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Podcast: hr2 Der Tag

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Kategorie: Society & Culture
hr2 Der Tag
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Kenntnisreich, ironisch, witzig, pointiert.
 
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  • Scheiden ohne Leiden ? eine Handreichung
 
 
Autor: Der Tag
Datum: 19.09.2014
Beschreibung: Die 38. Woche des Jahres 2014 neigt sich ihrem Ende zu, und wir werden uns unwiderruflich von ihr trennen müssen. Üben wir uns also in dieser Trennung! Denn Trennen will gelernt sein. "Leicht beieinander wohnen die Gedanken, doch hart im Raume stoßen sich die Sachen", und wo Menschen und Dinge aufeinandertreffen, "da wächst das Trennende auch". Ukrainer und Briten wissen das so gut wie viele Ehepaare. Sich von Ländern und von Menschen zu trennen, die lange zu uns gehörten, kann ebenso schmerzhaft, aber auch ebenso erlösend sein wie der Abschied von den eigenen Hoffnungen. Und vielleicht bleibt am Ende des TAGes nur die Einsicht: "Es gibt viel zu trennen. Lassen wir los."

  • Mein Angebot, deine Nachfrage - jeder Mensch ein Einzelhändler
 
 
Autor: Der Tag
Datum: 18.09.2014
Beschreibung: Teilen und Tauschen - damit haben wir Menschen in grauer Vorzeit unsere gegenseitigen Handelsbeziehungen begonnen, bevor sie dann in rüden Kapitalismus ausgeartet sind. Und da verkündet nun der amerikanische Ökonom Jeremy Rifkin, dass wir zum Teilen und Tauschen zurückkehren können und werden - ja, dass wir bereits dabei sind: "Was ich sowieso zu bieten habe, kann ein anderer bestimmt gerade brauchen", nach diesem Motto nutzen wir unsere Dienstreisen dazu, für andere den Chauffeur zu spielen, während unsere vorübergehend verwaiste Wohnung derweil von Touristen als Hotelzimmer genutzt wird. Und all das passiert dank Internet so beiläufig und kostengünstig, dass Rifkin von einer "Null-Grenzkosten-Gesellschaft" spricht. Wünschenswert? Erfüllbar? Oder keines von beidem?

  • Die Boote sind voll ? Europa und seine Flüchtlinge
 
 
Autor: Redaktion der Tag
Datum: 17.09.2014
Beschreibung: Sie flüchten aus ihren Ländern, weil sie das Leben dort unerträglich finden. Kann man es ihnen nicht erträglicher machen? Sie schlagen sich auf lebensgefährlichen Wegen zur Küste durch. Kann man ihnen das nicht ersparen? Sie werden von Schlepperbanden ausgenutzt und übers Ohr gehauen. Kann man denen nicht das Handwerk legen? Sie wagen die Überfahrt nach Europa, in überladenen Booten. Muss man nicht verhindern, dass sie ertrinken? Dann sind sie da. Und was tun wir?

  • Alleine sind wir stärker! Trendsetter Schottland
 
 
Autor: Der Tag
Datum: 16.09.2014
Beschreibung: Falls sich Schottland noch vor Ende dieser Woche mehrheitlich lossagt vom Vereinigten Königreich, falls eine Mehrheit der Schotten dafür stimmt, auf der britischen Insel eine eigene Insel der Seligen aus der Taufe zu heben, dann geht es dieser Mehrheit nicht darum, das Kilt-Tragen, Whisky-Trinken und Dudelsack-Spielen zu schützen. Sondern es geht ihnen darum, all das selbst in die Hand zu nehmen, was sie in eigenen Händen auch am besten aufgehoben wissen (oder wähnen), und das zu tun, woran sie sich von London immer gehindert fühlten: Europafreundlich sein, kleinen Parteien eine Chance geben und ungetrübt ihre wirtschaftlichen Stärken ausspielen. "Der Starke ist am mächtigsten allein", lässt Schiller den Schweizer Separatisten Wilhelm Tell sagen. Und diesen Satz unterschreiben nicht nur dessen schottische Eidgenossen, sondern auch Bayern, Katalanen und Norditaliener, die jetzt von Schottland her frischen Wind herüber wehen fühlen.
  • Nestflüchter, Allesfresser, Zugvögel - Ostdeutsche Biotope
 
 
Autor: Der Tag
Datum: 15.09.2014
Beschreibung: In der Politik ist es wie in der Natur: Beide Systeme sind kein Zustand, sondern ein Prozess. Neue Gruppen wandern ein und wildern ungeniert im Bestand der Etablierten. Wie zum Beispiel die AfD in Brandenburg und Sachsen. Sie nehmen ihren Konkurrenten Stimmen weg und wirbeln eingespielte Machtverhältnisse durcheinander. So machen es auch der Marderhund und die chinesischen Wollhandkrabben in Deutschland. Sie kommen und fressen und vermehren sich ungeniert in fremden Revieren. Das ist ungemütlich für die angestammten Arten- bringt aber frischen Wind ins Ökosystem. Allerdings geht die Natur oft intelligenter mit fremden Eindringlingen um als die Parteienlandschaft. Wer um Wählerstimmen buhlt, will instinktiv bleiben, wie er immer schon gewesen ist. Und jammert lieber über die Neuen. Wie in den jüngsten Landtagswahlen.

