Rinder sind Weidetiere, aber man sieht sie immer seltener auf der Weide. Manche verlassen den Stall nur für die Fahrt zum Schlachthof. Entsprechend schwach sind ihre Muskeln, und entsprechend fad schmeckt ihr Fleisch.
Doch es geht auch anders: Rinder könnten sogar das ganze Jahr über auf der Weide gehalten werden; in einem Forschungsprojekt wurde unlängst in Süddeutschland erkundet, wie sinnvoll das ist. Viele Vorteile sprechen dafür: Mehr Bewegung ergibt besseres Fleisch. Die Tiere pflegen die Landschaft anstelle des mähenden Bauern.
Das spart Sprit, fördert die Artenvielfalt auf der Weide nd erfreut zudem die Touristen. Der Bauer braucht weniger Kraftfutter aus Übersee, das eine miserable Ökobilanz hat. Und schließlich kann man durch den Verzicht auf Stallbauten auch noch Geld sparen. Trotz solcher Vorzüge: Es ist alles andere als einfach, die Rinder durchgängig auf der Weide zu halten.
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Pfingstprogramm
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