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Kategorie: Society & Culture
hr2 Der Tag
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Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.
 
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  • Von Götz zu Götze - Eine Revue von Mannsbildern
 
 
Dauer: 50:42 min.
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 29.06.2016
Beschreibung: Götz George als Schimanski war ein Typ, der stärker war als die Krise der Schwerindustrie. Faust, Schnauzer, Scheiße rufen, das waren die Achtziger. Aber das kommt wieder: Politikertypen wie Putin und Trump wissen, dass viele Leute Drecksäcken eher als Weicheiern zutrauen, ein Staatsschiff flott zu bekommen. Zu Hause soll der neue Mann Wohnung und Baby sauber halten, er soll verständnisvoll, gepflegt und sexy sein. Und notfalls ein echter Kerl, der dem Gegner eine reinsemmelt. Der moderne Mann muss so gucken wie Götze und treten wie Götz. Passt so ein Männerbild überhaupt auf einen einzigen Kerl?
  • Mit heißem Herz und kalten Füßen - Island der Seligen
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 28.06.2016
Beschreibung: Sie gehören zur Nato und zum Schengen-Raum. Und haben auch schon mal über einen Beitritt zur EU verhandelt, die Sache dann aber wieder abgeblasen. Zum ersten Mal überhaupt haben sie bei einer Fußball- Europameisterschaft mitgespielt. Und sofort sind uns die Isländer ans Herz gewachsen. Mit ihrer Leidenschaft . Ihrem Kampfeswillen. Ihren glücklichen Fans in den Stadien, die niemanden verprügeln. Ist das "kleine Mentalität?, wie ein beleidigter Ronaldo nach dem Unentschieden von Portugal gegen Island gemosert hat? Weil sie nur auf Abwehr setzten? Klein ist auf der Insel nur die Zahl ihrer Einwohner. Ansonsten sind die Isländer ziemlich groß. Wenn sie Schlachtrufe in Stadien ausstoßen. Romane schreiben. Oder Regierungswechsel erzwingen. Gerade haben sie einen interessanten neuen Präsidenten gewählt. Und so kümmern wir uns jetzt mal lieber um die Isländer als um jene Insulaner, die künftig ohne uns segeln wollen.
  • Bevor Du das Volk fragst, bedenke die Antwort.
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 27.06.2016
Beschreibung: Volksentscheide sind ein Hilfsmittel der Politik. Immer dann, wenn die Lager hoffnungslos zerstritten sind und den gemeinsamen richtigen Weg nicht finden, wird ein Referendum, ein Volksentscheid anberaumt. Direkte Demokratie nennt man das, wenn der Souverän entscheidet, und der Souverän in einer Demokratie ist nun einmal das Volk. Doch wie souverän entscheidet das Volk? Wie werden Stimmungen zu Urteilen? Mit welchen Methoden wenden sich Politiker an das Stimm-Volk? Information und gezielte Desinformation treten gegeneinander an, mit ungewissem Ausgang. Und wer trägt die Folgen? Nach der Entscheidung wird der Ball an die Politik zurückgespielt. Selbst wenn die Situation keineswegs einfacher geworden ist.
  • Volle Kraft wohin? Manövrieren in Europa
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 24.06.2016
Beschreibung: Puh! Nun ist sie endlich vorbei - diese so lange mit Wut und Geschrei, mit Lügen und Drohungen geführte Debatte um den Brexit. Auch wenn jetzt eine Entscheidung gefallen ist, das Gerangel der Gegner und der Befürworter ein Ende hat, gibt es kein "Weiter so?. Die Frage nach einer gemeinsamen europäischen Idee ist dringender als jemals zuvor. Doch wie werden sich xenophobe Regierungen wie Polen oder Ungarn, die sich der gemeinsamen EU-Politik in der Flüchtlingsfrage entzogen, umstimmen lassen, wenn sie noch nicht einmal Sanktionen zu befürchten haben? Lässt sich ein Europa, das über ein halbes Jahrhundert gewachsen ist, in seinen Strukturen überhaupt reformieren? Lässt sich ein solches Europa umlenken, in andere und ruhigere Fahrwasser bringen? Das Containerschiff Europa, mit seiner schweren Fracht, muss sich bewegen. Die Frage ist nur wohin?
  • Me, Myself & I ? auf der Suche nach der britischen Identität
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 23.06.2016
Beschreibung: Sie ist ebenso historisch wie hysterisch - die Debatte, die sich das "Gespaltene Königreich" in den letzten Tagen, Wochen und Monaten geleistet hat. Die reine Vernunft jedenfalls hat diese Debatte nicht beherrscht. Und irritierender weise auch nicht die praktische Vernunft, die doch jahrhundertelang als britisches Markenzeichen galt. Dabei ist die Frage EU oder nicht EU durchaus eine rationale. Aber eben auch eine nationale. Und was es mit britischem Nationalismus auf sich hat, ist schwer zu ergründen, wenn ein Land mit drei, wenn nicht sogar vier Fußballmannschaften aufläuft und zugleich als Exportweltmeister in Sachen Kolonialismus gilt. Was ist es also, das diese Inselwelt im Innersten zusammenhält? Oder vielleicht auch nicht mehr...
