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Programm

24.09.2017


00:00 Uhr Nachrichten und Wetter



00:05 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-KLASSIK
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur, op. 21 (Deutsche Kammerphilharmonie Bremen: Paavo Järvi); Max Bruch: Acht Stücke, op. 83 (ensemble incanto); Georg Druschetzky: Konzert (Ensemble Clarimonia; Solamente Naturali: Charles Neidich); Johann Gottlieb Graun: Trio c-Moll, GraunWV Av:XV:19 (Les Amis de Philippe); Maurice Ravel: Trois chansons (Europa Chor Akademie: Sylvain Cambreling); Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert G-Dur, Wq 44 (Les Amis de Philippe, Cembalo und Leitung: Ludger Rémy)
02:00 Uhr Nachrichten und Wetter



02:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (II)
Franz Schubert: Streichquintett C-Dur, D 956 (Quatuor Ebène); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert c-Moll, KV 491 (Alicia de Larrocha, Klavier; Chamber Orchestra of Europe: Georg Solti); George Onslow: Quintett F-Dur, op. 81, Nr. 3 (Édouard Sabo, Flöte; Armel Descotte, Oboe; François Lemoine, Klarinette; Batiste Arcaix, Fagott; Julien Desplanque, Horn); Alexander Krakauer: "Im Paradies" (Benjamin Schmid, Violine; Miklos Skuta, Klavier)
04:00 Uhr Nachrichten und Wetter



04:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (III)
Adrian Willaert: "Ave virgo", Motette (Capella Sancti Michaelis; Currende Consort: Erik van Nevel); Franz Anton Hoffmeister: Parthia Nr. 25 Es-Dur (Consortium Classicum); Anton Arenskij: Klavierkonzert f-Moll, op. 2 (Konstantin Scherbakov, Klavier; Russisches Philharmonisches Orchester: Dmitri Jablonskij)
05:00 Uhr Nachrichten und Wetter



05:03 Uhr Das ARD-Nachtkonzert (IV)
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 54 G-Dur, Finale (Academy of Ancient Music: Christopher Hogwood); Antonio Vivaldi: Konzert B-Dur, R 498 (Musica Sequenza, Fagott und Leitung: Burak Ozdemir); Giovanni Sgambati: Gavotta as-Moll (Jeffrey Biegel, Klavier); Georg Philipp Telemann: Flötenkonzert D-Dur, TWV 51:D2 (Emmaneul Pahud, Flöte; Berliner Barock Solisten: Rainer Kussmaul); Leó Weiner: Serenade f-Moll, Lebhaft, op. 3 (Budapest Festival Orchestra: Georg Solti); Johann Sebastian Bach: Konzert G-Dur, BWV 592 (Marie-Claire Alain, Orgel); Luigi Boccherini: Streichquartett D-Dur, op. 15, Nr. 1 (Petersen Quartett)
06:00 Uhr Nachrichten und Wetter



06:04 Uhr Geistliche Musik
Glocken der kath. Kirche St. Bartholomäus und Jakobus in Steinau, Main-Kinzig-Kreis
Tunder: "Nisi Dominus aedificaverit" (Das Kleine Konzert / Rheinische Kantorei / Max Hermann) • Reincken: Fuge g-Moll (Thiemo Jansen, Orgel) • Haydn: Rezitativ und Arie "Auf starkem Fittiche schwinget sich der Adler stolz" aus dem Oratorium "Die Schöpfung" (Julia Kleiter, Sopran / Freiburger Barockorchester / René Jacobs) • Bach: Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564 (Thiemo Janssen, Orgel) • Milhaud: Psalm 121 op. 72 (Ensemble amarcord) • Liszt: "Pater noster" aus "Harmonies poétiques et religieuses" (Herbert Schuch, Klavier)

Etwa ab 7:10 Uhr:
Bach: Kantate "Jauchzet Gott in allen Landen" BWV 51 (Ruth Ziesak, Sopran / Reinhold Friedrich, Trompete / Budapest Strings / Béla Bánfalvi)
07:30 Uhr Morgenfeier
Spiritual Dr. Wolfgang Hartmann, Fulda
08:00 Uhr Nachrichten und Wetter



08:04 Uhr Zauberflöte - Klassik für Kinder
Am Mikrofon: Elke Ottenschläger
09:00 Uhr Nachrichten und Wetter



09:04 Uhr Kulturfrühstück
Magazin am Vormittag
... mit Gesprächsgästen, dem Hörerwunschgedicht, Empfehlenswertem zum Lesen und Hören und dem hr2-Hörrätsel
11:30 Uhr Camino - Religionen auf dem Weg
Nachgefragt
Das aktuelle Gespräch Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister im Gespräch
12:00 Uhr Nachrichten und Wetter



12:04 Uhr Kulturszene Hessen
Das große Darmstädter Gespräch
(Wh. am nächsten Samstag
um 18.04 Uhr)
Wer ist Wir?
Diese Frage stellte sich "Das große Darmstädter Gespräch" und hat vielfältige Antworten darauf gefunden. In Workshops, Aufführungen und Gesprächen beschäftigten sich Vertreter verschiedener Professionen mit ihren ganz eigenen Lösungsansätzen. Mal künstlerisch, mal debattierend und mal dramatisch. Am Ende sollte nicht ein einziges Ergebnis stehen, sondern ein Mosaik aus vielen Antworten.
Hören Sie Eindrücke und Ausschnitte vom "Großen Darmstädter Gespräch", aufgezeichnet vom 15. bis 17. September im Staatstheater Darmstadt.


