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Programm

28.07.2015


00:00 Uhr Nachrichten und Wetter



00:05 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-KLASSIK
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 44 e-Moll (RIAS-Symphonie-Orchester: Ferenc Fricsay); Antonín Dvořák: Romanze f-Moll, op. 11 (Arabella Steinbacher, Violine; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Marek Janowski); Ludwig van Beethoven: Missa solemnis D-Dur, op. 123 (Anne Schwanewilms, Sopran; Marie-Nicole Lemieux, Alt; Klaus Florian Vogt, Tenor; Dietrich Henschel, Bassbariton; Rundfunkchor Berlin; Deutsches Symphonie Orchester Berlin: Kent Nagano)
02:00 Uhr Nachrichten und Wetter



02:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (II)
Sergej Rachmaninow: Sonate d-Moll, op. 28 (Olli Mustonen, Klavier); Dmitrij Schostakowitsch: Streichquartett A-Dur, op. 68 (Mandelring Quartett); Sergej Prokofjew: Symphonie Nr. 5 B-Dur, op. 100 (Cincinnati Symphony Orchestra: Paavo Järvi)
04:00 Uhr Nachrichten, Wetter



04:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (III)
Claude Debussy: "La mer" (Royal Scottish National Orchestra: Stéphane Denève); Jean-Philippe Rameau: "Zaïs", Orchestersuite (L'Orfeo Barockorchester: Michi Gaigg)
05:00 Uhr Nachrichten und Wetter



05:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (IV)
Ferdinand Ries: Große Festouvertüre und Siegesmarsch, op. 172 (WDR Sinfonieorchester Köln: Howard Griffiths); Emmanuel Chabrier: "Marche des Cipayes" (Alexandre Tharaud, Klavier); Hanns Eisler: "Der lange Marsch" (Leipziger Kammermusikvereinigung des Gewandhausorchesters: Max Pommer); Antonio Bertali: Sonata à 4 (Ricercar Consort); Henri Oppenheim: "Ma Yofus - Odessa Bulgar" (Kleztory; I Musici de Montréal: Yuli Turovsky); Erik Satie: "La belle excentrique" (Orchestre du Capitole de Toulouse: Michel Plasson)
06:00 Uhr Nachrichten und Wetter



06:05 Uhr Kulturfrühstück
6.15 Gedicht

6.30 Zuspruch
Pastoralreferentin Andrea Emmel, Frankfurt

7.00 Nachrichten
7.30 Frühkritik
7.55 Kulturplaner - Heute in Hessen
8.00 Nachrichten
8.15 Kulturpresseschau
8.30 Buchbesprechung
9.00 Nachrichten
9.15 Gedicht (Wh. von 6.15 Uhr)

9.30 Lesezeit
Jan Potocki:
Die Handschrift von Saragossa
oder Die Abenteuer in der Sierra Morena (37)
Gelesen von Helge Heynold

(Wh. ca. 15.00 Uhr)
10:00 Uhr Nachrichten und Wetter



10:05 Uhr Klassikzeit
Unter anderem mit:
Mendelssohn: Allegro brillante A-Dur op. 92 (Yaara Tal und Andreas Groethuysen, Klavier) • Mozart: Violinkonzert D-Dur KV 218 (Julia Fischer / Niederländisches Kammerorchester / Yakov Kreizberg) • Rossini: "Largo al factotum" aus der Oper "Der Barbier von Sevilla" (Hermann Prey / London Symphony Orchestra / Claudio Abbado) • Tschaikowsky: Zwei Stücke aus dem Klavierzyklus "Die Jahreszeiten" (Jefim Bronfman)
11:55 Uhr Kulturplaner - Heute in Hessen



