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Die lange harte Nacht (Bild: )

Die lange harte Nacht

Immer wieder ein großer Erfolg ist "Die lange harte Nacht" mit Christoph Habusta hier bei hr3: In der Nacht von Freitag auf Samstag bekommen die Fans lauter Gitarren alles, was das Metaller-Herz begehrt.
 

Inhalte der Sendung am 2./3. Januar 2015

 (Bild: ICS Festival Service)
Ein Dorf feierte 2014: das 25. Wacken Open Air!

In diesem Jahr verwandelte sich das kleine beschauliche Dorf mit knapp 2.000 Einwohnern wieder einmal für eine Woche zur Großstadt: auf einer Fläche von etwa 300 Fußballfeldern trafen sich etwas mehr als 80.000 Menschen beim legendären Wacken Open Air, zum mittlerweile 25. Mal.

Seit 2007 erscheint jedes Jahr eine DVD mit den Highlights der letzten Ausgabe, meist kurz vor dem Folgefestival. Im Jubiläumsjahr ist das anders, seit November, also nur drei Monate nach dem Festival, gibt es eine aufwändig gestaltete Box mit dem Titel "25 Years Of Wacken". Drei DVDs fassen die Highlights von Haupt-, Neben- und Zeltbühnen zusammen und ein 200-seitiges Fotobuch dokumentiert die Chronik des Festivals mit zahlreichen Anekdoten und Fakten. Immer wieder kommt es zu Kuriositäten am Rande des Festivals: Die norwegische Band Old Man’s Child stellte erst auf ihrer Rückfahrt auf der Fähre fest, dass zwei Musiker fehlten. Man fand sie schlafend ohne Geld und Papiere im Schlamm von Wacken. Zur gleichen Zeit bemerkte man im Hotel der finnischen Band Children Of Bodom, dass sämtliche Topfpflanzen des Hotels verschwunden waren. Man wurde im Zimmer des COB Sängers Alexi Laiho fündig, der sich jedoch nicht mehr daran erinnern konnte, wie das Grün dorthin gekommen ist.

2014 hat das Festival erneut für einen Rekord gesorgt, es war in 48 Stunden ausverkauft. Die lange harte Nacht widmet dem Kultfestival einen Schwerpunkt mit den musikalischen Highlights gemäß dem Wacken-Motto "Faster harder louder".

Guns N’Roses schweben über Las Vegas

Ein Sänger sitzt am Konzertflügel, singt "When I Look Into Your Eyes I Can See A Love Restrained" hebt samt Flügel von der Bühne ab und schwebt über die 4500 Zuschauer – wer sich so in Szene setzen kann, versteht sein Geschäft. Auch 25 Jahre nach dem Debütalbum können Guns N’Roses die perfekte Rockshow! Das beweist der Konzertfilm "Appetite For Democracy" – eine neue DVD mit Livealbum, vor zwei Jahren in Las Vegas aufgezeichnet.

Seit 2011 spielt Axl Rose mit seinen Gunners immer wieder im berühmten "Hard Rock Hotel & Casino" in Las Vegas. Dort treten im 4500 Zuschauer fassenden Konzertsaal "The Joint" auch andere Rockgrößen wie Kiss oder Def Leppard auf. Vor zwei Jahren präsentierten Guns N’Roses in einer dreistündigen Show all ihre Hits aus mehr als 25 Jahren von ihren nur 6 Alben, allesamt aber millionenfach verkauft – vom 1987er "Appetite For Destruction" bis zum letzten Output "Chinese Democracy" aus dem Jahr 2008. Zwar hat GNR 2012 mit der Band aus den 80ern nur noch Rose gemein, der aber ist immer noch bestens bei Stimme. Seine Outfits jedoch sind anders, mittlerweile verzichtet er auf kurze Hosen, wechselt meist nur die Kopfbedeckung.

Wer über die entsprechende Technik verfügt, kann sich Axl auch dreidimensional ins Wohnzimmer holen. Im kommenden Jahr wollen Guns N’Roses tatsächlich wieder ein neues Album veröffentlichen und auf Tour gehen. Ob es wirklich dazu kommt, oder sich die Geschichte wiederholt (zur Erinnerung: 10 Jahre lang wurde "Chinese Democracy" immer wieder verschoben und überarbeitet), wird sich zeigen. In der langen harten Nacht im Januar gibt’s auf alle Fälle die akustischen Highlights aus Las Vegas!

