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Programm

02.04.2017


00:00 Uhr Nachrichten und Wetter



00:05 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-KLASSIK
Johann Sebastian Bach: Suite instrumentaler Kantatensätze aus: BWV 249, 42, 150, 75 und 31 (hr-Sinfonieorchester: Paul Goodwin); Edvard Grieg: Walzer-Capricen, op. 37 (Andreas Grau, Götz Schumacher, Klavier); Antonín Dvořák: Serenade d-Moll, op. 44 (hr-Sinfonieorchester: Christopher Hogwood); Joseph Haydn: Klavierkonzert G-Dur, Hob. XVIII/4 (Andreas Frölich, Klavier; Delian Quartett); Felix Mendelssohn Bartholdy: "Die erste Walpurgisnacht", op. 60 (Nadja Michael, Mezzosopran; Alexander Spemann, Tenor; Andreas Schmidt, Bariton; Christoph Stephinger, Bass; Ernst Senff Chor Berlin; hr-Sinfonieorchester: Hugh Wolff)
02:00 Uhr Nachrichten und Wetter



02:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (II)
Max Reger: "Böcklin-Suite", op. 128 (Dresdner Philharmonie: Jörg-Peter Weigle); Anton Bruckner: Quintett F-Dur, WAB 112 (Bartholdy Quintett); Dmitrij Schostakowitsch: Suite nach Gedichten von Michelangelo Buonarroti, op. 145 a (Ildar Abdrazakov, Bass; Chicago Symphony Orchestra: Riccardo Muti)
04:00 Uhr Nachrichten und Wetter



04:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (III)
Georg Philipp Telemann: Suite D-Dur, TWV 55:D6 (Hille Perl, Viola da gamba; Freiburger Barockorchester); Richard Strauss: Divertimento nach Klavierstücken von François Couperin, op. 86 (Orpheus Chamber Orchestra)
05:00 Uhr Nachrichten und Wetter



05:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (IV)
Franz Schubert: Ouvertüre im italienischen Stil Nr. 1 D-Dur, D 590 (Camerata Salzburg: Roger Norrington); Johann Sebastian Bach: Neues Brandenburgisches Konzert Nr. 11 d-Moll (Bande Montréal Baroque: Eric Milnes); Felix Mendelssohn Bartholdy: Rondo brillant Es-Dur, op. 29 (Martin Helmchen, Klavier; Royal Flemish Philharmonic: Philippe Herreweghe); Maurice Ravel: "Pavane pour une infante défunte" (Ottmar Liebert, Gitarre; Ein Orchester: Oscar Castro Neves); Antonio Vivaldi: Konzert d-Moll, R 127 (Gli Incogniti); Ludovic Bource: "The Artist", George Valentin (Brussels Philharmonic: Ernst van Thiel)
06:00 Uhr Nachrichten und Wetter



06:04 Uhr Geistliche Musik
Glocken der evang. Laurentiuskirche in Michelstadt-Vielbrunn, Odenwaldkreis
Mendelssohn: Psalm 43 "Richte mich Gott" op. 78 Nr. 2 (Kammerchor Stuttgart / Frieder Bernius) •
W. F. Bach: Fuge g-Moll (Edgar Krapp, Orgel) • Keiser: Motette "Ich liege und schlafe ganz mit Frieden" (Doerthe Maria Sandmann, Sopran / Olivia Vermeulen, Mezzosopran / Julian Podger, Tenor / Raimondis Spogis, Bass / Capella Orlandi Bremen / Thomas Ihlenfeldt) • Hertel: Orgelsonate a-Moll op. 1 Nr. 6 (Martin Rost) • Krenek: Five prayers op. 97 (RIAS-Kammerchor / Hans-Christoph Rademann) • Bach: Präludium und Fuge h-Moll BWV 544 (Martin Lücker, Orgel) • Bach: Motette "Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf" BWV 226 (Amarcord / Lautten Compagney / Wolfgang Katschner)
07:30 Uhr Morgenfeier zum Reformationsjubiläum
Skandalös – Luthers Ehe
Pfarrer Dr. Fabian Vogt, Oberursel-Oberstedten
08:00 Uhr Nachrichten und Wetter



