Apfel-Krümel- oder Englischer Apple-Crumble...ein nicht ganz kalorienarmer Nachtisch von hr3 Koch Dirk Wolk-Pöhlmann.
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20.01.2013, 12:50 Uhr
Information
Zutaten für 4 Personen:
4 bis 5 säuerliche Äpfel(Boskoop, Granny Smith)
50 gr brauner Zucker
1/8 l trockener Weißwein (wenn es mit Alkohol sein darf - ansonsten Apfelsaft)
1 Zimstange
2 EL Korinthen
2 EL Ahornsirup
1 EL Zitronensaft
1 Stück frischen Ingwer
Evtl. 1-2 TL Speisestärke zum Abbinden
150 g Mehl und ½ TL Backpulver
2 EL Speisestärke zum Abbinden
60 g Kokosraspeln
60 g Haferflocken
100 g brauner Zucker
150 g Butter
¼ l Schlagsahne oder Creme Double (Doppelrahm)
Zuerst die Äpfel entkernen und in dickere Spalten schneiden. Dann in einem Topf 50 g braunen Zucker karamellisieren und vorsichtig (!) mit dem Weißwein (alternativ: Apfelsaft) ablöschen. Nun die Äpfel zusammen mit der Zimtstange und den Korinthen beifügen. Dies dann mit 2 EL Ahornsirup und 1 EL Zitronensaft verfeinern, gerne auch mit ein wenig frisch geriebenem Ingwer (Menge nach Geschmack). Alles etwa 3 bis 5 Minuten köcheln. Je nachdem, wie dünn- oder dickflüssig das Apfelkompott gewünscht, die Masse evtl. mit 1-2 TL vorher angerührter Speisestärke abbinden. Das Ganze dann vom Herd nehmen und in eine Auflaufform geben.
Jetzt werden Streusel hergestellt: Dazu zunächst das Mehl und Backpulver mit den Kokosraspeln, den Haferflocken und 100 g braunem Zucker gut vermengen. Dann die Butter im Topf schmelzen, zum Schluss unter die vorher vermengten Zutaten geben und alles zu Streuseln verarbeiten. Die Streusel dann auf dem Apfelkompott verteilen. Das Ganze wird im Ofen auf 180 bis 200 Grad kurz überbacken, bis die Streusel knusprig braun sind und es lecker riecht.
Dazu reicht der Engländer Whipped Cream (Schlagsahne). Statt Whipped Cream geht auch "Clotted Cream" (aus Kuhmilch, mit mehr als 55% Fett). Die gibt es hierzulande leider selten. Daher ist auch eine "creme double" (Doppelrahm mit 45% Fett) statt der Schlagsahne möglich.
Kein Nachtisch für Kalorienzähler!
Dirk Wolk-Pöhlmann, wohnt in Mainz und kocht leidenschaftlich gerne für seine Familie und Freunde.
Als er ausgezogen war, um zu studieren, stand er vor der Qual der Wahl: Mensa-Essen oder selber Kochen. Er hat sich dann für Letzteres entschieden und eine Leidenschaft für das Kochen entwickelt.
Von Beruf ist Dirk Lehrer und arbeitet in Mainz in der Erwachsenenbildung.
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