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Programm

03.08.2015


00:00 Uhr Nachrichten und Wetter



00:05 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-KLASSIK
Richard Strauss: Sonatine Nr. 2 Es-Dur, o. op. (armonia ensemble); Joseph Haydn: Violoncellokonzert D-Dur, Hob. VIIb/2 (Thomas Demenga, Violoncello; MDR-Sinfonieorchester: Dennis Russell Davies); Antonio Vivaldi: ”Dixit Dominus”, R 807 (Roberta Invernizzi, Lucia Cirillo, Sopran; Sara Mingardo, Alt; Paul Agnew, Thomas Cooley, Tenor; Körnerscher Sing-Verein Dresden; Dresdner Instrumental-Concert: Peter Kopp); Franz Liszt: Elégie Nr. 2 (Friedemann Eichhorn, Violine; Rolf-Dieter Arens, Klavier); Richard Wagner: ”Siegfried-Idyll”, WWV 103 (MDR-Sinfonieorchester: Christof Prick)
02:00 Uhr Nachrichten und Wetter



02:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (II)
Franz Schubert: Vier Impromptus, D 935 (András Schiff, Hammerklavier); Christoph Graupner: Ouvertüre F-Dur, GWV 449 (Ars Antiqua Austria: Gunar Letzbor); Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquintett Es-Dur, KV 614 (The Nash Ensemble); Igor Strawinsky: ”Jeu de cartes”, Ballett (London Symphony Orchestra: Claudio Abbado)
04:00 Uhr Nachrichten und Wetter



04:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (III)
Johann Sebastian Bach: Suite C-Dur, BWV 1009 (Sebastian Klinger, Violoncello); Robert Schumann: Zwölf Gedichte von Justinus Kerner, op. 35 (Thomas Hampson, Bariton; Geoffrey Parsons, Klavier)
05:00 Uhr Nachrichten und Wetter



05:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (IV)
Edward Elgar: Introduktion und Allegro, op. 47 (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Roger Norrington); Heinrich Ignaz Franz Biber: Battalia (Combattimento Consort Amsterdam); Charles Gounod: Concertino (Magali Mosnier, Flöte; Münchner Rundfunkorchester: Marco Armiliato); Johann Friedrich Fasch: Konzert D-Dur (International Baroque Players); Frédéric Chopin: Berceuse Des-Dur, op. 57 (Vladimir Ashkenazy, Klavier); Ludwig van Beethoven: ”Coriolan”, Ouvertüre, op. 62 (Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie: Istvan Kertesz)
06:00 Uhr Nachrichten und Wetter



06:05 Uhr Kulturfrühstück
6.15 Gedicht

6.30 Zuspruch
Prodekanin Dr. Ursula Schoen, Frankfurt

7.00 Nachrichten
7.30 Frühkritik
7.55 Kulturplaner - Heute in Hessen
8.00 Nachrichten
8.15 Kulturpresseschau
8.30 Buchbesprechung
9.00 Nachrichten
9.15 Gedicht (Wh. von 6.15 Uhr)

9.30 Lesezeit
Friedrich Ani:
Der namenlose Tag (1)
Gelesen von Udo Wachtveitl
(Wh. ca. 15.00 Uhr)
10:00 Uhr Nachrichten und Wetter



10:05 Uhr Klassikzeit
Unter anderem mit:
Weber: Silvana-Variationen für Klarinette und Orchester (Sabine Meyer / Orchester der Oper Zürich / Franz Welser-Möst) • Händel: 1. Suite F-Dur aus der "Wassermusik" (English Baroque Soloists / John Eliot Gardiner) • Beethoven: Bagatellen op. 33 (Yukio Yokoyama, Klavier) • Mendelssohn: Meeresstille und glückliche Fahrt op. 27 (London Symphony Orchestra / Claudio Abbado)
11:55 Uhr Kulturplaner - Heute in Hessen



