Das Männer-, Frauen- und auch das Familienbild hat sich erheblich gewandelt im Lauf der letzten 50 Jahre. In unserer Gesellschaft, jetzt zunehmend auch von der Politik gefördert, können Männer ganz unterschiedliche Vaterrollen einnehmen.
Das hat zwar dazu geführt, dass die Zahl der "neuen Väter", die sich intensiver um ihre Kinder kümmern wollen, stetig ansteigt. Andererseits breitet sich aber das Phänomen der "vaterlosen Gesellschaft" weiter aus. Denn in breiten Bevölkerungsschichten gilt nach wie vor das traditionelle Vaterbild, das überall an seine praktischen Grenzen stößt: Immer mehr Familien brechen auseinander; es gibt kein unangefochten positives Männerbild, an dem sich Jungen als zukünftige Väter orientieren könnten; und es fehlen gesellschaftliche Ersatzväter, weil insbesondere die Pädagogik mehr und mehr "feminisiert" wird. Aber es gibt Ideen und Projekte für mehr und neue Väterlichkeit und wo ein Wille ist...
Von Andrea Westhoff
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