08:04 Uhr Zauberflöte - Klassik für Kinder
Am Mikrofon: Elke Ottenschläger
09:00 Uhr Nachrichten und Wetter



09:04 Uhr Kulturfrühstück
Magazin am Vormittag
... mit Gesprächsgästen, dem Hörerwunschgedicht, Empfehlenswertem zum Lesen und Hören und dem hr2-Hörrätsel
11:30 Uhr Camino - Religionen auf dem Weg
Die Sorben
Indigene mitten in Deutschland
Von Geseko von Lüpke
Wir haben uns daran gewöhnt, einen wilden Indianerstamm am Amazonas, Rentiernomaden in der Tundra oder abgeschiedene Bergbewohner als „Indigene“ zu bezeichnen. Und übersehen dabei die indigenen Völker vor der eigenen Nase. In Deutschland leben seit dem sechsten Jahrhundert, also lange vor der Gründung eines deutschen Staates, die Sorben als „autochthones“ Volk. Sie sprechen eine eigene Sprache, folgen eigenen kulturellen Traditionen und pflegen ein Sozialsystem, das in matriarchaler Tradition steht. Das Verhältnis zur Natur ist besonders, das Gleichgewicht allen Lebens steht im Mittelpunkt des Handelns. Doch die Sorben wurden im feudalistischen, kaiserlichen, nationalsozialistischen und stalinistischen Deutschland kolonisiert, assimiliert und christianisiert – soweit, dass sie ihre Identität fast vergaßen. Katholisch und evangelisch missioniert, hatten sie in alten Zeiten eine komplexe Naturreligion, deren Wurzeln bis ins alte Indien reichen. Erst im 21. Jahrhundert erinnern sie sich an ihren Status als eigenes Volk – und beginnen wie die „First Nations“ in Amerika, die Aborigines in Australien oder die Tibeter in China um die Anerkennung als eigenes Volk zu ringen – mit eigenem Parlament, eigener Bildung, eigener Regierung. Eine Spurensuche bei einem Volk in unserer Mitte …

12:00 Uhr Nachrichten und Wetter



12:04 Uhr Kulturszene Hessen
Labyrinth des Hörens
(Wh. am nächsten Samstag
um 18.04 Uhr)
Einmal im Jahr dreht sich im Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine alles ums Hören und Zuhören: Dann laden hr2-kultur und das Kulturamt der Stadt Wiesbaden zum „Labyrinth des Hörens“ ein. In diesem Jahr zeigte die Gebärdensprachdolmetscherin Laura M. Schwengber, wie Gehörlose die Magie von Musik erfahren können. Der Gesprächsanalytiker Martin Hartung entwarf eine bessere Welt, in der Ärzte ihren Patienten, Manager ihren Ingenieuren und die Politik den Wutbürgern besser zuhören. Und der mehrmalige deutsche Poetry Slam Meister Lars Ruppel zeigte dem Publikum, wie man mit Gedichten Gehaltserhöhungen und Applaus bekommen kann. Aufzeichnung vom hr2-Hörfest am 9. Februar.

13:00 Uhr Nachrichten und Wetter



13:04 Uhr Klassikzeit mit dem hr-Sinfonieorchester
Unter anderem mit:
Weber: Ouvertüre zur Oper "Euryanthe" (Paavo Järvi) • Chausson: Poème Es-Dur op. 25 (Sergej Chaschatrjan, Violine / Hugh Wolff) • Falla: Ballettsuite "Der Dreispitz" (Salvador Mas Conde)
13:55 Uhr Kulturplaner - Heute in Hessen



14:00 Uhr Nachrichten und Wetter



14:04 Uhr Evangelium Pasolini
Hörspiel von Arnold Stadler und Oliver Sturm


Mitwirkende:
Pasolini - Tilo Werner
Stadler - Udo Schenk
Bibel - Heinrich Giskes
Christus - Hanns-Jörg Krumpholz
Engel - Katharina Bach
Signora Lollobrigida - Monika Dortschy
und im Originalton Arnold Stadler