12:00 Uhr Nachrichten und Wetter



12:05 Uhr Doppelkopf

Am Tisch mit Josef Aldenhoff,
"Psycho-Doktor"
Gastgeberin: Karin Röder


Bin ich psycho … oder geht das von alleine weg? Das haben sich wahrscheinlich schon viele gefragt, die in einer psychischen oder existenziellen Sackgasse gelandet sind. Aus manchen Lebenskrisen kommt man nur schwer ohne professionelle Hilfe heraus. Andere brauchen nur ein bisschen Zeit und Distanz, um sich dann selbst zu helfen. „Bin ich psycho … oder geht das von alleine weg?“ – so heißt auch das Buch von Prof. Dr. Josef Aldenhoff. Der Hamburger Psychiater und Psychotherapeut weiß, wie schwer es ist, die Grenzlinie zwischen einer vorübergehenden Stimmung und einer ernsthaften Krankheit zu erkennen. Starke Gefühle und große Verunsicherungen können uns aus der Bahn werfen. Hier setzt auch die Psychotherapie an: Sie rät nicht, sie moralisiert nicht, sie hilft viel mehr den Klienten oder Patienten, selbst einen Weg zu finden, wie er oder sie sich aus der scheinbar ausweglosen Lage befreien kann. Ob Depression, Sucht, Panik oder Traumata – Josef Aldenhoff erklärt in seinem Wegweiser die Entstehung von psychischen Krisen und psychischen Krankheiten. Im hr2-Doppelkopf ermutigt er dazu, heftige Emotionen und psychische Störungen ohne Tabu als Teil unseres Lebens anzunehmen.

13:00 Uhr Nachrichten und Wetter



13:05 Uhr Klassikzeit
Unter anderem mit:
Bach: 2. Klavierkonzert E-Dur BWV 1053 (Angela Hewitt / Australian Chamber Orchestra / Richard Tognetti) • Vanhal: Oboenquartett A-Dur op. 7 Nr. 5 (Sarah Francis / Tagore String Trio) • Schubert: 6. Sinfonie C-Dur D 589 (Schwedsches Kammerorchester Örebro / Thomas Dausgaard)

ca. 15.00 Lesezeit
Friedrich Ani:
Der namenlose Tag (1)
Gelesen von Udo Wachtveitl
(Wh. von 9.30 Uhr)

Boccherini: 7. Cellokonzert G-Dur (Yo-Yo Ma / Amsterdam Baroque Orchestra / Ton Koopman)
16:00 Uhr Nachrichten und Wetter



16:05 Uhr Kulturcafé
Magazin am Nachmittag,
u.a. mit dem Kulturgespräch
des Tages
17:00 Uhr Nachrichten und Wetter



18:00 Uhr Nachrichten und Wetter



18:05 Uhr Der Tag

Der Tag auf Weltreise in Wien mit Karla Engelhard
Ein Thema - viele Perspektiven
Moderation: Alf Mentzer
In Wien geht beides. Elegant leben. Und elegant unter die Erde kommen. Für schöne Leichen haben die Hauptstädter von jeher ein Faible. Sie haben deshalb auch das großartige Bestattungsmuseum gebaut, wo die Leiche zur Kunstform erhoben wird. Leben und Tod sind in der Österreichischen Hauptstadt keine Gegensätze. Der Psychoanalytiker Sigmund Freud ist nicht zufällig in Wien dem Todestrieb in uns auf die Spur gekommen. Aber der Mann ist ja auch schon tot. So wie der Regisseur Orson Welles, der einst in den Katakomben von Wien sein Meisterwerk "Der dritte Mann" gedreht hat. Ein Besuch in diesem unterirdischen Labyrinth ist Pflicht auf jeder Weltreise, die in Wien beginnt. Der anschließende Sprung in das Donaustrombad vor den Toren der Stadt ebenso. Und dann geht’s ins Kaffeehaus. Wohin sonst.

19:00 Uhr Nachrichten und Wetter



19:05 Uhr Hörbar
Musik grenzenlos
20:00 Uhr Nachrichten und Wetter



20:05 Uhr ARD Radiofestival 2015
LIVE - Bachwoche Ansbach: Konzert mit dem Kammerorchester Basel

Khatia und Gvantsa Buniatishvili, Klavier

Bach: Konzert für zwei Klaviere und Streicher c-Moll BWV 1060 • Bach: Konzert für zwei Klaviere und Streicher c-Moll BWV 1062 • Honegger: Prelude, Arioso et Fughette sur le nom de Bach • Mendelssohn: 6. Steichersinfonie Es-Dur • Mendelssohn: Streichoktett op. 20 in einer Fassung für Streichorchester

(Übertragung aus der Orangerie im Hofgarten)
Technisch hochvirtuos, beseelt, energisch und manchmal auch gegen den Strich: Die feurigen georgischen Klavier-Schwestern Khatja und Gvantsa Buniathishvili lassen sich nicht auf irgendwelche Stereotypen festlegen. Was sie tun, folgt ihren eigenen Überzeugungen, etwa wenn die beiden einen Flügel mitten in den Wald transportieren lassen, um zum Gesang der Vögel zu spielen und so die Energie des Kosmos aufzunehmen. „Auf der Bühne ist man sehr nackt mit seinen Emotionen. Mir gefällt es oft nicht, was ich von mir sehe, aber es muss sich von innen und im Moment richtig anfühlen. Ehrlichkeit ist für mich sehr wichtig, in der Kunst und im Leben“, sagt Khatja, die Jüngere. Bei der Bachwoche Ansbach in der Orangerie werden das Grün und das Vogelzwitschern des Ansbacher Hofgartens sich mit dem hellwachen Spiel der Buniathishvilis und des Kammerorchesters Basel mischen in zwei Doppelkonzerten von Johann Sebastian Bach – Emotionen, Ehrlichkeit und viel „kosmische Energie“ garantiert.