Surftipp: http://www.gunsnroses.com

Die Highlights der Sendung am 3./4. Oktober

 (Bild: Pressefoto)
Dream Theater: Breaking The Fourth Wall - ein Kreis schließt sich

Nach einem Dutzend Studioalben haben Dream Theater ihre neue Live-Veröffentlichung in der Oper ihrer Heimatstadt Boston aufgenommen. Dieser Ort wurde nicht zufällig gewählt, wird doch das Quintett von Orchester und Chor des benachbarten "Berklee College Of Music" begleitet. Damit unterscheidet sich dieser Auftritt von allen anderen der Tour.



Eine Dream Theater Show ist nicht einfach nur ein Konzert, es ist ein Happening mit außergewöhnlichen Musikern und ebenso außergewöhnlicher Musik! Bis zu drei Stunden dauern die seit zwölf Jahren schlicht "An Evening with Dream Theater" betitelten Konzerte, bei denen die Band ihre komplexe Musik mit stets wechselnden Setlists zelebriert. So unterscheidet sich die DVD von der letzten nahezu komplett, nur "On The Back Of Angels" und "Breaking All Illusions" haben auf beiden Medien Platz gefunden. Höhepunkt der Show in Boston ist das Herzstück des aktuellen Albums "Illumination Theory", einem 20-minütigen Opus, bei dem sich hinter der Band ein 24-köpfiger Chor und im Orchestergraben ein 42 Mann starkes Sinfonie-Ensemble von der Berklee-Akademie zur Band gesellt. Dream Theater kehren damit zurück zu ihren Wurzeln, denn Mitte der 80er Jahre trafen sich die Studenten Myung, Petrucci und Portnoi an dieser Musikhochschule. Portnoi ist mittlerweile aus der Band ausgeschieden, wird aber von einem anderen Berklee Absolventen ersetzt: Mike Mangini. Der aber hat die Band bei seinem Studium nicht getroffen, er war ein früherer Jahrgang.

Damit schließt sich für Dream Theater ein Kreis - in ihren eigenen Worten aber durchbrechen sie die vierte Wand!

Web: http://www.dreamtheater.net/about

Celebrating Jon Lord

Jon Lord war ein ganz großartiger Komponist, Musiker und Mensch. 2012 starb er an Krebs. Kurz zuvor hob er The Jon Lord Fellowship aus der Taufe, eine Organisation, mit dem Ziel, alternative Behandlungsmethoden für Krebskranke zu fördern. Zwei Jahre nach seinem Tod gestalteten eine Reihe von Freunden und Musikerkollegen in der Royal Albert Hall in London ein Konzert der besonderen Art: Celebrating Jon Lord.

Mit dabei sind Bruce Dickinson (Iron Maiden), Deep Puple (auch mit dem ehemaligen Glenn Hughes), die früheren Whitesnake Begleiter Micky Moody und Bernie Marsden und ein Tastenkollege und Freund seiner Generation Rick Wakeman. Das Konzert ist unterteilt in: Jon Lord den Komponisten, Jon Lord den Rockmusiker und Jon Lord den Bandbegründer von Deep Purple. Natürlich trifft Rockband auf Orchester, unter der Leitung von Paul Mann, der auch schon das legendäre Concerto vor 15 Jahren dirigierte. Bei einem der Höhepunkte treffen Ex-Deep Purple Bassist Glenn Hughes, Iron Maidens Sirene Bruce Dickinson, die beiden Deep Purple Haudegen Don Airey und Ian Paice, sowie Ex Yes Tastenmann Rick Wakeman für eine ganz besondere Version des Purple Klassikers "Burn" aufeinander.

Wenn in 200 Jahren ein Feuilletonist über große Komponisten schreibt, dann wird Jon Lord mit Sicherheit in einem Atemzug mit Mozart, Bach und Beethoven genannt werden.