12:00 Uhr Nachrichten und Wetter



12:05 Uhr Doppelkopf

Am Tisch mit Stefan Koldehoff, „Van Gogh-Experte“
Gastgeber: Andrea Seeger


Stefan Koldehoff ist Journalist, arbeitet als Kulturredakteur beim Deutschlandfunk in Köln, ist Experte für den Kunstmarkt und Autor von Sachbüchern. Er war auch mal stellvertretender Chefredakteur des Kunstmagazins „Art“. In seinen Büchern beschäftiget er sich unter anderem mit der Raubkunst der Nazis, mit den spektakulärsten Kunstdiebstählen der Welt, mit falschen Bildern und echtem Geld, mit dem Sammler Frieder Burda und mit van Gogh, dem Impressionisten, der vor 125 Jahren gestorben ist. Koldehoff hat jetzt ein sehr kurzweiliges Buch vorgelegt, das „ich und van Gogh“ heißt. Er ist regelrecht auf die Pirsch gegangen, um Bilder des niederländischen Künstlers aufzuspüren. Hat recherchiert, welche Wege die Werke zurückgelegt haben – von der Werkstatt des Malers bis in die Wohnzimmer prominenter oder sehr reicher Bürger und in die Tresore großer Firmen. Der Experte vermutet, dass es noch Bilder des Malers gibt, die bis heute nicht entdeckt sind. Er jedenfalls fährt oft nach Südfrankreich, der ehemaligen Wirkungsstätte van Goghs. Vielleicht, ganz vielleicht wird er ja fündig …

13:00 Uhr Nachrichten und Wetter



13:05 Uhr Klassikzeit
Unter anderem mit:
Mendelssohn: 2. Konzertstück für Klarinette, Bassetthorn und Klavier d-Moll op. 114, bearbeitet für Orchester (Sharon Kam, Klarinette / Johannes Peitz, Bassetthorn / MDR-Sinfonieorchester / Gregor Bühl) • Beethoven: Rondo a capriccio G-Dur op. 129 "Die Wut über den verlorenen Groschen" (Yukio Yokoyama, Klavier) • Brahms: 4. Sinfonie e-Moll op. 98 (Gewandhaus-Orchester / Riccardo Chailly) • Bruch: 1. Violinkonzert g-Moll op. 26 (Katrin Scholz / Berliner Kammerochester / Michael Sanderling)


ca. 15.00 Lesezeit
Jan Potocki:
Die Handschrift von Saragossa
oder Die Abenteuer in der Sierra Morena (37)
Gelesen von Helge Heynold

(Wh. von 9.30 Uhr)

Händel: "Rinaldo" - Arie der Almirena "Lascia ch'io pianga" (Magdalena Kozená / Venice Baroque Orchestra / Andrea Marcon) • Elgar: 4. Marsch "Pomp and Circumstance" (BBC Symphony Orchestra / Andrew Davis)
16:00 Uhr Nachrichten und Wetter



16:05 Uhr Kulturcafé
Magazin am Nachmittag,
u.a. mit dem Kulturgespräch
des Tages
17:00 Uhr Nachrichten und Wetter



18:00 Uhr Nachrichten und Wetter



18:05 Uhr Der Tag

Guter Kurde, schlechter Kurde – Erdogans „Friedensprozess“
Ein Thema - viele Perspektiven
Moderation: Florian Schwinn
Jahrelang hat sich die Türkei wie ein heimlicher Verbündeter der Terrororganisation „Islamischer Staat“ verhalten. Der syrische Machthaber Assad ist eben ein gemeinsamer Feind. Es gab heimliche Anwerbebüros des IS in der Türkei, und die türkische Grenze war für IS-Kämpfer durchlässig – anders als für die Kurden, die sich gegen den IS wehren. Bis dann ein aus Syrien zurückgekehrter türkischer IS-Kämpfer das Selbstmordattentat von Suruç verübte, bei dem 32 junge Türken starben. Danach hat sich die Türkei der Allianz gegen den IS angeschlossen. Parallel zu den IS-Stellungen in Syrien bombardieren die türkischen Jets aber auch Stellungen der kurdischen PKK im Nordirak. Damit beendet die Türkei auch den viel gelobten Friedensprozess mit den Kurden im eigenen Land - und macht eine neue Front auf. Auf Wunsch der türkischen Regierung kommen nun die Botschafter sämtlicher NATO-Länder zusammen. Und der NATO-Generalsekretär hat das NATO- Mitglied Türkei vor einer unnötigen Eskalation gewarnt. Wobei – Eskalation scheint letztlich das zu sein, was Erdogans Türkei am besten kann. Ob nun mit oder ohne NATO…

