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Kategorie: Society & Culture
hr2 Der Tag
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Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.
 
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  • Von wegen frei ? Politische Presse in Europa
 
 
Dauer: 53:47 min.
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 02.05.2016
Beschreibung: Eine Zensur findet nicht statt. Punkt! Dieser Satz steht bei uns im Grundgesetz, alle Medien in Deutschland haben die Freiheit zu publizieren, was sie für veröffentlichenswert und -nötig erachten. Schließlich ist es ihre Aufgabe, die Bürger umfassend zu informieren. Und so soll es eigentlich überall sein, oder? Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat aber gerade wieder mit ihrer internationalen Rangliste zum Thema Pressefreiheit viele Staaten benannt, in denen das nicht möglich ist. Auch in Europa können Journalisten ihren Pflichten nicht überall ungehindert nachgehen: in Polen etwa greift die regierende Partei PIS massiv in die Arbeit der öffentlich-rechtlichen Medien ein; in Italien brauchen Kollegen dauerhaft Polizeischutz, weil sie von der Mafia bedroht werden; in Deutschland sorgen Drohgebärden eines Netzwerks für ein Klima der Angst unter Journalisten, die sich mit den Entwicklungen in der Türkei beschäftigen. Wie frei also ist die politische Presse bei uns?
  • Anpfiff zur nächsten Runde ? Spanien vor Neuwahlen
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 29.04.2016
Beschreibung: Ist das nötig? Offenbar. Die Spanier müssen nochmal wählen gehen, denn ihre Politiker sind unfähig zu koalieren. Bei der Parlamentswahl kurz vor Weihnachten bekam keine Partei die Mehrheit. Das ist neu für Spanien. So neu wie die beiden Protest-Parteien, die sich mit den etablierten Mächtigen in Madrid nicht einigen können oder wollen. Es ist wie im Fußball. Die gegnerischen Mannschaften sitzen nach der ersten Halbzeit in der Kabine und überlegen, wie sie in der zweiten Halbzeit Tore schießen. Währenddessen pfeift das Publikum auf den Rängen. Finden die Spanier gut, dass sie schon wieder an die Urnen sollen? Beim Blick auf die Arbeitslosigkeit sicher nicht. Wenigstens hat das Land einen König. Er scheint derzeit der Einzige zu sein, der eine gute Figur macht.
  • Das Heilige und das Weltliche ? Welcher Islam gehört zu Deutschland?
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 28.04.2016
Beschreibung: Der Islam gehört zu Deutschland. Das sagte der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff schon vor sechs Jahren. Sein Bekenntnis ist aber bis heute umstritten. Eine knappe Mehrheit der Nichtmuslime stimmt dieser Zugehörigkeit gar nicht oder eher nicht zu. Für die Rechtspopulisten von der AfD ist der Islam sogar eine politische Ideologie, die mit unserem Grundgesetz gar nicht vereinbar sei. Nicht nur solche Äußerungen empören muslimische Verbände. Sie fühlen sich unter Druck von vielen Seiten. Einerseits wollen sie ihren Glauben gegen selbsternannte Gotteskrieger verteidigen. Andererseits werden junge deutsche Muslime immer religiöser und stellen weltliche Lebensformen in Frage. Das fordert nicht nur die muslimischen Gemeinschaften heraus, sondern auch uns. Uns Christen und uns Atheisten. Wollen wir uns überhaupt mit dem Weltlichen und dem Heiligen auseinandersetzen? Wir werden es müssen. Leicht ist das nicht.
  • Was kostet die Wahrheit? Whistleblower vor Gericht
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 27.04.2016
Beschreibung: Antoine Deltour, 31 Jahre alt, ist der Informant hinter dem als LuxLeaks bekanntgewordenen Steuerskandal. Seit gestern steht er mit zwei Mitangeklagten in Luxemburg vor Gericht. Angeklagt ist er wegen Diebstahls, Verletzung des Betriebs- und Berufsgeheimnisses, Einbruch in ein Informationssystem und wegen Geldwäsche. Er war Mitarbeiter der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers und gab Material an einen Journalisten weiter, das belegt, wie 350 multinationale Konzerne über Jahre hinweg für dutzende Milliarden Euro an Gewinnen so gut wie keine Steuern bezahlten. Während die einen die Moral von Deltour und seinen Gerechtigkeitssinn loben, wollen die anderen ein Exempel an ihm statuieren, um weitere potentielle Whistleblower abzuschrecken? In der kommenden Woche soll das Urteil fallen. Wenn es schlecht läuft für Deltour wird er zu einer Haft von fünf Jahren und 1,25 Millionen Euro Geldstrafe verurteilt.
  • Was zum Fürchten? Triumphzug der FPÖ
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 26.04.2016
Beschreibung: In Österreich sieht man, was Großen Koalitionen in der Politik drohen kann. Die Wähler suchen sich Alternativen und watschen die Etablierten ab. Gerade ist das in der ersten Runde der Präsidentenwahl unseres Nachbarlandes passiert. Der Kandidat der rechten FPÖ räumt ab. Nur die Hauptstadt ist noch eine Insel. In Wien erreichte immerhin der grüne Gegenkandidat einen passablen Stimmengewinn. Jetzt geht es in die Stichwahl. Das ist ein politisches Erdbeben, das kaum jemand erwartet hatte. Dabei hatte es sich schon bei der jüngsten Nationalratswahl abgezeichnet. Ist das auch ein Menetekel für die Bundestagswahl in Deutschland?
