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Podcast: hr2 Der Tag

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Kategorie: Society & Culture
hr2 Der Tag
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Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.
 
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  • Suizid - Warum?
 
 
Dauer: 52:47 min.
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 01.04.2015
Beschreibung: "Wir können nicht in seinen Kopf schauen?, heißt es über den Piloten Andreas L. Vielfach ist es das unlösbare Rätsel, das uns so verwirrt und verstört, wenn wir mit Menschen konfrontiert werden, die ihrem Leben vorzeitig ein Ende setzen. Es trifft uns in der Seele, dort wo der simple Selbsterhaltungstrieb seine metaphysische Entsprechung findet. Je mehr wir das Leben selbst lieben, desto größer ist die Irritation. Und wir schwanken in unseren Emotionen. Findet sich noch ein wenig Verständnis für die Aussichtslosigkeit desjenigen, der keine Hoffnung mehr hat? Können wir Mitleid empfinden? Oder bleibt neben dem umfassenden Unverständnis nur noch Wut einem vermeintlich überbordenden Egozentrismus gegenüber, der Mitmenschen bewusst gefährdet oder deren Tod gar billigend in Kauf nimmt? Vielleicht gehört zum Wesen des Suizids, dass Selbsthass mit einer diffusen Aggression einhergeht und somit immer auch ein Hass auf Mitmenschen daraus erwächst. Selbsttötung ist keine Privatsache, sie geht uns alle an.

  • Die Jamas - Politik - Warum Briefe nicht Ouzo sind
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 31.03.2015
Beschreibung: Man kann den Eindruck gewinnen, dass die Leitlinien griechischer Regierungspolitik ausschließlich in der Taverne um die Ecke ausgekungelt werden. Wo sonst kommt man auf die glorreiche Idee, den Staat vor der Pleite zu retten, indem man eine Steuer auf fettige Speisen erhebt? Eine Schnapsidee, die man den EU-Partnern allen Ernstes als zukunftsweisenden Reformvorschlag serviert hat. Wohlweislich nicht in schriftlicher Form. Denn auf Geschriebenes könnte man die Griechen ja festnageln. Festlegen aber wollen sich Tsipras und Co offenbar nicht. Überhaupt scheint man in Athen sehr ungern zu schreiben. Weder Quittungen noch Steuerbescheide. Warum scheuen sich die Griechen vor dem schwarz auf weiß? Denn die Geschichte zeigt: Staaten funktionieren nur, wenn nicht bloß angeschrieben, sondern vor allem aufgeschrieben wird.

  • Zwischen Shell und Boko Haram ? Nigeria nach der Wahl
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 30.03.2015
Beschreibung: Nigeria hat keine Wahl, und doch scheuen die Bürger den Gang zur Urne nicht. Noch ist völlig offen, wer gewinnt, aber weder Amtsinhaber Goodluck Jonathan noch sein Herausforderer Muhammadu Buhari werden dem Land Frieden und Einheitlichkeit verschaffen können. Die immense Kluft zwischen Arm und Reich wird bleiben, der Widerspruch zwischen Christen und Muslimen und der Terror von Boko Haram ohnehin. Dort, wo Superstars 100.000 Euro im Monat verdienen, in der größten Volkswirtschaft Afrikas, gibt es eine große Zahl armer Menschen, die direkt neben den Ölpipelines ihre kargen Äcker bewirtschaften. Die Demokratie nigerianischer Prägung, so die Kritiker, sei zu einem Selbstbedienungsladen der Eliten verkommen, und Boko Haram lediglich das Ergebnis verfehlter Integrationspolitik. Haben die Eliten wirklich kein Interesse daran, dass der Terror im Norden endet, wie es der Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka glaubt? Zerbricht Nigeria nach der Wahl? Oder ist nicht vielmehr längst eine Art kalter Militärputsch im Gange, der einen demokratischen Wechsel auf Dauer unmöglich macht?

  • Drei Tage nach dem Absturz
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 27.03.2015
Beschreibung: "Es gab offenbar den Willen, das Flugzeug zu zerstören". Diese Schlussfolgerung hat der ermittelnde Staatsanwalt gezogen - aus dem verstörenden Verhalten des Co-Piloten kurz vor dem Absturz der Germanwings-Maschine über den französischen Alpen. Also kein technischer Defekt? Kein Terroranschlag? Und auch kein menschliches Versagen? Sondern eine menschliche Absicht, deren Gründe und Hintergründe vielleicht nie vollständig aufgeklärt werden? Vieles haben wir in den Tagen seit dem Flugzeugabsturz nach und nach erfahren, nicht nur an Fakten, sondern auch an Reaktionen - von uns und von anderen Menschen. Und immer noch gehen uns viele Fragen durch den Kopf.

