16.03.2017

5 Fakten zum neuen 50-Euro-Schein

 (Bild: EZB)
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Die Deutsche Bundesbank in Frankfurt hat den neuen 50-Euro-Schein vorgestellt. Demnächst könnt Ihr ihn in den Händen halten. Diese 5 Fuffi-Fakten solltet Ihr wissen:
 

Erst der Fünfer, dann der Zehner, zuletzt der Zwanziger – und jetzt geht auch der 50-Euro-Schein in die zweite Runde. Damit will die Europäische Zentralbank Fälschern das Handwerk legen.
 

Das ist der Neue

 (Bild: EZB)

5 Fakten zum 50-Euro-Schein

1. Der neue Fünfziger kommt erst am 4. April in Umlauf. Warum dauert es so lange, bis der neue Fünfziger kommt - immerhin wurde er schon im vergangenen Sommer erstmals präsentiert?

Nun, bei den kleineren Scheinen (vor allem beim Fünfer damals) hatten viele Automaten den neuen Schein nicht akzeptiert. Durch eine längere Vorlaufzeit möchte man genau das nun vermeiden.

2. Der 50-Euro-Schein wird am häufigsten gefälscht

Fast jeder zweite gefälschte Geldschein ist ein Fünfziger. Hier stellt sich die Frage, warum die EZB nicht mit der Umstellung des 50ers begonnen hat – und erst die kleineren Scheine (5 Euro, 10 Euro, 20 Euro) vorgezogen hat. Das hat den einfachen Grund, dass die neuen Scheine mit ihrer Spezialbeschichtung länger haltbar sind. Weil die kleinen Scheine öfter den Besitzer wechseln als ein Fünfziger, wurden diese zuerst umgestellt.

3. Blüten-Alarm? Wohl kaum.

Auf 10.000 Einwohner in Deutschland kommen gerade einmal zwölf gefälschte Scheine. Das Risiko, dass Ihr Falschgeld in die Hände bekommt, ist daher relativ klein.

4. Gut Schein will Weile haben

Seit 2005 (!) wird an den Sicherheitsmerkmalen der neuen Scheine gebastelt. Natürlich werden Kriminelle versuchen, auch die neuen Banknoten zu fälschen. Es geht darum, ihnen es so schwer wie möglich zu machen. Der neue Fünfziger trägt die „Smaragdzahl“, die die Farbe ändert, wenn man den Schein kippt. Im neuen Wasserzeichen ist ein Porträt von Europa zu sehen – die Figur aus der griechischen Mythologie hat der neuen Geldscheinserie „Europa“ den Namen gegeben.

5. Die alten Scheine verlieren irgendwann den Status als gesetzliches Zahlungsmittel

Das bedeutet nicht, dass die Scheine auf einmal wertlos sind. Ihr könnt aber irgendwann nicht mehr damit bezahlen, sondern müsst die alten Scheine (wie DM-Scheine) bei der Bundesbank umtauschen. Ab wann Ihr mit den alten Scheinen nicht mehr zahlen könnt, ist derzeit noch nicht bekannt. [/mailform]
 
Redaktion: alst
Bilder: © EZB (2)
Letzte Aktualisierung: 16.03.2017, 16:34 Uhr

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