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Podcast: hr2 Der Tag

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Kategorie: Society & Culture
hr2 Der Tag
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Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.
 
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  • Somos todos cubanos - Kuba im Kapitalismus
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 19.12.2014
Beschreibung: Der Traum ist aus. Mit dem Aussterben derer, die in Kuba einst hoffnungsvoll das Land linker Werte sahen, ist auch die kubanische Realität zerrieben worden. Was blieb, war absoluter Stillstand zwischen bröckelnden Fassaden, feurigen Zigarren und den Dauerreden des Commandante. Mit der fortschreitenden Armut des Landes wich auch der Stolz aus den Gesichtern. Und als Raúl Fidel ablöste, zuckten viele nur mit den Schultern. Kein Charisma, nirgends. Doch jetzt wird Kuba wieder erblühen unter der gestaltenden Hand des amerikanischen Kapitalismus. Sie werden es sehen! Erst kommen die Straßen, dann die Häuser und dann die blühenden Landschaften. Kuba wird erwachen. Doch ist es dann noch Kuba?
  • Sprengen, wenn die Kosten explodieren? Der Berliner Großflughafen
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 18.12.2014
Beschreibung: Glaubt noch irgendwer an die Eröffnung eines Großflughafens in Berlin? Für 2008 war sie angekündigt. Jetzt heißt es: Nicht vor 2017. In den Terminals pfeift der Wind. Im Zubringerbahnhof fahren unterirdisch leere Geisterbahnen. Wenigstens funktionieren die Fluchtreflexe der Verantwortlichen. Hartmut Mehdorn wird spätestens im Sommer aus der Flughafen-Leitung auschecken. Sein einstiger Mentor Wowereit hat es bereits getan. Gerade mal 26 Prozent der Mängel des dritten Hauptstadt- Flughafens sind behoben. Die Nachbesserung der Brandschutzanlage überfordern offenbar beste Ingenieure und Planungsbüros. Wahrscheinlich sind auch absurde Vorschriften schuld. Wie heißt es im Spottlied von Pigor und Eichhorn: Hätten wir den Flughafen Marlene Dietrich Airport
genannt. Dann hätten wir jetzt Probleme mit der Schließanlage.
  • Quäle und herrsche! - Die Sehnsucht nach dem starken Mann
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 17.12.2014
Beschreibung: Halb krank hält der CSU Chef Horst Seehofer auf dem Parteitag in Nürnberg am vergangenen Wochenende eine seiner besten Reden und vertritt dabei vehement seine Philosophie des Niemals-zur Ruhe-Kommens. "Nie satt werden, sondern hungrig bleiben? lautet sein Credo, die Partei huldigt ihm dafür wie einem König. Er macht klar, dass die Partei ihn noch eine ganze Weile brauchen wird. Kein Nachfolger, nirgends. Für ebenso unabkömmlich hält sich der türkische Staatspräsident Erdogan, der mal eben 24 Journalisten festnehmen lässt, was nicht nur ein herber Schlag gegen die Pressefreiheit ist, sondern auch als Racheakt gegen seinen politischen Gegner, den exilierten Islamprediger Gülen gewertet werden darf. Und warum Wladimir Putin so vielen Russen das Gefühl gibt, der richtige Mann in einer falschen Welt zu sein, hat nicht zuletzt mit einem Regierungsstil zu tun, der politische Gegner ausschaltet und zum Schweigen bringt. Herrschaftstechniken, wenn auch in ganz unterschiedlichen Gesellschaften, zeigen Parallelen. Und die Sehnsucht nach einem starken Mann.