  • Zeitenwende Tschernobyl. Eine Katastrophe verändert das Leben
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 25.04.2016
Beschreibung: Wo warst Du eigentlich damals? So fragen sich die Zeitzeugen geschichtsträchtiger Großereignisse noch Jahre später. Die Älteren können sich in diesen Tagen mal wieder diese Frage stellen. Wo warst Du eigentlich, als am 26. April 1986 Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine in die Luft flog? Es waren wunderschöne, fast schon sommerliche Tage und die meisten Menschen in Mitteleuropa waren genau da, wo sie auf keinen Fall sein sollten - draußen. Die ersten Meldungen in den Nachrichten klangen harmlos: Ein Störfall in einem Kernreaktor in der Sowjetunion. Weit weg, hinter dem Eisernen Vorhang. Dann verdichteten sich die Meldungen über die radioaktive Wolke, die nach Westen unterwegs war - über alle Grenzen hinweg. Erst Tage später war klar, dass es sich um den bis dahin größten Reaktorunfall der Welt handelte, dass die sowjetische Armee Soldaten in den Strahlentod schickte, um zu retten, was nicht mehr zu retten war. In Deutschland veränderte Tschernobyl viele Lebenswege und die politische Landschaft. In der Folge wurden die Anti-Atombewegung und die Biobewegung stärker, viele Bauern stellten ihre Betriebe um, die Wirtschaft entdeckte das Thema Nachhaltigkeit. Und seit Tschernobyl gibt es einen Bundesumweltminister.
  • Wie er uns gefällt: Shakespeare!
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 22.04.2016
Beschreibung: Shakespeare kann und darf nicht sterben. Kein Theatermacher, der sich nicht an seinen Dramen schult. Kein Schauspieler, der nicht Intriganz an "Richard III." übt. Kein Romeo, der nicht schmachtet wie der Über-Dichter. Keine machtbewußte Frau, in der wir nicht Züge von Lady Macbeth erkennen. Selbst der "Brexit" wird von Politikern mit Shakespeares Heinrich dem V. begründet. "Bereit sein ist alles?, sagt auch Hamlet. Skakespeare ist angeblich schon 400 Jahre tot. Aber das ist ja nicht das Ende und schon gar nicht gut. Denn Shakespeare ist unverwüstlich, unnachahmlich, unverzichtbar. Ist tragisch und komisch. Und macht mehr Spaß denn je. Unsern Willie!
  • Beamtenshuttle Bonn-Berlin! Ein Gesetz und seine Folgen
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 21.04.2016
Beschreibung: Man muss kein Rechengenie sein, um zwei Dienstsitze als bürokratischen und vor allem kostspieligen Unsinn zu erkennen. Seit Jahren wird über einen Umzug der in Bonn verbliebenen Ministerien nach Berlin diskutiert. Aber es scheint eine Bonn Lobby zu geben, die bislang alle Versuche abgeschmettert hat, das Berlin-Bonn- Gesetz zu Fall zu bringen. Mit knapper Mehrheit wurde vor 25 Jahren nach dem sogenannten Hauptstadtbeschluss dieses Gesetz auf den Weg gebracht. Und fast 17 Jahre nach dem Umzug von Bundesregierung und Bundestag sind zwischen der Hauptstadt und dem zweiten Regierungssitz Bonn mehr Beamte unterwegs als in früheren Jahren. Für 2016 gehen die Ministerien von mehr als 22.000 Dienstreisen zwischen Bonn und Berlin aus, d.h. der Beamtenshuttle belastet ganz nebenbei auch noch massiv die Umwelt. Es ist also Zeit für einen Komplettumzug nach Berlin.
  • Lupinenwurst an Tomatenfisch. Wir drucken uns ein Steak
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 20.04.2016
Beschreibung: Was essen wir im Jahr 2030? Wird es so sein, dass immer noch, wie heute, 800 Millionen Menschen hungern? Um das zu vermeiden, brauchen wir neue Getreidesorten, die wenig Wasser brauchen und die resistent gegen Schädlinge sind. Andererseits: Schon heute leiden in den wohlhabenden Ländern Menschen unter Fettleibigkeit, gerade in den Weltregionen, die eben der Armut entkommen sind. Auch dort wird das Essen immer mehr zu einem Lifestyle-Thema. Hierzulande greift man schon zum veganen Grillwürstchen aus Lupinensamen. Manche entwickeln sogar ?Tomatenfisch?. 3D-Drucker können aus Teig oder Eiweißfäden Steaks und Nudeln ausspucken. "Der Tag" wirft einen Blick in die Zukunft des Essens.
  • Chronik eines Niedergangs. Schmutzige Spiele am Zuckerhut
 
 
Autor: hr2 Der Tag
Datum: 19.04.2016
Beschreibung: Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff droht die Amtsenthebung. Die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit für ein Absetzungsverfahren wurde nach einer emotionalen Abstimmung deutlich erreicht. Die Vorwürfe gegen die Präsidentin: es geht um Tricksereien beim Haushalt, etwa bei der Finanzierung der Familiensozialhilfe über öffentliche Banken und um Kreditvergaben ohne grünes Licht des Kongresses. Kein gutes Omen für die Olympischen Spiele, die am 5. August eröffnet werden. Aber nicht nur die Politik liefert schlechte Nachrichten. Biologen sprechen schon von einer ?Latrine?, in der im Sommer Olympias Segler starten sollen. Außerdem wurde in diesem Revier kürzlich ein menschlicher Arm entdeckt. Und vom zeitweiligen Spitzenplatz 5 unter den größten Ökonomien der Welt dürfte Brasilien bald auf Rang 10, wenn nicht gar noch weiter abrutschen.
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