(Bild: )

Erkältung: wie verhalte ich mich bei der Arbeit

Hier ein Niesen, da ein Husten. Die Erkältungszeit ist im vollen Gange. Das ist vor allem im Büro ein Problem, denn da verteilen sich die Viren natürlich prächtig. Die Frage lautet also "Wie verhalte ich mich richtig?"
 

Nicht in die Hand niesen... (Bild:  colourbox.com)
Vergrößern
Nicht in die Hand niesen...

Thema in

Sendungslogo
27.11.2012, 9:15 Uhr
"Großflächiges Niesen und Husten möglichst nicht im ganzen Raum verteilen und drei bis viermal am Tag für zehn Minuten durchlüften, weil dadurch die im Raum herumfliegenden Keime rausgezogen werden", empfiehlt die hr3-Expertin Dr. Stephanie Grabhorn.

Eine Ansteckung im Büro ist grundsätzlich immer möglich. Je nach Stärke des eigenen Immunsystems geht an dem einen Kollegen eine Erkältungswelle vorbei, während sich andere anstecken. Dabei gibt es ein paar Verhaltensregeln, die eine Infektion verhindern können.

Faustregeln für den Arbeitsplatz

"Wenn man niest, hält man sich instinktiv die Hand vor den Mund, das ist auch gut, weil man die anderen Kollegen damit schützt. Aber dann nimmt man die Hand und berührt den Arbeitsplatz oder die Computer-Maus, und wenn der Kollege die gleich Maus benutzt und sich an die Nase oder den Mund fasst, dann hat er die Kette der Infektion geschlossen,“ so die Expertin. Händewaschen ist daher eine Grundvoraussetzung. Und zwar gründlich. "Wenn man sich die Hände wäscht, dann 20 bis 30 Sekunden lang. Das ist recht lange, aber nur so werden auch die Keime sauber ausgewaschen," rät Dr. Grabhorn.

Keine körperlichen Kontakte

Fast schon obligatorisch ist die Vermeidung von körperlichen Kontakten. Küsschen links, Küsschen rechts, Handschlag, Schulterklopfen, high five, häufige Berührungen der Türklinke. Das alles fördert nur die Ansteckungsgefahr. "Die Gefahr besteht, dass wir uns danach an den Mund oder die Nase fassen oder an den Fingern saugen. Also diese reflexartigen Dinge tun, wenn wir konzentriert oder gelangweilt sind. All das möglichst vermeiden, das macht sehr viel aus."

Desinfektionstücher helfen

Destinfektionstücher sind dabei absolut empfehlenswert und können die Keimbelastung am Schreibtisch, der Tastatur oder dem Telefonhörer vermindern. "Da muss man dann allerdings auch wirklich professionelle Desinfektionsmittel nehmen. Davon dann auch genug. Und damit kann man damit sparen wir uns das Händewaschen", sagt Dr. Stephanie Grabhorn, hr3-Gesundheitsexpertin.
 

Mehr zum Thema

Dr. Stephanie Grabhorn

Die promovierte Medizinerin und Autorin hat nicht nur eine Ausbildung zur "Ernährungsmedizinerin BfD" gemacht, sondern auch in der jahrelangen Arbeit in ihrer Praxis in Frankfurt am Main wertvolle Erfahrungen sammeln können. Die gibt sie als gefragte Expertin auf Veranstaltungen und Vorträgen, aber auch im Fernsehen weiter – und natürlich in hr3...!
 
Redaktion: emg / svsc
Letzte Aktualisierung: 27.11.2012, 10:01 Uhr


hr3 Webcams

hr3 Podcast

hr3 Comedy

hr3 Quiz Show

Webradio

Webradio