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Programm

30.07.2017


00:00 Uhr Nachrichten und Wetter



00:05 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-KLASSIK
Carl Philipp Emanuel Bach: Berliner Sinfonie F-Dur, Wq 175 (Orchestre de Chambre de Lausanne: Christian Zacharias); Johannes Brahms: Sonate d-Moll, op. 108 (Christian Tetzlaff, Violine; Lars Vogt, Klavier); Georges Bizet: "Carmen", Harmoniemusik (Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie); Jean-Baptiste Lully: "Psyché", Prolog (Teresa Wakim, Karina Gauvin, Sopran; Jason McStoots, Tenor; Matthew Shaw, Bariton; Boston Early Music Festival Chorus and Orchestra: Stephen Stubbs); Max Reger: Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart, op. 132 (Nordwestdeutsche Philharmonie: Hermann Scherchen)
02:00 Uhr Nachrichten und Wetter



02:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (II)
Elias Parish-Alvars: Harfenkonzert g-Moll, op. 81 (Marielle Nordmann, Harfe; Franz Liszt Chamber Orchestra: Jean-Pierre Rampal); Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur, op. 76, Nr. 1 (Quatuor Ebène); Gustav Mahler: "Das Lied von der Erde" (Christa Ludwig, Mezzosopran; René Kollo, Tenor; Israel Philharmonic: Leonard Bernstein)
04:00 Uhr Nachrichten und Wetter



04:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (III)
Georg Friedrich Händel: Orgelkonzert B-Dur, op. 7, Nr. 1 (Richard Egarr, Orgel; Academy of Ancient Music: Richard Egarr); Louis Théodore Gouvy: "Petite Suite gauloise", op. 90 (Les Solistes de Prades); Franz Liszt: "Die Ideale", Sinfonische Dichtung (Gürzenich-Orchester Köln: Juri Ahronowitsch)
05:00 Uhr Nachrichten und Wetter



05:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (IV)
Christoph Willibald Gluck: Symphonie A-Dur (L'Orfeo Barockorchester: Michi Gaigg); Robert Schumann: Blumenstück Des-Dur, op. 19 (Florian Uhlig, Klavier); Franz Danzi: Variationen über "La ci darem la mano" (Raphael Wallfisch, Violoncello; Northern Chamber Orchestra: Nicholas Ward); Leopold Kozeluch: Cassation Es-Dur (Consortium Classicum); Camille Saint-Saens: Romanze C-Dur, op. 48 (Michael Erxleben, Violine; Neues Berliner Kammerorchester); Johann Strauß: "Morgenblätter", op. 279 (Berliner Philharmoniker: Herbert von Karajan)
06:00 Uhr Nachrichten und Wetter



06:04 Uhr Geistliche Musik
Glocken der kath. Kirche St. Michael in Ehrenberg-Wüstensachsen, Kreis Fulda
Hasse: Motette "Inter undas" (Salomé Haller, Sopran / Batzdorfer Hofkapelle) • Caldara: Sinfonia Nr. 5 für Streicher und B.c. (Ars Antiqua Austria) • Elgar: Drei Motetten op. 2 (Amici musicae Leipzig / Maria Jürgensen, Orgel / Ron-Dirk Entleutner) • Joh. Chr. Bach: Fuge über B-A-C-H (Marie-Claire Alain, Orgel)
Etwa ab 7:05 Uhr:
Bach: Kantate BWV 187 "Es wartet alles auf dich" (Midori Suzuki, Sopran / Magdalena Kozená, Alt / Knut Schoch, Tenor / Jan van der Crabben, Bariton / La Petite Bande / Sigiswald Kuijken)
07:30 Uhr Morgenfeier
Pfarrer Stefan Wanske, Friedberg
08:00 Uhr Nachrichten und Wetter



08:04 Uhr Zauberflöte - Klassik für Kinder
Am Mikrofon: Niels Kaiser
09:00 Uhr Nachrichten und Wetter



09:04 Uhr Kulturfrühstück
Magazin am Vormittag
... mit Gesprächsgästen, dem Hörerwunschgedicht, Empfehlenswertem zum Lesen und Hören und dem hr2-Hörrätsel
11:30 Uhr Camino - Religionen auf dem Weg
Die Lust am Tabubruch
Was hält eine Gesellschaft zusammen
Von Michael Hollenbach
Der Begriff Tabu stammt aus dem Sprachraum Polynesiens. Tabuisierte Dinge – so die religiöse Vorstellung der Polynesier – müssen streng gemieden werden, da sie gefährliche Kräfte besitzen. In seinem heutigen Gebrauch heißt das Wort auf Tonga „heilig“, „geheiligt“. In unserer Gesellschaft gilt dagegen nicht das Tabu, sondern eher der Tabubruch als kulturelle Leistung. Aber sind nicht Tabus für unsere Gesellschaft existenziell? Kann nicht der inszenierte Tabubruch – wie zum Beispiel in Wahlkämpfen – zum Auseinanderdriften einer Gesellschaft führen? Wir fragen nach: Was ist uns eigentlich noch „heilig“? Was sind die religiösen Grundlagen unserer Tabus? Wann ist es sinnvoll, Tabus zu brechen, wann kann es gefährlich werden?

