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Was in Ihre Reiseapotheke muss

Mückenstiche, aufgeschürfte Knie vom Nachwuchs, Erkältung, Sonnenbrand oder Magen-Darm Erkrankung – laut einer Umfrage der DAK war jeder dritte Deutsche schon einmal krank im Urlaub. So wird die schönste Zeit des Jahres zur Qual und die Erkältung wird oft zum Urlaubssouvenir.
 

Medikamentenname im Ausland anders

Was muss in die Reiseapotheke? (Bild:  colourbox.com)
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Was muss in die Reiseapotheke?

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26.06.2012, 11:15 Uhr
Damit die kostbare Urlaubszeit nicht noch mit der Suche nach den passenden Medikamenten oder einem deutschsprachigen Apotheker drauf geht, lohnt es sich immer, eine Reiseapotheke dabei zu haben, sagt hr3 Gesundheitsexpertin Dr. Stephanie Grabhorn. Insbesondere im Ausland kann die Suche nach einem speziellen Medikament schwierig werden. Oft kennt man nur den gängigen Handelsnamen und nicht den Wirkstoff des Medikaments. "Deswegen kann es durchaus passieren, dass der Apotheker im Ausland mit dem Handelsnamen gar nichts anfangen kann, da der Produktnamen im Ausland ein ganz anderer ist", sagt Dr. Grabhorn.
 

Einnahmezeit umrechnen

Deswegen ist es wichtig, an die eigenen Grunderkrankungen zu denken und die nötigen Präparate bereits vor der Reise zu beschaffen. Außerdem rät die Expertin unbedingt die Rhythmusverschiebung im Urlaub zu beachten. Sprich – "dass die Pilleneinnahme, die immer zu einem festen Zeitpunkt stattfindet, im Urlaub (bei Zeitverschiebung) auf die passende Uhrzeit umgerechnet wird."

Auch die Lagerungshinweise sollte man im Blick haben. Ist der Urlaub in einem Land mit extrem heißen Temperaturen geplant, sollte man z.B. von Fieberzäpfchen für Kinder absehen. Hierbei besteht die Gefahr, dass die Zäpfchen auf Grund der äußeren Einflüsse zu schmelzen beginnen. Reiseapotheken sollten also landesspezifisch gepackt und ausgestattet werden.
 

Packliste

Im Gespräch mit Ariane Wick hat uns die Expertin verraten, was auf keinen Fall in der Reisapotheke fehlen sollte.

Die Packliste der Expertin:

  • Verbandsmaterial (Pflaster, Einmalhandschuhe)
  • Fieberthermometer, Zeckenkarte
  • Schmerz- und Fiebermittel
  • Medikamente gegen Reisekrankheit (für Kinder empfiehlt die Expertin das Mittel in Form von Kaugummis zu reichen)
  • Abführmittel
  • Nasentropfen und Schleimlöser bei Husten , Halsschmerztabletten
  • Salbe gegen Insektenstiche, evtl. Moskitonetz
  • Brand- und Wundheilsalbe
 

Dr. Stephanie Grabhorn

Die promovierte Medizinerin und Autorin hat nicht nur eine Ausbildung zur "Ernährungsmedizinerin BfD" gemacht, sondern auch in der jahrelangen Arbeit in ihrer Praxis in Frankfurt am Main wertvolle Erfahrungen sammeln können. Die gibt sie als gefragte Expertin auf Veranstaltungen und Vorträgen, aber auch im Fernsehen weiter – und natürlich in hr3...!
 
Redaktion: emg
Letzte Aktualisierung: 26.06.2012, 10:12 Uhr


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