15.02.2017

Obstsalat to go – daran erkennt Ihr frische Früchte

 (Bild:  colourbox.de)
Ein leckerer Obstsalat unterwegs ist gesund. Leider nicht immer. Geschnittene Früchte im Becher vom Markt oder Bahnhofsstand sind teils mit vielen Keimen belastet - von dem vielen Plastik-Müll mal ganz abgesehen.
 

Grundsätzlich ist von geschnittenem Obst in Bechern abzuraten. An den Schnittstellen tummeln sich schnell viele Keime. Außerdem verliert das Obst schnell Vitamine. Die verflüchtigen sich beim Kontakt mit Sauerstoff. Bei Tests wurden immer wieder Salmonellen gefunden, dafür kein Vitamin C. Grundsätzlich gilt: Je frischer das Obst, desto besser.
 

Der Frischetest: Hierauf solltet Ihr achten:

Erstens sollte der Obstsalat immer kühl gelagert sein. Dann natürlich aufs Mindesthaltbarkeitsdatum achten. Und noch ein Tipp: Schauen, wie viel Flüssigkeit im Becher ist. Hat sich schon viel Flüssigkeit angesammelt, dann ist das Produkt nicht mehr ganz frisch. Wenn die Flüssigkeit Blasen wirft, unbedingt Finger weg. Das ist nämlich ein Zeichen für Verderb.
 

Besonders bei Melonen aufpassen!

Melone ist in fast allen Obstsalaten drin - weil sie billig und der Becher schnell voll ist. Aber Melone hat kaum Säure. Dadurch ist sie sehr anfällig für Keime und sollte innerhalb von drei Stunden gegessen werden.

Noch ein Tipp: Wenn Ihr zuhause Melone schneidet, schrubbt die Schale vorher kurz mit einer Bürste ab. Sonst verteilt Ihr beim Anschneiden die Keime von der Schale auf den Schnittschnellen.
 

Ein weiteres Manko bei geschnittenem Obst: der Preis und viel Plastik

Die Becher mit dem Obstsalat sind meistens ganz schön teuer. Auf den ersten Blick ist der Preis vielleicht gerechtfertigt. Es wird einem die Arbeit abgenommen und man bekommt mundgerechte Portionen.

Und nicht zu vergessen die Umweltbelastung: Für "Obst to go" fallen jede Menge Plastikbecher an, die den Plastik-Müll-Berg unnötig wachsen lassen.

Deswegen: Den Apfel zu Hause selber schälen ist günstiger und schont die Umwelt. Für den Preis eines Bechers kann man sich locker selbst Bio-Obst kaufen und wer da noch darauf achtet, dass es aus regionalem Anbau und ohne Plastikverpackung kommt, hilft auch noch dabei die Umwelt zu entlasten, die unter "Obst to go" nur unnötig leiden muss.
 
Redaktion: alst / svsc
Bild: © colourbox.de
Letzte Aktualisierung: 15.02.2017, 13:49 Uhr

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