dem Fußballwunder des Rehakles hat sich dessen Erkenntnis irgendwie verlaufen. Die Wahrheitssuche findet längst abseits der Arenen statt. Zwischen den Spielen ist das Getöse am größten, mit deutlich vernehmbarem Anschwellen vor der nächsten Entscheidung. Längst ist auch diese schönste Nebensache der Welt vom Vorspiel geprägt. Man redet sich heiß. Mediale Experten, Taktiker, Psychologen, Ärzte betören uns mit Spieltheorie und Spielstrategie, mit dem ewigen Kampf von Psyche und Physis. Sie flüstern uns etwas von Adduktoren und Wadenmuskeln zu, bis die Lust auf das Kommende ins Unermessliche steigt. Am Ende ist es fast schon verblüffend, dass es sich dabei schlicht um ein Fußballspiel handelt.

  • Wieso, weshalb, warum? Die Sendung mit dem Ceta
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 06.07.2016
Beschreibung: Erst wollte Herr Juncker das mit seiner EU-Kommission und dem Rat und dem Europaparlament im Alleingang bestimmen. Schließlich sei das Freihandelsabkommen Ceta eines zwischen der EU und Kanada - und also nicht Sache der noch 28 Einzelstaaten. Jetzt sollen die nationalen Parlamente doch abstimmen. Nur worüber eigentlich? Was ist Ceta überhaupt? Wessen Handel befreit es von welchen Beschränkungen und zu welchem Zweck und mit welchem Ausgang? Ist es am Ende nicht doch nur die Freiheit der Konzerne? So wie die EU-Kommission, die das Abkommen ausgehandelt hat, politisch gestrickt ist, liegt der Verdacht nahe. Warum sonst hätte man die Verhandlungen geheim halten sollen? Viele Fragen. Die Zeit für Antworten wäre jetzt gekommen, bevor irgendjemand ein Abkommen ratifiziert, das bei vielen EU-Bürgern vor allem Misstrauen hervorruft ?
  • Feige Führungsfiguren - Die Maulhelden und die Macht
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 05.07.2016
Beschreibung: Was wäre eigentlich passiert, wenn die deutsche Nationalmannschaft nach dem Viertelfinale gesagt hätte: So Leute, das war?s. Wir gehen dann mal wieder nach Hause. Wir wollten ja nur beweisen, dass wir die Italiener besiegen können. Das reicht uns. Halbfinale ist uns zu anstrengend. Wir wollen auch mal wieder unser Leben genießen. Genau das tun gerade die Anführer der britischen Brexit-Bewegung. Jetzt, wo es ernst wird, machen sie sich aus dem Staub. Erst Boris Johnson: Möchte lieber doch kein Premierminister werden und den Austritt mit der EU aushandeln. Und dann der UKIP-Chef Nigel Farage: Hat sein Ziel erreicht und möchte jetzt sein Leben zurück. Die Militärs kennen das Vergehen der "Feigheit vor dem Feind?. Die Brexit-Lautsprecher führen einen neuen Tatbestand ein, "Feigheit nach dem Sieg?. Man könnte es auch das "Prinzip Verantwortungslosigkeit? nennen. Das allerdings ist dann doch nicht so neu ?
  • Es ist nicht alles schlecht. Das wird man doch mal sagen dürfen!
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 04.07.2016
Beschreibung: Das Ozonloch über der Antarktis schließt sich. Schon gehört? Die Geburtenrate in Deutschland steigt. Schon gehört? Volkswagen investiert in die Zukunft - des Elektroautos. Wer hätte das gedacht? Und die Energiewende in Deutschland kommt auch voran - trotz aller Bremsversuche der Bundesregierung. Solarstromspeicher sind erschwinglich geworden, und Wind wird in Erdgas gewandelt. Das ist keine Zukunftsphantasie mehr, sondern Gegenwart. Es geht dann doch irgendwie voran. Nicht besonders geradlinig und auch nicht überall da, wo es das dringend müsste. Aber es ist nicht überall Brexit und Land unter. Es wird auch aufgebaut. Und wer etwas Geduld hat oder vielleicht besser etwas mehr, der kann sich die Weltuntergangsszenarien von gestern vornehmen und wird dann feststellen: Die Katastrophe ist ausgeblieben. Was nicht an der falschen Prognose lag, sondern tatsächlich daran, dass die Menschen eben doch fähig sind, ihre Gangart, ihre Ziele, ihr Verhalten zu ändern.
  • Nie wieder 20!
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 01.07.2016
Beschreibung: Mit dem zwanzigsten Geburtstag beginnt man wohl ernsthaft erwachsen zu werden. Da ist eine neue Zahl vor der Altersbezeichnung, gefühlt altert man an einem Tag gleich um zehn Jahre. Es droht die volle Strafmündigkeit. Man wird also für sein Tun verantwortlich, irgendwann dann auch fürs eigene Gesicht. Aber sind Zwanzigjährige heute wirklich erwachsen? Und welche Welt sehen sie vor sich, welche Zukunft? Wohin können und wollen sie sich wenden, mit wie viel Hoffnung, wie viel Zuversicht? Gibt es eigentlich so etwas wie eine grenzübergreifende Jugendkultur, die die Zwanzigjährigen verbindet? Oder sind da nur Moden? Und was ist mit denen, die von Allem abgeschnitten scheinen? Fühlen die Zwanzigjährigen im reichen Westen mit den Zwanzigjährigen auf der Flucht, mit den Zwanzigjährigen in der Jugendarbeitslosigkeit? Das fragt Der Tag - am eigenen zwanzigjährigen Geburtstag
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