12:00 Uhr Nachrichten und Wetter



12:04 Uhr Kulturszene Hessen
Hinter den Worten: Hörspiel im Haus. Über Literatur im Radio
(Wh. am nächsten Samstag
um 18.04 Uhr)
Wer entscheidet, welches Buch zum Hörspiel wird, wie findet man die richtigen Stimmen, und was macht eigentlich ein Regisseur? Im Gespräch mit Adrienne Schneider erlaubt Hans Sarkowicz dem Publikum einen Blick hinter die Kulissen und präsentiert in Hörspielausschnitten über 90 Jahre Radiogeschichte, darunter auch Werke der Darmstädter Autoren Wolfgang Weyrauch und Robert Stromberger. Sie hören eine gekürzte Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung vom 6. Juni 2017 im Literaturhaus Darmstadt.

13:00 Uhr Nachrichten und Wetter



13:04 Uhr Klassikzeit mit dem hr-Sinfonieorchester
Unter anderem mit:
Händel: "Admeto" - Rezitativ und Arie "Orride larve" (Andreas Scholl, Countertenor / Andrea Marcon) • Haydn: Sinfonie Nr. 82 C-Dur "Der Bär" (Hugh Wolff) • Sibelius: Nächtlicher Ritt und Sonnenaufgang op. 55 (Rolf Gupta)
13:55 Uhr Kulturplaner - Heute in Hessen



14:00 Uhr Nachrichten und Wetter



14:04 Uhr Mahler zu Besuch
Hörspiel von Karl-Heinz Bölling
Mitwirkende:
Mann - Martin Engler
Frau - Traute Hoess
Mahler - Markus Scheumann
Michael Nyman - Wilfried Hochholdinger
Regie: Silke Hildebrandt
(hr 2015)
Eine Komödie ist nicht gleich eine Komödie. So wie tot sein auch nicht gleich für immer ist – zumindest nicht bei Karl-Heinz Bölling, dessen Stück sich zu seinem bisherigen Werk verhält wie die Marx Brothers zur Comedy: Was zunächst ganz harmlos anfängt, gerät immer mehr aus den Fugen, bis schließlich alles, wirklich alles unterminiert ist und das entstehende Chaos, anarchisch und subversiv im besten Sinne, die Grundlage dafür bildet, dass es nun endlich losgehen kann: alles ist möglich!
Mit einem kleinen Stich in den Finger beginnt das Malheur, und plötzlich ist die große Welt in Gestalt von Gustav Mahler zu Gast bei Hans und seiner Frau. Doch unerschütterlich hält die Kleine Welt dagegen: Mücke vs. Elefant; Hütebub aus Salzburg vs. Gänsefedern aus Bad Wildungen.
Wenn nun auch noch Michael Nyman die Szene betritt, aus Hans‘ Frau Alma wird, dann ist die Frage: „Wissen Sie, wer ich bin?“ keineswegs mehr leicht zu beantworten, und wer lebt und wer nicht, völlig unerheblich.
„… alles in allem sticht die unkonventionelle und amorphe Komödie positiv aus dem Einerlei von formfixierten Hörspielen hervor.“ – befand die Medienkorrespondenz zur Ursendung.
Karl-Heinz Bölling, 1947 in Dortmund-Aplerbeck geboren, gehört zu den produktivsten deutschen Hörspielautoren.


15:15 Uhr Klassikzeit
Unter anderem mit:
Beethoven: Variationen über "La ci darem la mano", bearbeitet für Klarinette und Orchester (Daniel Ottensamer / Mozarteumorchester) • Verdi: Ballettmusik "L'été" aus "Die sizilianische Vesper"" (The MET Orchestra / James Levine) • Schubert: Große C-Dur-Sinfonie D 944 (hr-Sinfonieorchester / Hugh Wolff) • Boccherini: Gitarrenquintett D-Dur "Fandango-Quintett" (Kazuhito Yamashita / Tokyo String Quartet) • Bach: 4. Klavierkonzert A-Dur BWV 1055 (Angela Hewitt / Australian Chamber Orchestra / Richard Tognetti)
17:00 Uhr Nachrichten und Wetter



17:04 Uhr Kaisers Klänge

Musikalische Entdeckungsreisen mit Niels Kaiser
Stars und Sternchen – Musik für Hollywoods Helden
(Wdh. vom 09.12.2015)
Zu den klingenden Ovationen für die Helden der Leinwand gehören ganze Sinfonien und Kammermusikzyklen; Filmsternchen von Charlie Chaplin bis Douglas Fairbanks, von Greta Garbo bis Marlene Dietrich sind darin verewigt. Rock- und Popsongs halten die Erinnerung an Ingrid Bergman und Humphrey Bogart wach. Höhepunkt der musikalischen Huldigungen aber ist ein Oratorium für Marilyn Monroe.

