(Bild: Warner Music)

Joss Stone – The Soul Sessions Volume 2

Mit gerade mal 16 Jahren katapultierte sich Joss Stone mit ihrem ersten Album "The Soul Sessions" 2003 in die Top 5 der deutschen Charts. Neun Jahre später klingt das "Soulküken" wie eine richtige Diva - und Joss‘ neues Album "The Soul Sessions Volume 2" ist unser Album der Woche.
 

Information

 (Bild: Warner Music)

The Soul Sessions Volume 2

Genre: Soul/Pop
Label: Warner Music
VÖ: 24. August 2012
Der Titel ist irreführend: "The Soul Sessions Volume 2" ist weder Joss‘ zweites Album noch die Resterampe von Volume 1. In der Karriere der Britin ging es seit dem Debüt Schlag auf Schlag. Fünf Studioalben, Auftritte mit Robbie Williams, Melissa Etheridge und Ringo Starr, Filmrollen, eigene Plattenfirma - Joss war umtriebig. Allein vergangenes Jahr veröffentlichte sie drei Alben, eins davon mit der Allstar-Band "Superheavy", sowie ein Best Of als Ende des ersten Kapitels.

Joss Stone, Kapitel 2

Und jetzt: "The Soul Sessions Volume 2". Das suggeriert Tradition, Kontinuität und Moderne. Das ist immer noch die Joss Stone, die sich mit Hippielook und Haarfarben je nach Stimmung dem Hollywood-Schönheitsideal verweigerte. Doch aus dem trotzigen Teenie ist eine stilsichere junge Frau geworden - auch wenn sie nach wie vor ihre Schuh‘ zur Seite kickt, ehe sie auf die Bühne geht.

Das neue Album hat immer noch den typischen Stone-Sound, geschult an den Klassikern des Genres. Da trifft Janis Joplin auf Aretha Franklin und Motown auf modernen R’n’B. Joss covert diesmal vor allem die weniger bekannte Seite des Soul - und beweist damit laut englischer Presse "makellosen Geschmack".

Moderne Klassiker

"Teardrops", den Hit von Womack & Womack kennt man, aber der Rest sind echte Entdeckungen. Mit Labi Siffres "I Got The..." singt Joss Stone nicht um den heißen Brei rum: Sie hat den Blues. "(For God‘s Sake) Give More Power To The People" stammt von den Chi-Lites, 1971, und ist mit der Aufforderung, dem Volk Macht zu geben, heute so aktuell wie damals. Es gibt aber auch sanftere Klänge, zum Beispiel der schmusige Doo-wop "Then you can tell me goodbye".

Wieder hat Joss das Album mit einer Vielzahl Musikern gespielt, die zu den Sessions kamen: Prinzip Drehtür, jeder mit jedem. "Ich hatte großen Spaß daran", sagt Joss, "die Soul Sessions-Idee noch mal aufzugreifen. Ich bin wirklich glücklich über das Resultat. Es war fantastisch, die Songs mit so brillanten Musikern einzuspielen. Ich hoffe, das Publikum wird das Album genau so lieben wie ich!"

Die hr3-Hörer können "The Soul Sessions Volume 2" ab sofort kennenlernen: als Madhouse-Album der Woche.

Joss Stone - While You're Out Looking For Sugar

 

Tracklist

01. I Got The Blues
02. (For God's Sake) Give More Power To The People
03. While You're Out Looking For Sugar
04. Sideways Shuffle
05. I Don't Wanna Be With Nobody But You
06. Teardrops
07. Stoned Out Of My Mind
08. The Love We Had (Stays On My Mind)
09. The High Road
10. Pillow Talk
11. Then You Can Tell Me Goodbye
 
Redaktion: emg
Letzte Aktualisierung: 28.08.2012, 12:48 Uhr


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