  • Fön, Handy, Waschmaschine ? Programmierter Elektroschrott?
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 26.03.2015
Beschreibung: Millionen Fernsehgeräte, Computer und Mobiltelefone gehen jährlich über den Ladentisch, von Wasserkocher, Fön und Akkuschrauber ganz zu schweigen. Was dann folgt, haben wir alle schon erlebt: kaum ist die Gewährleistung abgelaufen, gibt das Gerät seinen Geist auf. Reparatur lohnt nicht - weg damit. Da liegt der Verdacht nahe: das ist programmierter Verschleiß. Die Industrie baut Sollbruchstellen ein, damit sich die Konsumspirale weiter dreht. Aber was ist dran an dem gefühlten Pfusch ab Werk? Ist er nachweisbar? Und was würde daraus folgern? Helfen Gesetze oder liegt das Problem ganz woanders: bei geschätzt über fünfzig technischen Geräten pro Haushalt geht eben auch mal was zu früh kaputt. Und was veraltet ist, schmeißen wir weg, selbst wenn es noch voll funktionsfähig ist. Zeit für ein neues Konsumverständnis?
  • Verbot in Not? Die NPD vor Gericht
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 25.03.2015
Beschreibung: Ist auch das zweite NPD-Verbotsverfahren schon "verfahren", bevor es überhaupt richtig begonnen hat? Das Bundesverfassungsgericht will ja erst noch entscheiden, ob es dem Vorverfahren ein Hauptverfahren folgen lässt. Und allein für diese Entscheidung brauchen die Karlsruher Richter zusätzliche Beweise. Die Bundesländer als Antragsteller sollen belegen, dass sie in der NPD keine V-Leute mehr einsetzen. Denn auf deren Aussagen darf sich ein NPD-Verbot nicht stützen, das ist seit dem Scheitern des ersten Verbotsverfahrens hinlänglich bekannt. Haben Bundestag und Bundesregierung also den richtigen Riecher gehabt, sich am zweiten Verbotsantrag nicht zu beteiligen? Nützt das Verfahren, wenn es scheitert, am Ende nur der NPD? Und würde es ihren Funktionären und Mitgliedern eigentlich schaden, wenn die NPD tatsächlich verboten würde?
  • Ein schwarzer Tag für die deutsche Luftfahrt
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 24.03.2015
Beschreibung: Noch ist die Absturzursache ungeklärt. Flugexperten sind auf dem Weg nach Frankreich, wo ein Airbus der Lufthansatochter Germanwings heute Mittag vom Radar verschwunden ist. 150 Menschen waren an Bord. Überlebt hat wohl keiner. Die Bundeskanzlerin hat bereits alle Termine abgesagt. Die Maschine war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf. Der Absturz ist nicht nur für die Angehörigen der Passagiere von Flug 4U- 9525 eine Katastrophe. Er ist es auch für die Lufthansa, der Muttergesellschaft von Germanwings. Die Airline ist seit längerem im Sinkflug.

  • Korrekturen ? Das Unbehagen in der Biomedizin
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 23.03.2015
Beschreibung: Das hat es noch nicht gegeben. Renommierte internationale Wissenschaftler veröffentlichen einen Aufruf im US Wissenschaftsmagazin "Science? und schlagen vor, auf weitere Experimente zur Manipulation des Erbguts in den menschlichen Keimzellen erst einmal zu verzichten. Das hört sich an, als seien sie sich selbst nicht mehr geheuer. Sie fordern einen neuen weltweiten Dialog über neueste Verfahren der Gentechnik. Denn in den vergangenen Jahren wurde eine Reihe neuer Techniken entwickelt, mit denen ganz gezielt einzelne Abschnitte im Erbmaterial verändert und kranke oder beschädigte Gene ausgetauscht werden können. Dies war bislang so nicht möglich. Es könnte den Einstieg in die Menschenzüchtung bedeuten. In Deutschland sind deswegen Eingriffe in die Keimbahn (die Zellenfolge von der befruchteten Eizelle zu den Keimzellen eines neuen Individuums) verboten, weil dort das Erbgut dauerhaft verändert werden kann. Chinesische Forscher sollen dagegen ihre Experimente an Keimbahnzellen längst beendet haben. Und auch ein amerikanischer Forscher verfolgt einen abenteuerlichen Plan: Er will Gene von Mammuts ins Erbgut von Elefanten einpflanzen. Die im Labor designten Tiere sollen dann in einem sibirischen Eiszeitpark angesiedelt werden.
  • Nahe, näher, Tunis ? Terror vor der Haustür
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 20.03.2015
Beschreibung: Für den Tourismus ist der Terroranschlag in Tunis ein schwerer Schlag. Gerade hatte sich das Mutterland des Arabischen Frühlings erholt. Urlauber kamen wieder. Sie wollten die herrlichen römischen Mosaiken im Nationalmuseum von Tunis sehen, die weltweit bedeutendste Sammlung dieser Art. Nicht zufällig haben die Terroristen dort zugeschlagen. Muss man fürchten, dass demnächst das Museum selbst gesprengt wird? - Im Irak und in Syrien führen Islamisten längst einen Krieg gegen die Kulturgüter. Fürchten muss man auch, dass Tunesien ein Brückenkopf für Terroristen auf dem Weg nach Europa werden könnte. Sizilien ist nur 140 Kilometer weit weg. Was tut die EU, um Tunesien im Kampf gegen den Terror zu helfen?
  • Zahlemann und Töchter ? Warum Frauen weniger verdienen
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 19.03.2015
Beschreibung: Im Grundgesetz und in der Grundrechtecharta der EU steht: Frauen und Männer sind gleich zu behandeln, auch beim Lohn. Die Realität sieht so aus: In fast jeder Branche verdienen Frauen weniger als Männer. Im Schnitt 22 Prozent, wie das Statistische Bundesamt ausgerechnet hat. Der Verdienstunterschied erklärt sich sicher auch aus der Tatsache, dass Kinderbetreuung immer noch überwiegend Frauensache ist. Aber warum ist ein Müllwerker höher eingruppiert als eine Krankenschwester? Und wenn der Müllwerker auch noch eine Erschwerniszulage fürs Heben bekommt, die Altenpflegerin aber nicht, dann darf das schlicht als Lohndiskriminierung bezeichnet werden. Die ist in den allermeisten Unternehmen übrigens so selbstverständlich, als handele es sich um ein ökonomisches Gesetz. Morgen, am "Equal Pay Day?, wird auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam gemacht. Dieser Tag markiert das Datum, bis zu dem Frauen in Deutschland theoretisch umsonst arbeiten, wenn man sie mit ihren männlichen Kollegen vergleicht. Da stimmt doch was nicht, aber was?
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