  • Von Tunis nach Sanaa - Eine Karawane durch den arabischen Frühling
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 16.12.2014
Beschreibung: Revolutionen laufen nie nach Plan. In Tunesien gab es nicht einmal einen. Aber dann verbrannte sich ein junger Gemüsehändler aus Protest gegen die tägliche Schikane durch tunesische Behörden. So beginnt die Erzählung über den arabischen Frühling. Vier Jahre sind seither vergangenen. Der revolutionäre Elan ist längst vorbei. Manche arabische Autokraten sitzen fester denn je im Sattel. Syrien, Libyen und der Jemen sind inzwischen zerfallende Staaten. In den reichen Emiraten am Golf wachsen die Hochhäuser weiter in den Himmel, als sei vor vier Jahren in Tunesien nichts geschehen. Fortschritt und Rückschritt, Hoffnungen und Resignation: Das sind die Motive der Erzählung über den arabischen Frühling. Aber er ist noch nicht lange zu Ende.
  • Pegida und die Angst im Abendland
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 15.12.2014
Beschreibung: Pegida - das ist die Abkürzung für "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes". Seit zwei Monaten gehen unter diesem Namen jeden Montag zahlreiche Menschen auf die Straße, zuerst in Dresden, mittlerweile auch in vielen anderen deutschen Städten, so auch heute Abend. Aus einigen Hundert sind inzwischen einige Tausend Teilnehmer geworden. Und jeder von ihnen scheint seine eigene Vorstellung davon zu haben, wogegen es sich lohnt, auf die Straße zu gehen: gegen "kriminelle Asylanten und die steigende Zahl von Asylbewerbern?, gegen eine "Islamisierung auf deutschem Boden?, gegen "die etablierten Parteien?, "die gleichgeschalteten Medien?, "den Euro?, "die USA?. Irgendwie von allem ein bisschen, und genauso scheint auch die Schar der Demonstranten selbst daherzukommen - als eine Mischung aus Wutbürgern und Frustrierten, zu denen sich gerne Rechtsextreme aus NPD und Hooliganszene gesellen. Und alle wollen das Abendland retten. Aber wie und vor wem?
  • Unentbehrlich, unerträglich ? das Geräusch der Welt
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 12.12.2014
Beschreibung: Eine Autotür fällt zu. Und an dem Geräusch erkennen wir, ob es sich um einen Sportwagen handelt oder um eine Rostschüssel. Darüber denken wir nicht nach. Sounddesigner aber schon. Deshalb sind sie gefragte Leute in der Industrie. Sie wissen, wie etwas billig oder teuer klingt. Ob bedrohlich oder beruhigend. Und deshalb kriechen Sound-Designer und Psychoakustiker in unsere Ohren. Denn unsere Ohren sind die Türen für die zahllosen Geräusche der Welt. Ohne diese würden wir uns gar nicht zurechtfinden. Wir brauchen Klänge wie die Luft zum Atmen. Genauso leiden wir an ihnen. Aber warum finden wir eigentlich Vogelgezwitscher beruhigend, das Starten eines Jumbos aber nicht? Würden wir uns vor einer Rakete weniger fürchten, wenn sie wie eine Nachtigall singt?
  • Wenn der Herd mit dem Kühlschrank spricht ? Dialog der Maschinen
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 11.12.2014
Beschreibung: Fast alle haben heute ein Smartphone oder ein Tablet. Online Banking ist so alltäglich wie das Herunterladen von Filmen und das digitale Ticket bei der Bahn. Nun aber kommt der nächste Innovationsschub: Industrie 4.0 heißt er und meint eine neue Form der Industrialisierung, bei der Roboter mit Maschinen und Menschen gleichermaßen kommunizieren. Das wird unseren Arbeitsalltag verändern. Deutsche Unternehmen stehen in der Entwicklung weit vorn und Angela Merkel erkannte: der Informationsaustausch auf superschnellen Datenautobahnen ist für die Industrie im 21. Jahrhundert überlebenswichtig. Aber was konkret kommt da auf uns zu? Wenn Roboter die Arbeit in den Produktionsstätten übernehmen, wenn der Mantel mit dem Thermometer und dem Kühlschrank vernetzt ist, wo bleibt dann der Mensch? Nein, man muss keine Digitalisierungspanik haben, aber nachfragen sollte man schon.