19:00 Uhr Nachrichten und Wetter



19:05 Uhr Hörbar
Musik grenzenlos
20:00 Uhr Nachrichten und Wetter



20:05 Uhr ARD Radiofestival 2015
Sommerfestival in Varna: Musikalische Jahreszeiten

Moskauer Virtuosen
Leitung: Alexey Lundin


Werke von Peter Tschaikowsky, Antonio Vivaldi und Astor Piazzolla

(Aufnahme vom 3. Juli 2015 aus dem Festival- und Kongresszentrum)

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Anschließend:
Werke von Jean Sibelius beim Mikkeli-Musik-Festival
Orchester des Mariinski Theaters St. Petersburg
Leitung: Valeri Gergiev

Der Schwan von Tuonela
1. Sinfonie 1 e-Moll op. 39

(Aufnahme vom 4. Juli 2017 aus dem Martti-Talvela-Saal)
Dass die Stadt Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste mehr zu bieten hat als sonniges Wetter, breite Strände, warme Meerestemperaturen und heilende Mineralquellen, beweisen nicht nur die Kathedrale „Hl. Kyrill und Method“, die Römischen Therme, das Archäologische oder Ethnographische Museum, die den kulturellen Reichtum vergangener Jahrhunderte auf der Balkanhalbinsel erahnen lassen. Seit 1926 wird in Varna auch ein internationales Musikfestival veranstaltet: der Varna Summer. Im Mittelpunkt stehen Konzerte, Tanz- und Opernaufführungen vorwiegend bulgarischer Künstler. Aber auch Musiker aus dem europäischen Ausland sind hier zu Gast wie das Alte-Musik-Ensemble Les Ambassadeurs, die Fado-Sängerin Cristina Branco oder die Moskauer Virtuosen unter der Leitung ihres Gründers Vladimir Spivakov. Mit der Open-Air-Premiere von Sergej Prokofjews «Romeo und Julia» als Koproduktion des Russischen Staatsballetts von Sibirien und der Varna Oper endet am 29. Juli der Varna Summer in diesem Jahr.
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Zu einem vergleichsweise jungen Musikfestival lädt die finnische Stadt Mikkeli, etwa zweieinhalb Autostunden in nördlicher Richtung von Helsinki entfernt, inmitten des Saimaa-Seengebietes gelegen. Valerij Gergiev ist seit 1993 Künstlerischer Leiter des Mikkeli Festivals. Zusammen mit seinem Orchester des Mariinski-Theaters St. Petersburg präsentiert er jeweils an vier Tagen im Juli Konzerte in wechselnder Besetzung – zu erschwinglichen Eintrittspreisen, in unterschiedlicher Besetzung, gern mit Preisträgern des Moskauer Tschaikowski-Wettbewerbs als Solisten. Austragungsort für die Konzerte ist das


22:30 Uhr ARD Radiofestival 2015
Die Lesung


Günter Grass:
„Beim Häuten der Zwiebel“ (7/35)

