Löscht nicht wirklich den Durst - noch eine app.
Eine App für alles nicht nur Apple punktet mit den kleinen Helfern, die sich so genial vom Firmennamen abzuleiten scheinen. Tatsächlich kommt app von application und meint jede Form von Anwendungsprogrammen.
Allgemein versteht man darunter heute solche, die auf Smartphones und Tablet-PCs laufen. Auch Google und Co machen längst gute Geschäfte damit. Mittlerweile gibt es weit über eine halbe Million App-Angebote. Zugfahrpläne, Preisvergleiche, Warensendungen verfolgen, Wohnungen in Uni-Nähe finden, eine digitale Wasserwaage für alle Fälle - There is an App for that! der Werbeslogan suggeriert das nicht nur so, es gibt wirklich für fast jedes Bedürfnis ein App. Doch die Welt der Apps birgt auch Tücken. Kritiker monieren den mangelnden Datenschutz, Soziologen und Psychologen bemerken, die App-Mania führe zu einer ständigen Überforderung und Ich-Erschöpfung der Nutzer.
Warum funktioniert der App-Markt so gut? Was macht ihre Faszination aus? Was treibt die Menschen zu den Apps und vor allem: Was treiben die Apps mit den Menschen?
Von Heidi Radvilas
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