Regie: Oliver Sturm
hr/DLF 2016
1964 überraschte Pier Paolo Pasolini die Kirche wie das Publikum mit seinem Film „Das 1. Evangelium – Matthäus“ (Il vangelo secondo Matteo). Pasolini stellt Jesus als realistische, menschliche Figur dar und setzt zugleich kompromisslos die biblische Vorlage um, ohne Auslassungen und ohne Hinzufügungen. Angesichts der Homosexualität Pasolinis und seiner kommunistischen Überzeugungen hat dies sowohl in katholischen als auch in linken Kreisen Verwunderung hervorgerufen.
Das Hörspiel erzählt das Matthäus-Evangelium aus verschiedenen Perspektiven. Einerseits aus der des Films von Pasolini, andererseits aus der des Schriftstellers Arnold Stadler, der diesen Film betrachtet. Stellt man in Rechnung, dass das Evangelium seinerseits das Leben Christi erzählt, so entsteht im Hörspiel eine zwiebelartige Verschachtelung einer Erzählung in der Erzählung in der Erzählung. Das Evangelium, der Film, das Drehbuch und der nacherzählte Film formulieren ein vielperspektivisches Bild der ursprünglichen Geschichte von der Jungfrauengeburt bis zum Kreuzestod. Das Pasolini-Stück wurde von der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste aus den zwölf Hörspielen des Monats zum Hörspiel des Jahres 2016 gekürt. Aus der Begründung der Jury: „Der Schriftsteller Arnold Stadler hat in seinem Roman ‚Salvatore‘ einen neuen Zugang zur Heiligen Schrift gefunden. Er legt seine Erfahrung mit Pasolinis berühmtem Film ‚Das 1. Evangelium – Matthäus‘ über seine Deutung. Der Hörspielregisseur Oliver Sturm denkt diese Verbindung zu Ende, indem er die Leidensgeschichte Christi mit der Ermordung des radikalen italienischen Schriftstellers kurzschließt. In seinem Hörspiel entsteht eine faszinierende Schichtung verschiedener Erzählebenen. Oliver Sturms Zugriff auf das Neue Testament in der Bibel-Reihe des Hessischen Rundfunks gelingt eine politische Aktualisierung, die unter die Haut geht.“


15:20 Uhr Klassikzeit
Unter anderem mit:
Oja: "Silent moods" für Streichorchester (Ostbottnisches Kammerorchester / Juha Kangas) • Strauß: Wiener Blut (hr-Sinfonieorchester / Christian Arming) • Holzbauer: Sinfonie A-Dur op. 2 Nr. 4 (L'Orfeo Barockorchester / Michi Gaigg) • Schubert: Fünf Lieder aus dem Zyklus "Die schöne Müllerin" D 795 (Christian Gerhaher, Bariton / Gerold Huber, Klavier) • Arban: Norma-Variationen für Trompete und Orchester (Alison Balsom / Sinfonieorchester Göteborg / Edward Gardner)
17:00 Uhr Nachrichten und Wetter



17:04 Uhr Kaisers Klänge

Musikalische Entdeckungsreisen mit Niels Kaiser
Der Kontrakt des Regisseurs - Filmmusik bei Peter Greenaway
(Wh. am kommenden Mittwoch)
Der britische Regisseur Peter Greenaway wird 75. Schon seit „Der Kontrakt des Zeichners“ (1982) fielen seine Filme durch ihre Musik auf. Sie wird nicht im Nachhinein zur Szene dazukomponiert, sie entsteht bereits vor dem Film und bestimmt dessen Gestaltung mit. Unvergessen, wie zu den von Henry Purcell inspirierten Minimalklängen Michael Nymans verwesende Äpfel sich im Zeitraffer in Luft auflösen oder wie in „Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber“ feierliche Barockprozessionen durch kühl ausgeleuchtete Raumlandschaften ziehen. Aber auch in neueren Filmen wie „Das Rembrandt-Komplott“ oder „Eisenstein in Guanajuato“ erweist sich Greenaways Umgang mit der Filmmusik als außergewöhnlich.

