15.02.2017

Fertiger Salat aus dem Supermarkt, geht das?

 (Bild:  picture-alliance/dpa)
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Ein schneller Salat aus der Tüte: superpraktisch oder echte Gefahr durch Schimmelpilze und Bakterien? Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. hr3 sagt Euch, worauf Ihr achten solltet.
 

Im November hat eine Studie der Uni Leicester in England gezeigt, dass fertig geschnittener Salat aus dem Supermarkt nicht die beste Wahl ist - nicht zuletzt mit Blick auf die Umweltbelastung durch die vielen Plastikverpackungen.

Wer dennoch auf Fertig-Salat zurückgreifen möchte, sollte beachten: Die Keimbelastung an den offenen Schnittflächen ist extrem hoch. Da tummeln sich dann eine Menge Schimmelpilze und Bakterien, zum Beispiel Listerien, von denen man Magen-Darm-Probleme bekommen kann.
 

Vorsicht bei schwachem Immunsystem

Ein gesunder Körper kommt mit der Keimbelastung klar. Wer empfindlich auf solche Bakterien reagiert, eine Immunschwäche hat oder schwanger ist, sollte auf fertigen Salat verzichten. Alle anderen sollten den Tütensalat zuhause kühlen, möglichst bald essen und vorher gut waschen.

Ein Dressing aus Essig und Öl passt perfekt dazu. Das Öl löst die Bakterien aus dem Salat, der Essig reduziert die Krankheitserreger.
 

Kaum Vitamine

Auch ohne krankheitserregende Bakterien ist Fertigsalat nicht die beste Wahl. Vor allem im Winter: Der Salat muss stark gedüngt und unter hohem Energie- und Wasseraufwand im Treibhaus hochgezüchtet werden – viele Vitamine und Mineralstoffe stecken da nicht drin. Dazu kommt noch die Umweltbelastung durch die Plastik-Verpackungen. Hier entsteht viel Müll, den man durch frisch geschnittenen und zubereiteten Salat vermeiden kann.
 
Redaktion: alst / svsc
Bild: © picture-alliance/dpa
Letzte Aktualisierung: 15.02.2017, 9:55 Uhr

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