22:30 Uhr ARD Radiofestival 2015
Die Lesung


Günter Grass:
„Beim Häuten der Zwiebel“ (11/35)

Produktion NDR 2006
Es liest: Günter Grass
Gegen Kriegsende, als die Unordnung beim Rückzug der deutschen Truppen aus Russland überhand nimmt, rettet „Zufall, der alte Bekannte“, Günter Grass zweimal das Leben: Einmal, weil er nicht radfahren kann, denn seiner Mutter, der Kolonialwarenhändlerin, war ein „Drahtesel“ zu teuer, ein zweites Mal bei der Begegnung mit einem russischen Panzer in einem Fichtenwald. Immer wieder sieht Günter Grass Parallelen zwischen sich als „Frühausgabe einer in die Jahre gekommenen Person“ und dem Überlebenskünstler Simplicius aus Grimmelshausens „Abentheuerlichem Simplicissimus“, weil es jenem gelang, „mit List und Fortüne“ den 30jährigen Krieg zu überstehen. Die erste Zeile von „Hänschen Klein“ gegen die Angst singend, wandert der junge Grass allein und orientierungslos bei Nacht durch einen Wald. Zuletzt hört er aus der Dunkelheit die Antwort „...in die weite Welt hinein“ und verlässt erleichtert seine Deckung.

23:00 Uhr Nachrichten und Wetter



23:05 Uhr ARD Radiofestival 2015
Das Gespräch


Der Schriftsteller Frank Meyer im Gespräch mit Lutz Seiler

Hiddensee im Jahr 1989. Immer wieder haben DDR-Bürger versucht, von dieser Insel aus über die Ostsee nach Dänemark zu fliehen. Lutz Seiler folgt in seinem Roman „Kruso“ den Spuren dieser Flüchtenden, er erzählt von ihren Verstecken auf der Insel, von einer merkwürdigen Unterstützerorganisation und von nächtlichen Ritualen, bei denen die Freiheit ausprobiert wird. Manche der Fliehenden sind auf ihrem Weg über das Meer verschwunden. Lutz Seiler hat in den Archiven der dänischen Staatspolizei nach Hinweisen auf diese Verschollenen gesucht.
Der Roman zeigt an diesen letzten Monaten der DDR die ganze Ambivalenz des Lebens dort, von der Flucht bis zu den Versuchen, eine innere Freiheit zu finden. Lutz Seiler treibt diese Ambivalenz bis zu dem irritierenden Satz, den er seine Figur Kruso sagen lässt: „Die Aufgabe des Ostens wird es sein, dem Westen einen Weg zur Freiheit zu zeigen.“


23:30 Uhr ARD Radiofestival 2015
Jazz

Wagemutige Stilkapriolen: die amerikanische Band Kneebody in Bremen 2014
Am Mikrofon: Arne Schumacher
Der Band-Name ist purer Nonsens. Vor mittlerweile anderthalb Jahrzehnten startete Kneebody. Schon damals wussten alle Beteiligten, dass sie mit ihren Ideen in keine Schublade passen würden. Das Etikett sollte sich allen stilistischen Deutungen entziehen. Um Kneebody einzuordnen, wurden schon allerlei Begriffe geprägt, von „Post-Fusion“ bis „Prog-Jazz“. Den Akteuren ist es recht. Sie selbst sehen ihr Unternehmen, das bis heute in unveränderter Besetzung besteht, auf jeden Fall als Jazz-Ensemble, schon aufgrund des improvisatorischen Gehalts. Geprägt wird der eigenwillige, von schrägen Ansätzen und wagemutigen Kapriolen durchzogene Sound von den Kompositionen. Alle fünf Mitglieder steuern Stücke bei, das klingende Resultat wird gemeinsam erarbeitet. Dieses Credo des Kollektivs hat auch dafür gesorgt, dass die in Los Angeles gegründete Band weiterexistiert. Alle Mitglieder sind in andere Gruppen und Projekte verstrickt, drei von ihnen leben in New York. Kneebody ist für sie eine musikalische Heimat, zu der sie immer wieder zurückkehren.

 
 

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3. bis 28. August

Der Tag auf Weltreise

Die Sendung "Der Tag" packt die Koffer und reist spontan zu erstaunlichen Menschen, Orten und Geschichten.
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