23.11.2016

3 einfache Regeln: so bildet Ihr eine Rettungsgasse

 (Bild: hr3)
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Immer wieder gibt es schwere Verkehrsunfälle auf Hessens Straßen und der Notdienst kommt nicht durch, weil es keine Rettungsgasse gibt. Dabei ist es so einfach:
 

Die Rettungsgasse auf der Autobahn oder auf der Schnellstraße – klingt sehr vernünftig (und ist Pflicht), ist aber in der Praxis oft schwer umzusetzen, weil einige Autofahrer nicht wissen, wo sie genau Platz machen müssen. Das führt im Ernstfall dazu, dass Feuerwehrautos, Polizei und RTW nicht rechtzeitig zum Unfallort kommen – das könnte ziemlich krasse Folgen für Unfallopfer haben.
 

3 Regeln: so einfach bildet Ihr eine Rettungsgasse

 (Bild: hr3)
1. Wenn’s langsamer wird auf der Straße und der Verkehr zum Stocken kommt, schon mal darauf einstellen, dass gleich eine Rettungsgasse gebildet werden muss. Besonders wichtig ist das auf der Autobahn, aber auch auf Bundes- oder Landstraßen. Heißt: nicht unnötig die Spur wechseln oder überholen.

2. Kommt es dann tatsächlich zum Stau, muss eine Rettungsgasse gebildet werden – so steht’s in der StVO (§ 11, Abs. 2). Der Standstreifen ist keine Rettungsgasse – oft gibt es den gar nicht oder er wird durch stehengebliebene Autos blockiert. Dabei ist die Rettungsgasse immer zwischen dem linken und den übrigen Fahrstreifen zu bilden. Fahrt Ihr also auf dem linken Fahrstreifen, so weicht Ihr nach links aus. Seid Ihr auf einem der übrigen Fahrstreifen unterwegs, so fahrt Ihr nach rechts.

3. Nachdem ein Feuerwehrauto, die Polizei oder der Rettungswagen durch die Rettungsgasse gefahren sind, nicht die Spur gleich wieder dicht machen – in aller Regel folgen weitere Fahrzeuge.

hr3 wünscht Euch eine gute Fahrt!
Redaktion: alst
Bilder: © hr3 (2)
Letzte Aktualisierung: 17.03.2017, 10:08 Uhr

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