  • Prügeln, dopen, dementieren ? Fairplay auf Russisch
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 22.06.2016
Beschreibung: Russland ist schlecht dran und schlecht drauf. Nach den Dopinganschuldigungen der vergangenen Monate droht nun allen russischen Leichtathleten der Ausschluss von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. "Eine Kollektivstrafe? schreibt die TAZ. "Unfair?, raunt Putin. Und das russische Parlament urteilt, das Startverbot sei ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Zur Menschenjagd brachen unterdessen russische Hooligans auf, kaum dass die EM in Frankreich begonnen hatte. Für die russische Mannschaft ist sie auch schon wieder vorüber - und das ohne einen einzigen Sieg. Das trifft Russland hart, nicht nur als Gastgeberland der nächsten WM. Denn für die Regierung ist Sport keine Nebensache, wenn es darum geht, ihren Einfluss in der Welt zu zeigen. "Mächtiger Wille und großer Ruhm/für alle Zeiten sind dein Eigentum?, heißt es in der russischen Nationalhymne. Und so wird der Sport zum Krieg, und das Stadion zum "Feld der Ehre?.
  • Am Stock ? Wie es der Biene geht
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 21.06.2016
Beschreibung: Vier Jahre nach dem Tod der letzten Biene stirbt der Mensch - so soll Einstein es gesagt, vielleicht sogar berechnet haben. Noch leben sie, die Bienen, und was sie tun, vor allem Pollen transportieren, lässt sich im Jahre 2016 tatsächlich berechnen, na ja, schätzen: über 150 Milliarden Euro Wirtschaftsleistung werden ihnen weltweit zugeschrieben. Undenkbar eine Welt ohne Bienen: ohne sie weniger Obst, weniger Gemüse, weniger Bäume und damit sogar eine Beschleunigung des Klimawandels. Die Bienen sind die Gärtner der Natur. Am kalendarischen Sommeranfang ist das Gesumme im Stock besonders hoch, an keinem Tag im Jahr schlüpfen so viele Bienen wie heute. Es gilt Vorräte zu sammeln für schlechtere Zeiten. Und die drohen durch Schädlinge, Pflanzenschutzmittel und den Menschen, der manchmal vergisst, wie schnell er der sterbenden Biene in den Untergang folgen könnte.
  • Was darf Draghi? Geldpolitik vor Gericht
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 20.06.2016
Beschreibung: Es ist noch kein Cent in das umstrittene Rettungsprogramm geflossen, aber allein das Versprechen hat den Finanzmarkt bewegt, die Politik und die Gerichte. Notfalls unbegrenzt Anleihen von Krisenstaaten zu deren Rettung aufkaufen, das hatte EZB-Präsident Mario Draghi angekündigt. Die Kläger vor dem Bundesverfassungsgericht sehen darin eine indirekte Staatsfinanzierung, wie sie der EZB nicht erlaubt ist. Mittlerweile hat der Europäische Gerichtshof das Programm gebilligt. Wenn das Verfassungsgericht am Dienstag urteilt, geht es also nicht nur um die Euro-Rettungspolitik. Es geht um das Verhältnis zwischen dem höchsten deutschen und dem höchsten europäischen Gericht, es geht um die Bundesbank und die Europäische Zentralbank. Es geht um Deutschland und Europa.
  • Die Wüste ? Fluch und Faszination
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 17.06.2016
Beschreibung: Für Migranten aus Westafrika ist der Weg durch die Sahara ein Fluch. Sie wollen ans Mittelmeer und von dort weiter nach Europa. Aber erst müssen sie unendliche Sanddünen überwinden. Für Fotographen und Naturromantiker sind Wüsten Geographien des Glücks. So still und so erhaben wie keine andere Landschaft unseres Planeten. Nüchterner ist der Blick der Fachleute des Wüstensekretariats der Vereinten Nationen: 168 Länder sind von der Ausdehnung der Wüsten betroffen, Tendenz steigend. Besonders gefährdet sind die ärmsten Länder in Afrika. Dort sieht man: Wo die Wüste wächst, blüht nichts mehr. Nur der religiöse Extremismus und die politische Gewalt. Sie gedeihen ganz prächtig auf trockenen Böden.
  • Deutschland : Polen - Kein Freundschaftsspiel
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 16.06.2016
Beschreibung: Deutschland gegen Polen war lange ein historisches Risikospiel. Heute sind nur noch die Hooligans der beiden Länder wirklich verfeindet - was auch nicht ungefährlich ist. Beim Vorrundenmatch in Paris am Donnerstag wird viel Polizei im Einsatz sein. Wenn am Freitag das 25-jährige Jubiläum des deutsch-polnischen Freundschaftsvertrages begangen wird, geht es sicher harmonischer zu. Warum auch nicht? Die Nachbarschaft ist besser geworden, man kennt sich und hat sich über die Jahre auch schätzen gelernt. Die Wahl einer nationalkonservativen Regierung in Polen hat das Verhältnis aber wieder abkühlen lassen. Schrille Töne aus Warschau, Misstrauen in Berlin - die deutsch-polnische Freundschaft ist nie ungetrübt. Am besten wäre es sicher, wenn in Frankreich beide eine Runde weiter kommen.
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