18:00 Uhr Nachrichten und Wetter



18:04 Uhr Wie geht’s, Kuba?
Ein Feature von Anselm Weidner und Nils Aguilar
(MDR/DLF 2017)
Westliche Regierungsdelegationen und Unternehmen geben sich in Havanna die Klinke in die Hand. Der Kuba-Tourismus boomt: Die Insel erleben, solange sie noch den bizarren Charme der Karibik unter kommunistischer Herrschaft ausstrahlt. Von 'Öffnung' und 'Transformation' ist in westlichen, von 'Aktualisierung des kubanischen Modells' in den kubanischen Medien die Rede. Quo vadis Cuba? Die Autoren gehen dieser Frage in Reportagen über den kubanischen Alltag nach. Sie besuchen eine Familie, ein Krankenhaus, private und staatliche Unternehmen, eine Agrarkooperative, das ehrgeizige Renommierprojekt Tiefseehafen und die Sonderwirtschaftszone Mariel… Was hat sich für die KubanerInnen in den zehn Jahren, seit Raúl Castro die Präsidentschaft von seinem Bruder Fidel übernommen hat, tatsächlich verändert? Ein Radio-Roadmovie von Umbruch und Stagnation des 'tropischen Sozialismus'.

19:00 Uhr Nachrichten und Wetter



19:04 Uhr hr-Bigband
Konzerte und Produktionen u.a. mit:
“Farewell Pri(e)mus inter pares”: hr-Bigband feat. Thomas Heidepriem – Kompakt-Ausgabe mit verschiedenen Produktionen und Konzerten zur Demission des hr-Bigband-Bassisten Thomas Heidepriem: Ein „kreativer Kollektiv-Künstler für alle Fälle“ geht von Bord. Das Langzeit-Rückgrat des Orchesters zum Ende einer klingenden „Dienstfahrt“ im Gespräch.
Am Mikrofon: Daniella Baumeister
20:00 Uhr Nachrichten und Wetter



20:04 Uhr Bach und Brahms im Concertgebouw in Amsterdam
Anna Lucia Richter, Sopran
Rosanne van Sandwijk, Mezzosopran
Iestyn Davies, Countertenor
Benjamin Hulett, Tenor
Peter Harvey, Bariton
Niederländischer Kammerchor
Concertgebouw Orchester
Leitung: Iván Fischer

Bach: Magnificat D-Dur BWV 243 • Brahms: 1. Sinfonie c-Moll op. 68

Anschließend, etwa ab 21:30 Uhr:
Mendelssohn: Klaviertrio c-Moll op. 66 (Itzhak Perman, Violine / Yo-Yo Ma, Violoncello / Emanuel Ax, Klavier) • Strawinsky: Pulcinella-Suite (Chamber Orchestra of Europe / Alexander Janiczek) • Graun: Violinkonzert d-Moll (Ilja Korol / Wiener Akademie / Martin Haselböck)
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Das Concertgebouw Orchester Amsterdam widmete sich in der Saison 2015/16 in einer vierteiligen Konzertreihe der besonderen Beziehung der Musik von Johannes Brahms mit der von Johann Sebastian Bach. Im letzten Konzert dieser vierteiligen Reihe, das hr2-kultur heute sendet, wurde unter der Leitung von Iván Fischer Bachs Magnificat neben die 1. Sinfonie von Brahms gestellt. Das Magnificat für fünfstimmigen Chor, Gesangssolisten und Orchester war Bachs erstes liturgisches Werk auf lateinischen Text. Bach hatte mit seiner polyfonischen Musik großen Einfluss auf die Entwicklung Johannes Brahms zum großen Sinfoniker des 19. Jahrhunderts. Das wird in dessen 1. Sinfonie besonders deutlich. Mehr als 14 Jahre lang hatte Brahms für seinen sinfonischen Erstling benötigt, mit dem ihm aber nicht nur ein lang ersehnter „Gegenentwurf“ zu Beethoven gelang, sondern in seinem Rekurs auf die Polyfonie Bachs der Grundstein für seinen Ruf als einer der größten Sinfoniker nach Beethoven gelang.

23:00 Uhr Nachrichten und Wetter



23:04 Uhr Night Voyage
Elektronischer Chillout zum Wochenausklang mit DJ Franksen.
 
 

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