  • Bilanz eines Abschieds ? Afghanistan auf sich gestellt
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 10.12.2014
Beschreibung: 13 Jahre nach der US-geführten Invasion Afghanistans steht nun bevor, was abzusehen war: Die NATO beendet ihren Kampfeinsatz. Über die Rolle der Bundeswehr bei diesem Einsatz ist in Deutschland immer wieder debattiert worden. Zuerst sollten unsere Soldaten nur Helfer bei humanitärer und ziviler Aufbauarbeit sein. Dann wurden sie mehr und mehr zum Ziel von Terrorangriffen. Afghanistan selbst vermittelt nach alledem immer noch den Eindruck, ein gescheiterter Staat zu sein. Was also hat sich in Afghanistan verändert? Welche Hilfe hat wirklich geholfen, und welche ist in Zukunft nötig und möglich? Was bleibt, wenn nun die westlichen Kampftruppen abziehen? Was können die Afghanen daraus machen? Und: Was werden wir jetzt tun, wenn doch unsere Sicherheit - wie einst der deutsche Verteidigungsminister Struck behauptete - auch am Hindukusch verteidigt wird?
  • Keine Fisimatenten ? Heimdeutsch für Ausländer
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 09.12.2014
Beschreibung: CSU Generalsekretär Andreas Scheuer hatte eine tolle Idee: Wer hier leben will soll deutsch sprechen. Also auch zu Hause. Sofort entzündete sich ein völlig nebensächlicher Parteienstreit an der Frage, wer denn das kontrollieren soll. Im Kern zielte der CSU Vorstoß darauf der AfD noch schnell ein paar Stimmen abzujagen. Was aber steckt dahinter, wenn man den Vorschlag einmal ernst nimmt? Durch die deutschen Lande sind viele Fremdsprachen gezogen und haben ihre lebendigen Spuren hinterlassen. Das Jiddisch der religiösen Minderheit, das Französisch der Besatzer, das Italienisch der Pizzabäcker und das Türkisch auf den Schulhöfen. In der Mischung führte das alles noch immer zu einer sehr munteren und witzigen Sprachbereicherung. Denn eine normierte Sprache ist eine tote Sprache. Welche verborgenen Sprachschätze in fremden Einflüssen verborgen liegen, dass wollen wir heute herausfinden. Motto: Was guggst Du - bin isch Kino, oder was?
  • Mächtiger Wille und großer Ruhm - Wohin der Rubel rollt
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 08.12.2014
Beschreibung: Von Ruhm und Willenskraft singen die Russen, wenn sie ihre Nationalhymne anstimmen, vom größten Land der Erde, das vom warmen Meer des Südens bis zum Packeis reicht und in dem "die künftigen Jahre einen weiten Raum für Träume und Leben" eröffnen. Das mit den Träumen bleibt den Russen unbenommen, das mit der Weite stimmt noch immer - nur das mit dem Leben, so es denn ein gutes Leben sein soll, wird immer fraglicher. Selbst das russische Wirtschaftsministerium - nicht unbedingt bekannt für die Wahrhaftigkeit seiner Mitteilungen - senkt den Daumen: die wirtschaftliche Prognose ist schlecht, der Ölpreis im Keller, der Rubel im Strudel, die Sanktionen des Westens zeigen Wirkung. Aber trotzig erhebt sich der russische Bär in der Taiga - um in der politischen Bilderwelt des Wladimir Putin zu sprechen. Die lässt er sich nicht nehmen, sagt der Präsident. Als wollte jemand in Sibirien einmarschieren. War das nicht gerade anderswo und anders herum? Egal. "Gerühmt sei das Land! Auf dich sind wir stolz!" singen die Russen. Und am Grunde der Wolga wandern die Steine ...
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