  • Von Dinos bis Beuys ? Das Universum im Museum
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 12.09.2014
Beschreibung: Keine Flugzeuge, U-Boote oder landwirtschaftliche Maschinen, stellt der Museumsdirektor fest, aber sonst fast alles, findet man im frisch sanierten Hessischen Landesmuseum in Darmstadt. Vom versteinerten Blattkäfer über Mittelalter-Schätze bis zum Block Beuys. Das älteste deutsche Universalmuseum - also eines mit (fast) allem - öffnet nach 7 Jahren wieder seine Tore und Schatzkammern. Und wen interessiert so eine Universalsammlung mit einer Million Sammelstücken querbeet im multimedialen Zeitalter? Wofür stehen Museen im 21. Jahrhundert?
  • Ich war dann mal weg - Rückkehr aus fremden Welten
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 11.09.2014
Beschreibung: ?Solange wir da sind, ist er nicht da. Und wenn er da ist, sind wir nicht mehr?, hat Epikur über den Tod geschrieben und damit gesagt, dass der Tod etwas Nicht-Fassbares ist. Manche Menschen standen schon am Rande des Todes, kehren aus dem Krieg zurück oder aus dem Koma nach einer schweren Krankheit oder einem Unfall. Wie Michael Schumacher: jetzt, 254 Tage nach seinem Skiunfall, kommt der siebenmalige Weltmeister nach Hause. Und es liegt noch ein harter Weg vor ihm, sagt seine Managerin. Was aber liegt hinter ihm? Welche Welt verlässt er, welche wird er betreten? Wer lange weg war, kommt als ein anderer zurück - diese Erfahrung ist eine Herausforderung, sie muss bewältigt werden, vom Betroffenen und seiner Umwelt. Das Drama der Todesnähe ist kaum überwunden, da beginnt die dramatische Geschichte der Rückkehr. Auch sie ist Stoff großer Erzählungen - in der Zeit Epikurs wie in der unseren.
  • Unterlassene Hilfeleistung: Wie Ebola zur Seuche wurde
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 10.09.2014
Beschreibung: Ja, es gibt Misstrauen gegen Ärzte und Aberglauben - selbst beim Gesundheitspersonal in Afrika. Und ja - auch das hilft den Ebola-Viren bei der Verbreitung, genauso wie der rituelle Umgang mit Kranken und Toten. Vor allem aber helfen dem Virus die afrikanischen Zustände im allgemeinen: die nicht vorhandene oder nicht funktionierende Infrastruktur, die katastrophalen Zustände im Gesundheitswesen, so ein solches überhaupt existiert. Außerdem sind die meisten Afrikaner arm, weshalb es sich für keinen Pharmakonzern lohnt, in Medikamentenforschung für afrikanische Krankheiten zu investieren. Wenn Ebola nach Europa käme, wäre das anders. Oder auch nicht, denn in Europa wäre Ebola kein Problem. Was die Seuche in Afrika nur noch schrecklicher macht ?
  • Rührt Euch! Wo bleibt der Muslimische Aufschrei?
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 09.09.2014
Beschreibung: In Wuppertal patrouillieren Muslime in orange-farbenen Westen, auf denen Scharia Polizei zu lesen ist. Die islamistischen Sittenwächter fordern Besucher von Spielhallen, Sonnenstudios, Discotheken auf, keinen Alkohol zu trinken, kein Glücksspiel zu betreiben und ja keine Musik zu hören. In Frankfurt wurde vor wenigen Monaten ein Jugendhaus geschlossen, weil Mitarbeiter und Besucher von Salafisten bedroht wurden. In Offenbach melden Schulen salafistische Vorkommnisse und berichten von indoktrinierten Schülern, die auf jede Kritik am Islam mit Aggression reagierten. Und die Szene wächst, nicht nur in Hessen. Nach dem jüngsten Fall in Wuppertal ist die Empörung auch wieder groß. Der Ruf nach einem harten Vorgehen gegen die selbsternannte Religionspolizei erzielt maximale mediale Wirkung. Das sei eine Aktion einiger Halbstarker, die die Religion dafür missbrauchten und versuchten, Aufmerksamkeit zu erzielen, sagt der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime. Und weiter? Wo bleibt der Aufschrei der muslimischen Communité?
  • Klein, wendig, lästig - Die Macht der Spartengewerkschaften
 
 
Autor: Redaktion Der Tag
Datum: 08.09.2014
Beschreibung: Alle Räder stehen still - wenn mein kleiner Arm das will. Das ist das Nachtgebet des Piloten - und der Alptraum der Fluggesellschaft. Überhaupt der Gesellschaft. Denn die Damen und Herren im Cockpit können das ganze Land im Chaos versinken lassen. Weil sie früher in den Ruhestand wollen, verordnen sie mal eben Ruhe auf dem Rollfeld. Sie können das, denn ohne sie geht gar nichts. Ein Streik ist dann am effektivsten, wenn er die Schaltstellen lahm legt. Eine Gewerkschaft ist dann am schlagkräftigsten, wenn sie die Leute an den Schaltstellen organisiert. Und zwar möglichst nur die - dann muss nämlich auf keinen anderen Rücksicht genommen werden. Die großen Gewerkschaften müssen dagegen auf den Ausgleich der verschiedensten Interessen ihrer vielfältigen Mitglieder bedacht sein. Das macht sie schwerfällig und langsam. Die kleinen Spartengewerkschaften zeigen, wie es anders geht - frei nach dem alten Spontimotto: Seid realistisch - fordert das Unmögliche.
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