Produktion NDR 2006
Es liest: Günter Grass
Mit einer der Cousinen geht der nun sechzehnjährige Jugendliche besonders gern ins Kino. Sein Wunsch, zum Kriegsdienst eingezogen zu werden, ist inzwischen längst nicht mehr so groß. Er wird als Luftwaffenhelfer abgemustert und kommt im Mai 1944 zum dreimonatigen Reichsarbeitsdienst. Er muss dort Kniestrümpfe und kurze Hosen anziehen. Noch dazu eine hässliche Kopfbedeckung – bei den Arbeitsdienstleistenden „Arsch mit Griff“ genannt – , die er später seinen Helden Joachim Mahlke im Roman „Katz und Maus“ tragen lässt. Er darf als künstlerisch Begabter Aquarelle an die Kantinenwände malen. Beim Arbeitsdienst begegnet er einem blonden Jungen mit nordischem Profil, der sehr sportlich ist, aber den Waffendienst verweigert. Dieser Jugendliche ist fleißig, großzügig und hilfsbereit, aber wenn er ein Gewehr anfassen soll, lässt er es fallen und sagt: „Wir tun sowas nicht.“ Man versucht ihn zu zwingen und drangsaliert ihn. Da die anderen seinetwegen mit bestraft werden, hassen sie ihn und grenzen ihn zum Teil gewalttätig aus. Endlich verschwindet er im Arrest. Im Rückblick wundert sich Grass über sein ruhiges Gewissen, das er damals bei diesen Vorgängen hatte.
Die Sendung steht nach der Ausstrahlung im Internet unter www.ardradiofestival.de für 7 Tage zum Nachhören zur Verfügung.


23:00 Uhr Nachrichten und Wetter



23:05 Uhr ARD Radiofestival 2015
Das Gespräch


Die georgische Schriftstellerin
Nino Haratischwili im Gespräch mit Silke Behl


Nino Haratischwili stammt aus Georgien und lebt seit 2003 in Deutschland. Neben ihren Romanen sorgen ihre Theaterstücke für Aufsehen – mittlerweile 15 an der Zahl. Hier schreibt eine Autorin, die weiß, wie man Geschichten und Geschichte in Szene setzt. Und sie hat Sinn für die großen Tragödien, für Schuld und Sühne, Schicksal und Selbstbestimmung. Dabei scheut sie nicht vor dem Pathos zurück und begibt sich auf den schmalen Grat zwischen Klischee und Klassik. In ihrem 1300-Seiten-Roman ‚Das achte Leben‘ erzählt die junge Autorin die Geschichte Georgiens, verbindet sie mit den Katastrophen europäischer Politik und zeigt, wie eine Familie im Chaos des 20. Jahrhunderts untergeht. Die Karriere der jungen Georgierin begann in Bremen, als sie dort an einem deutsch-georgischen Schüler-Theater-Projekt teilnahm. Silke Behl hat mit Nino Haratischwili über ihre Heimat und ihr Buch „Das achte Leben“ gesprochen.

23:30 Uhr ARD Radiofestival 2015
Jazz

Der fremde Klang: selten gehörte Instrumente in der improvisierten Musik
Am Mikrofon: Harry Lachner
Im Zentrum der Sendung stehen einige im Jazz eher selten gehörte Instrumente wie etwa die Ukulele von Lyle Ritz, die speziell entworfenen Glasinstrumente von Arve Henriksen und Terje Isungset, das Daxophon von Hans Reichel oder die Koto einer Miya Masaoka. Der Klang – fremd oder befremdlich, alltagsvertraut oder nicht von dieser Instrumentalwelt – ist sich dabei nicht selbst genug. Denn Improvisation bedeutet immer auch, den Sound an Form wie auch an den Ausdruck einer eigenen musikalischen Identität zu koppeln. Nicht selten verflüchtigt sich deshalb nach kurzer Zeit jenes Moment des Fremdelns – und es enthüllt sich jenseits der Klangfremdheit das Wesen der Musik.

 
 

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3. bis 28. August

Der Tag auf Weltreise

Die Sendung "Der Tag" packt die Koffer und reist spontan zu erstaunlichen Menschen, Orten, und Geschichten.
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