13:00 Uhr Nachrichten und Wetter



13:04 Uhr Klassikzeit mit dem hr-Sinfonieorchester
Unter anderem mit:
Sibelius: Finlandia (Robert Trevino) •
Saint-Saëns: 5. Klavierkonzert F-Dur op. 103 "Ägyptisches Konzert" (Jean-Philippe Collard / Hugh Wolff) • Mendelssohn: Ouvertüre zum "Sommernachtstraum" (Joshua Weilerstein)
13:55 Uhr Kulturplaner - Heute in Hessen



14:00 Uhr Nachrichten und Wetter



14:04 Uhr Pariser Abende
Hörspiel von Roland Barthes
Aus dem Französischen von Hans-Horst Henschen
Mitwirkende:
Udo Samel
Regie: Ulrich Lampen
(hr 2010)
Soirées de Paris wurde in einem Zeitraum von etwa drei Wochen, zwischen dem 24. August und dem 17. September 1979, geschrieben und war für eine Veröffentlichung in der Zeitschrift Tel Quel bestimmt, zu der es allerdings durch den plötzlichen Unfalltod Roland Barthes‘ im März 1980 nicht mehr kam. In einer Notiz nannte er diesen Text auch Die Vergeblichen Abende.
Roland Barthes, der genaue Beobachter und Analytiker des Alltags, ist es auch hier in diesen scheinbar nebensächlichen Notaten, die „das tägliche Kleingeld seiner Zeit“ festhalten und das ruhelose, nächtliche Umherstreifen durch die Pariser Restaurants, Cafés und Bars beschreiben. Die allabendliche Suche nach einem unverhofften Glück, einer unerwarteten Begegnung, und sei es auch nur ein rasches sexuelles Abenteuer, gerät in der Niederschrift zum schonungslosen Beleg einer unsagbaren Einsamkeit – mit der am Ende traurigen Einsicht, alt geworden zu sein, und das heißt: nicht mehr begehrenswert.
Das Tagebuch steht in seinem Bemühen um Aufrichtigkeit in einer langen Tradition der französischen Literatur: von Michel Leiris' radikaler Selbsterkundung Mannesalter über die Tagebücher Gides und Stendhals bis hin zu den Bekenntnissen Rousseaus oder Montaignes Essais.
„Nie zuvor hat Roland Barthes etwas Vergleichbares wie die Pariser Abende geschrieben, nie hat er der Lust einen solchen Raum gewonnen und zugestanden, um sie Abend für Abend wieder sterben und sie schließlich völlig versiegen zu lassen.“ [Hanns-Josef Ortheil]
Zur Ursendung hieß es in der Funkkorrespondenz:
„… eine ganz vorzügliche Hörfassung. […] Für sich genommen sind es lose Notizen zu Begegnungen und Lektüren, versehen mit knappen Kommentaren und darin ohne roten Faden. Und doch bricht sich die Sehnsucht nach einer Liebesbeziehung Bahn, wird ein durchgängiger Ton der Melancholie vernehmbar, der Pariser Abende als einen Diskurs kenntlich macht.“
Roland Barthes, geboren 1915 in Cherbourg, gestorben 1980 in Paris, war Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Philosoph; er lehrte Semiologie am Collège de France und gehört zu den neugierigsten und anregendsten französischen Denkern der Nachkriegszeit.


15:15 Uhr Klassikzeit
Unter anderem mit:
Brahms: Violinkonzert D-Dur op. 77 (Lisa Batiashvili / Staatskapelle Dresden / Christian Thielemann) • Haydn: Sinfonie Nr. 103 Es-Dur "Mit dem Paukenwirbel" (Collegium 90 / Richard Hickox) • Chopin: Fantaisie-Impromptu cis-Moll op. 66 (Freddy Kempf, Klavier) • Glinka: Erinnerung an eine Sommernacht in Madrid (BBC Philharmonic / Vassily Sinaisky)
17:00 Uhr Nachrichten und Wetter



17:04 Uhr Kaisers Klänge

Musikalische Entdeckungsreisen mit Niels Kaiser
Brandts Kniefall und Merkels Lächeln - Klingende Politiker-Portraits
(Wh. am kommenden Mittwoch)
Schon Georg Kreisler fragte skeptisch, was ein Politiker denn für ein Ticker sei? Anders ist das bei Brahms, der war bekennender Bismarck-Verehrer („Triumphlied“), und selbst der altlinke Liedermacher Konstantin Wecker besingt „Das Lächeln meiner Kanzlerin“. Willy Brandts Kniefall in Warschau wurde sogar zum Stoff für eine ganze Oper. Kurz vor Schließung der Wahllokale präsentieren Kaisers Klänge ein musikalisches Politiker-Barometer, das den Wahlausgang garantiert nicht mehr beeinflussen wird.