Web: http://jonlord.org/
 

 (Bild: UDR)
Alice Cooper: Raise The Dead – einfach nicht totzukriegen

Kaum ein Musiker oder Schauspieler ist auf der Bühne so oft gestorben wie Vincent Furnier, besser bekannt als Alice Cooper. Seit 40 Jahren spielt er den Bösewicht, der nie seiner Strafe entgeht und stets den Kopf für seine Missetaten hinhalten muss. Im letzten Jahr ist er nach seiner Hinrichtung auf der Wacken Open Air Bühne auf einem Friedhof aufgewacht. Dort sind die Grabsteine von Keith Moon, John Lennon oder Jim Morrison, also seine Idole zu finden. Prompt gibt Cooper deren große Hits zum Besten.

Es ist eine grandiose Show, die Cooper in der Abenddämmerung im schleswig-holsteinischen Wacken abliefert. Schon der mit vielen Details liebevoll gestaltete Bühnenaufbau ist sehenswert und im Gepäck hat er selbstverständlich alle seine klassischen Show-Utensilien: Zwangsjacke, Peitsche, Degen und vieles mehr. Natürlich darf auch die Guillotine nicht fehlen. Und musikalisch? Die fünf-köpfige Band glänzt mit einer gelungenen Mischung quer durch Coopers Repertoire. Der Meister selbst ist noch immer bestens bei Stimme und wird von der Band zu Höchstleistungen angetrieben. Nahezu perfekt ergänzen sich Show und Musik. Alice Cooper ist auch nach 40 Jahren nicht totzukriegen!

Vor genau 45 Jahren erschien das Debütalbum von Alice Cooper. Pünktlich zu diesem Geburtstag erscheint der Auftritt sowohl auf DVD, als auch als Livealbum.

Web: http://www.alicecooper.com




Accept: Album Nummer drei der dritten Reunion

35 Jahre nach dem Debütalbum und fünf Jahre nach der dritten Wiedervereinigung der deutschen Metal-Legende Accept erschien Mitte August mit "Blind Rage" ein neues Album.



Seit der Neugründung im Jahr 2009 hat Accept eine andere Stimme. Ex-TT Quick Sänger Mark Tornillo ersetzt die ursprüngliche Accept-Röhre Udo Dirkschneider, nachdem die Reunions von 1993 und 2005 mit Dirkschneider nicht von Dauer waren. „Blind Rage“ ist das dritte Album mit dem Amerikaner. Dabei ist der Austausch des Sängers einer Heavy Metal Band eine schwierige Angelegenheit: er ist nicht nur das Aushängeschild und Frontman, sondern meist auch Sprachrohr und nicht selten die „Rampensau“, die den Unterhaltungswert der Band steigert. Gescheiterte Sängerwechsel gab es viele (Iron Maiden mit Blaze Bailey, Judas Priest mit Tim Owens oder Mötley Crüe mit John Corabi), gelungene Beispiele hingegen gibt es nur wenige (AC/DC mit Brian Johnson, Van Halen mit Sammy Hagar). Der Fall Accept scheint sich ebenfalls zum Guten zu wenden. Tornillo genießt unter den Fans Anerkennung, nicht zuletzt dadurch, dass er im Stande ist, Klassiker wie „Metal Heart“ oder "Balls To The Wall" überzeugend zu interpretieren.

Wie überzeugend Tornillo in Accept auch mit altem Material klingt, beweist die dem neuen Album beiliegende DVD "Live In Chile" mit einem Konzert aus dem letzten Jahr.

Web: http://www.acceptworldwide.com

Ihre Wünsche für die nächste Sendung

Schicken Sie ab sofort Ihre Musikwünsche per E-Mail an Christoph Habusta. Wer die altmodische Methode mit der Postkarte bevorzugt:

hr3 hard'n'heavy
die lange harte nacht
60222 Frankfurt


Die nächsten Sendungen gibt's in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar und vom 10. auf den 11. April 2015.

 

Wunschmusik

Damit wir in der langen harten Nacht nicht stundenlang nur Musik spielen, die eigentlich niemand hören will, sind hier Ihre Wunsch-Songs gefragt: Welche Songs würden Sie gerne in der langen harten Nacht hören? Einfach das Formular ausfüllen und schon geht das Ganze per E-Mail an uns:

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Redaktion: svsc / emg
Letzte Aktualisierung: 8.12.2014, 11:29 Uhr


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