18:00 Uhr Nachrichten und Wetter



18:04 Uhr Neues von gestern – aus den Archiven des Hessischen Rundfunks
Die ungeschlagene Generation
Zum Aufstand der intellektuellen Boheme in den USA
Ein Feature von Richard Huelsenbeck
(hr 1959)
Richard Huelsenbeck, deutscher Dichter, Dramatiker, Arzt und Psychoanalytiker, wurde auch als Mitbegründer und Chronist des Dadaismus bekannt. Ende der 1950er Jahre beschäftigte er sich in einem Essay mit einem literarischen und gesellschaftlichen Phänomen in den USA: der Beat-Generation ('Beatnicks'). Mit diesem Essay setzen wir unsere Sommerreihe “Neues von gestern“ fort. Er beschreibt Entstehung, Entwicklung und Wesen dieser Protestbewegung. Dabei bezieht er die oft zur Beat-Kultur gehörende Drogenerfahrung ein, ihre Vorliebe zur Jazzmusik sowie ihre Verbindung zur Literatur und zum Zen-Buddhismus.

19:00 Uhr Nachrichten und Wetter



19:04 Uhr hr-Bigband
Konzerte und Produktionen u.a. mit: “Good On The Ground“: Vijay Iyer & hr-Bigband feat. Marcus Gilmore, cond. & arr. by Jörg Achim Keller, hr-Sendesaal Frankfurt, Juni 2016, Teil 2
Am Mikrofon: Jürgen Schwab
20:00 Uhr Nachrichten und Wetter



20:04 Uhr ARD Radiofestival 2017
LIVE von den Proms in London

Erin Wall, Sopran
Sonia Prina, Mezzosopran
Iestyn Davies, Countertenor
Simon O'Neill, Tenor
Jacques Imbrailo, Bariton
Alexander Vinogradov, Bass
City of Birmingham Symphony Orchestra Chorus
BBC National Chorus and Orchestra of Wales
Leitung: Xian Zhang

James MacMillan: A European Requiem (Europäische Erstaufführung)
Beethoven: 9. Sinfonie d-Moll op. 125

(Übertragung aus der Royal Albert Hall)

Anschließend:
West Cork Chamber Music Festival
Brahms: 1. Violinsonate D-Dur op. 78, bearbeitet für Violoncello und Klavier (Pieter Wispelwey / Alasdair Beatson) • Julia Wolfe: Streichquintett „Splendid Hopes“ (Pacifica Quartet / Johannes Moser, Violoncello) • Elgar: Klavierquintett a-Moll op. 84 (Doric Quartet / Julius Drake, Klavier)

(Aufnahme vom 3. Juli 2017 aus dem Bantry House)
„Frieden, Hoffnung und Brüderlichkeit“ ist das Motto unserer Liveübertragung aus London mit der Europäische Erstaufführung von James MacMillans „A European Requiem“ und anschließend Ludwig van Beethovens Neunter Sinfonie.
Die BBC Proms – das größte Klassikfestival der Welt – gibt es seit 1895. Es vergeht kein Tag zwischen Mitte Juli und Anfang September ohne ein hochkarätiges Konzert – insgesamt über siebzig an der Zahl. Beiden Werken der heutigen Liveübertragung gemeinsam ist der Gedanke von Frieden, Hoffnung und Brüderlichkeit – hymnisch ausgebreitet im Finale von Beethovens Neunter Sinfonie mit der berühmten „Ode an die Freude“ nach Friedrich Schiller. James MacMillans „A European Requiem“ für Countertenor, Bariton, Chor und Orchester, uraufgeführt letztes Jahr beim Bach Festival Oregon, erlebt seine europäische Premiere. Die darin verwendete lateinische Sprache war, so der Komponist, über anderthalb Jahrtausende lang die Quelle für eine gemeinsame „europäische“ Identität, in internationalen Beziehungen, im kulturellen Gedankenaustausch und in der Bildung.
Ein ebenso international renommiertes Festival ist das West Cork Chamber Music Festival. Gegründet in Bantry, einer kleinen Stadt im Südwesten Irlands, finden auch dieses Jahr zahlreiche Konzerte mit erlesener Kammermusik statt.


23:00 Uhr Nachrichten und Wetter



23:04 Uhr ARD Radiofestival 2017
Radio Lab

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus
Von Jette Steckel
Die Regisseurin Jette Steckel arbeitet an Theaterhäusern in Hamburg, Berlin, Wien. Am Deutschen Theater in Berlin inszenierte sie in diesem Jahr das Stück „10 Gebote“, eine Auseinandersetzung mit dem Dekalog, welches u.a. Texte von Dea Loher, Clemens Meyer, Navid Kermani, Nino Haratischwili und Maxim Drüner von K.I.Z. und Juri Sternburg vereinte. Nun begibt sich Jette Steckel ins Radiostudio und bringt einen Text von Mark Terkessidis in den Hörfunk. „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus“ handelt von Eigentum, der Gemeinschaft, von sozialer Gerechtigkeit in Zeiten der Migration, von Diskriminierung, von Neid und Angst. Es geht nicht darum, zu moralisieren, sondern Moral einer kritischen Befragung zu unterziehen, und zu zeigen, dass selbst komplexeste Antworten immer noch Verkürzungen nach sich ziehen.

23:30 Uhr ARD Radiofestival 2017
Open Music


 
 

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