18:00 Uhr Nachrichten und Wetter



18:04 Uhr ARD-radiofeature
Arme Bauern und globales Business

Ein Feature über Entwicklungshilfe in Mosambik
Von Johanna Bentz und
Veronica Frenzel

(NDR 2017)
Mosambik, die Republik im Südosten Afrikas, gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Auf dem Land, wo die meisten Mosambikaner leben, haben sich Armut und Hunger seit 2002 sogar noch verschärft. Doch Europas Entwicklungspolitik ist mehr Konjunkturprogramm für unsere Wirtschaft denn Unterstützung für Afrikas Bauern. Die internationale Gemeinschaft vergibt Kredite an Firmen, die bereits Marktführer sind. Sie unterstützt Gesellschaften mit Briefkastensitz auf Mauritius, die hunderte Bauern von ihrem Acker vertreiben, und Unternehmen, an denen korrupte Politiker beteiligt sind. Diese gießen die Interessen der globalen Konzerne -wie strenge Saatgutrichtlinien- in nationale Gesetze. So wird ein Wirtschaftssystem exportiert, das bei uns schon lange an die Grenzen seines Wachstums stößt – und nach neuen Absatz- und Rohstoffmärkten giert. Die unerfahrenen mosambikanischen Bauern werden nicht nur um die notwendige und gewünschte Entwicklung betrogen, sie geraten sogar zunehmend in Abhängigkeit. Ernähren können sie sich selbst nicht mehr, stattdessen gibt der Weltmarktpreis den Ton an. Ein Feature über Entwicklungshilfe als Global Business und eine Saat, die für die Armen in Mosambik nicht aufgeht.

19:00 Uhr Nachrichten und Wetter



19:04 Uhr hr-Bigband
Konzerte und Produktionen u.a. mit:
hr-Bigband & Stefan Gwildis, cond. by Jörg Achim Keller,
Hessentag Herborn, Mai 2016, Teil 2
Am Mikrofon: Matthias Spindler
20:00 Uhr Nachrichten und Wetter



20:04 Uhr Die Junge Deutsche Philharmonie in Berlin
Michelle Breedt, Mezzosopran
Leitung: Jonathan Nott

Ravel: Valses nobles et sentimentales • Mahler: Kindertotenlieder • Schostakowitsch: 15. Sinfonie A-Dur op. 141

(Aufnahme vom 12. März 2017 aus der Philharmonie)
Einmal jährlich unternimmt die Junge Deutsche Philharmonie eine Europatournee, so auch im vergangenen März, als sich das Nachwuchsorchester in Städten wie Aix-en-Provence, Turin, Reggio Emilia und wie immer auch in Frankfurt und Berlin präsentierte. Seit 2014 steht Jonathan Nott als 1. Dirigent und Künstlerischer Leiter am Pult des Orchesters, und gerade erst hat der Brite seine Zusammenarbeit mit den jungen Musikern vertraglich bis 2022 verlängert.
„Was ich an der Zusammenarbeit mit der Jungen Deutschen Philharmonie so liebe, ist meine Freude über die Fähigkeiten und die Entschlossenheit, erfolgreich zu sein, die aus den jungen Musikerinnen und Musikern heraussprudelt“, sagt Nott.
„Ist das, was ich musikalisch zu sagen habe, hörenswert? Diesen Fragen und den Herausforderungen – diesen ‚Gefahren’ des Jungseins –, aber auch der Freude und dem Zusammengehörigkeitsgefühl nachzugehen, das ist es, was die Junge Deutsche Philharmonie ausmacht. Teil dessen zu sein, ist ein großartiges Abenteuer.“
Neben den Valses nobles et sentimentales von Maurice Ravel und der 15. und zugleich letzten Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch stehen in unserer Aufnahme aus der Berliner Philharmonie Gustav Mahlers Kindertotenlieder mit der Jungen Deutschen Philharmonie auf dem Programm.
Als Solistin tritt die südafrikanische Mezzosopranistin Michelle Breedt auf, die weltweit an den großen Opernhäusern und regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen zu erleben ist.


23:00 Uhr Nachrichten und Wetter



23:04 Uhr Night Voyage
Elektronischer Chillout zum Wochenausklang mit DJ Franksen.
 
 

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